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Bundeswehr beendet Hilfseinsatz nach der Schneekatastrophe

Elf Tage, fünf Landkreise, 2.500 Soldatinnen und Soldaten und zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr, 13 Kilometer geräumte Straßen, 220.000 Quadratmeter geräumte Dachfläche – das ist die Bilanz der Operation Schneelage 2019. Der Hilfseinsatz der Bundeswehr bei der Schneekatastrophe in Südbayern ist beendet.

Beiträge

  • Tief verschneiter Ort, grauer Himmel, Schneesturm. Auf einem Dach zwei Gebirgsjäger in taillenhohem Schnee.

    Bundeswehr beendet Hilfseinsatz nach der Schneekatastrophe

    Operation Schneelage 2019: Der Einsatz in Südbayern ist abgeschlossen. Die Bundeswehr unterstützte die zivilen Rettungskräfte und Krisenstäbe mit Manpower, Fähigkeiten und Material. Im Verlauf der Hilfsaktion waren insgesamt 2.500 Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr eingesetzt.


  • Räumen der Dächer von Schneemassen.

    Sanitäter unterstützen bei Einsatz „Schneelage“

    Mit dem Einsatz der Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 beginnt auch die Unterstützung durch den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr, um vorrangig die Realversorgung der eingesetzten und stetig steigenden Anzahl von Truppenteilen sicherzustellen. Mit der Führung dieses Einsatzes wird das Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels beauftragt, welches dazu innerhalb kürzester Zeit ein Lagezentrum und, abgestützt auf das Sanitätslehrregiment „Niederbayern“, einen vorgeschobenen Gefechtstand in Bad Reichenhall aufbaut.


  • Soldaten im Feldanzug arbeiten bei Sonnenschein auf einem Dach.

    Reservisten als zuverlässiger Helfer im Schneechaos

    Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte unterstützen in Kompaniestärke bei der Operation Schneelage. In Reit im Winkl befreien sie drei Tage lang Dächer von der drückenden Schneelast. 150 Soldaten sind freiwillig beim Hilfseinsatz dabei.


  • Soldat schaut aus der Luke eines Hubschraubers.

    Hilfseinsatz jetzt auch in Liegenschaften der Bundeswehr

    Seit dem 17. Januar begünstigt die bessere Wetterlage die Hilfeleistungen der Bundeswehr für die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein und Miesbach. Aufgrund der sich weiter entspannenden Lage im öffentlichen Raum finden Soldaten jetzt auch die Zeit, eigene Gebäude und Infrastruktur vom Schnee zu befreien. Das Hubschraubergeschwader 64 der Luftwaffe aus Laupheim und die Heeresflieger vom Transportgeschwader 30 aus Niederstetten konnten daher mit ihren Hubschraubern zunehmend eingesetzt werden, um Heeresbergführer und die Lawinenkommission vor Ort zu unterstützen und von Lawinen gefährdete Bereiche zu erkunden.


  • Grünes Geländefahrzeug in einem Ort geparkt, im Hintergrund schneebedeckte alpenländische Häuser

    Gut unterwegs bei der Operation Schneelage – mit dem Logistikbataillon 472

    Kümmersbrucker Kraftfahrer unterstützen bei der Operation Schneelage in Südbayern und bringen Reservisten des Landeskommando Bayern an ihre Einsatzorte.


  • Menschen sind auf Dächern und schaufeln dort Schnee herunter.

    Schnee-Einsatz Bayrischzell beendet

    Schönstes Wetter bei der Lagebesprechung in Bayrischzell beim Informationstechnikbataillon 293. Insgesamt wurde hier im Einsatzraum von den fast 100 eingesetzten Soldatinnen und Soldaten des IT-Bataillons etwa 6.000 Quadratmeter Dachfläche vom Schnee befreit und etwa 1.100 Tonnen Schnee weggeräumt.


  • abhebender Hubschrauber mit Soldat an der offenen Kabinentür.

    Hand in Hand bei Operation Schneelage

    Hauptfeldwebel Thomas Graßl, beorderter Reservist bei Pionierbataillon 905 in Ingolstadt und Sprengberechtigter, arbeitet Hand in Hand mit den Heeresbergführern der Gebirgsjägerbrigade 23 und der örtlichen Lawinenkommission, um die akute Lawinengefahr im Landkreis Traunstein unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt werden sie dabei durch die Kameraden des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim mit ihrem H 145 M LUH SOF.


  • Zwei Soldaten im Feldanzug im Gespräch vor einer weißen Wand mit Notizen.

    Der Leiter des Kreisverbindungskommandos Berchtesgaden spricht über seinen Dienst

    Wie kommen die helfenden Hände der Bundeswehr eigentlich dorthin, wo sie gebraucht werden? Die Streitkräftebasis trägt die Verantwortung für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit in Katastrophenfällen und koordiniert die zahlreichen Unterstützungskräfte. Dafür sitzen Reservisten aus den Kreisverbindungskommandos (KVK) in den Krisenstäben. Sie beraten die Behörden und halten die Verbindung zum Landeskommando Bayern.


