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Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, besucht Gebirgssoldaten auf der Buchenhöhe

Seit Donnerstag kämpfen im Berchtesgadener Ortsteil Buchenhöhe die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 ‚Bayern‘ gegen die Schneemassen. Sie befreiten Dächer von den Schneelasten und versuchen, einen zweiten Zugang zum Ort frei zu räumen. Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, hat den Ort besucht, um sich ein Bild von der Operation Schneelage 2019 zu machen. Brigadegeneral Jared Sembritzki, Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, und Oberstleutnant Martin Sonnenberger, Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen, schilderten der Ministerin den aktuellen Stand der Hilfsaktionen im südlichen Bayern. Aktuell sind 1.700 Soldatinnen und Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 im Einsatz oder in Bereitschaft. Unterstützt werden sie von Kräften des IT-Bataillons 293, der Streitkräftebasis, der Luftwaffe und des Sanitätsdienstes.

Die Ministerin im Gespräch mit einem Soldaten
Brigadegeneral Jared Sembritzki weist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in die Lage vor Ort ein (Quelle: Bundeswehr/Zibner)Größere Abbildung anzeigen

Das ist eine Situation, in der wir alle zusammenstehen müssen. Ich bin sehr beeindruckt zu erleben, wie die Soldaten gemeinsam mit unendlich vielen Helfern, Organisationen, Freiwilligen hier Schulter an Schulter gegen die wuchtigen Schneemassen kämpfen – unermüdlich, mit großer Einsatzfreude“, sagte Ministerin von der Leyen auf der Buchenhöhe.

Die Verteidigungsministerin dankte den Soldaten auch persönlich mit Handschlag für deren Engagement in der Katastrophenhilfe und suchte das Gespräch mit den Bürgern. Am Sonntag waren 65 Soldaten auf der Buchenhöhe eingesetzt. Die Zufahrt zum Ort war tagelang nur eingeschränkt möglich, da entlang der Zufahrtsstraße Bäume unter der Schneelast umzustürzen drohen und gefällt werden mussten.

Brigadegeneral Helmut Dotzler, Kommandeur des Landeskommando Bayern, verschaffte sich ebenfalls vor Ort ein Bild von der Lage. Soldaten des Landeskommando Bayern beraten die regionalen Katastrophenschutzbehörden und koordinieren die militärischen Hilfseinsätze. Mit der Ministerin auf der Buchenhöhe waren auch Bayerns Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber (MdL, Stimmkreis Berchtesgadener Land), der Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land, Georg Grabner, und der Berchtesgadener Bürgermeister Franz Rasp.

Die Ministerin mit einem Soldaten vor einer Karte
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen verschafft sich an der Karte einen Überblick über die Hilfsmaßnahmen der Gebirgsjägerbrigade 23 in fünf bayerischen Landkreisen (Quelle: Bundeswehr/Weber)Größere Abbildung anzeigen

Der Landkreis Berchtesgadener Land ist einer von fünf bayerischen Landkreisen, in denen derzeit der Katastrophenfall gilt. Die Bundeswehr unterstützt im Rahmen der Technischen Amtshilfe die zivilen Hilfskräfte bei den Rettungsmaßnahmen. Ministerin von der Leyen sicherte weitere Unterstützung der Bundeswehr im Rahmen der Operation Schneelage zu. Von der Leyen: „Die Bundeswehr kommt, wenn sie gebraucht wird, und sie bleibt so lange, wie sie gebraucht wird."

HintergrundInformation
Der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, trägt als Nationaler Territorialer Befehlshaber die Verantwortung für den Einsatz der Bundeswehr Unterstützungskräfte in der Schneelage 2019.
Für die Wahrnehmung der nationalen Führungsaufgabe stützt sich der Inspekteur der Streitkräftebasis auf das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin, von dem das Landeskommando Bayern geführt wird. Dieses wiederum aktivierte die Kreisverbindungskommandos der Landkreise.
Den taktischen Einsatz vor Ort führt seit dem 11. Januar die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall.

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Stand vom: 16.01.2019 | Autor: 


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