  • Fünf Personen, die am Seil gesichert auf einem Dach Schnee schaufeln.

    Zuverlässige Nothelfer

    Das Schneechaos in den südlichen bayerischen Landkreisen entwickelte sich zum Katastrophenfall. Das war die Voraussetzung, dass auch Kräfte der Bundeswehr zur Bewältigung der Krise zum Einsatz kommen konnten. Erneut stehen auch Rodinger Soldaten ihren Mann, diesmal wieder im Kampf gegen die Schneemassen.


  • Soldat im Vordergrund wird von einem weiteren Soldaten begleitet. Im Hintergrund klettert ein Soldat auf eine Leiter.

    Ein exemplarisch guter Einsatz

    Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationaler Territorialer Befehlshaber, hat sich vor Ort ein Bild von der Operation Schneelage gemacht. Seit dem 8. Januar hilft die Bundeswehr in Südbayern im Kampf gegen die Schneemassen. Schelleis besuchte Brennpunkte der laufenden Operation und sprach mit zivilen und militärischen Akteuren.


  • Soldaten mit Verpflegungspaketen in den Händen gehen zu einem Bus.

    Oberpfälzer Soldaten verlegen auch nach Berchtesgaden

    Der Schnee hält Bayern in Atem. Lawinengefahr, abgeschnittene Ortschaften, ein Durchkommen kaum möglich. Nachdem der militärische Katastrophenalarm ausgelöst und die Streitkräftebasis aktiv wurde, unterstützen derzeit die Soldaten bei der Befreiung der Dächer von der Schneelast und beim passierbar machen von Straßen. Die Hilfeleistungen gehen unvermindert weiter.


  • Mehrere Soldaten schauen auf eine Präsentationswand.

    Einsatzplanung und -koordination

    Nach den neusten Wettermeldungen sollen die Schneefälle in den kommenden Tagen nachlassen. In den zwei Leitungs- und Planungsstäben der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall glühen dennoch weiterhin alle Telefondrähte. Operation Schneelage läuft weiter.


  • Ein Bundeswehr-LKW fährt an einem Privathaus vorbei.

    Neuer Schwerpunkt: Reit im Winkl bei Traunstein

    Die oberbayerische Gemeinde Reit im Winkl liegt auf knapp 700 Metern und unter einer dicken Schneedecke. Die Bundeswehr hat dort mehr als zweihundert Soldaten zusammengezogen, um die einsturzgefährdeten Dächer und zugeschneiten Straßen von Schnee zu räumen. Soldaten und Ausrüstung werden unter anderem mit dem Helikopter CH-53 transportiert.


  • Ein Feuerwehrmann weist eine „CH53“ beim Landeanflug ein.

    Hilfe kommt auch aus der Luft

    Rund 1.200 Soldaten der Verbände der Gebirgsjägerbrigade 23, des Informationstechnikbataillons 293 aus Murnau, des Ausbildungsstützpunkts Gebirgs- und Winterkampf aus Mittenwald sowie diverse Sanitätskräfte unterstützten auch heute die zivilen Hilfskräfte vor allem in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Miesbach.


  • Ein Soldat schaufelt Schnee

    Video: Die Bundeswehr hilft beim Schneechaos in Bayern

    Nachdem in fünf Landkreisen der Katastrophenfall ausgerufen wurde, hilft die Bundeswehr unter Koordination der Streitkräftebasis, die Schneemassen zu beseitigen. Hauptaufgabe der Soldaten ist, Dächer von den Schneemassen zu befreien, damit keine Häuser einstürzen. Die Soldaten arbeiten dabei Hand in Hand mit der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk.


  • Bundeswehrfahrzeug steht vor einer gesperrten Straße

    Druck auf den Dächern

    In den vergangenen Tagen sind die Temperaturen am Alpenrand weiter angestiegen. In niedrigeren Gebieten fällt der Schnee mittlerweile als leichter Regen nieder. Der Altschnee saugt das Wasser auf wie ein Schwamm und wird immer schwerer. Durch die hohen Schneestände auf den Dächern und Bäumen steigt die Belastung stetig an. In den kommenden Tagen ist die Bundeswehr weiter gefordert, weil erneut höhere Niederschlagsmengen und starker Wind vorausgesagt wurden.


  • Vier Soldaten stehen im Schneegestöber zusammen.

    IT-Kräfte rücken zur Räumung nach Bayrischzell aus

    Das IT-Bataillon 293 verlegte am Abend des 14. Januar von Murnau am Staffelsee nach Bayrischzell in den oberbayerischen Alpen. Der Auftrag der Kameraden lautet, die Dächer des Ortes umgehend von Schnee zu befreien. Statische Berechnungen haben ergeben, dass durch die Last von Neu- und Altschnee viele Dächer des Luftkurortes einzustürzen drohen.


  • Mehrere Soldaten stehen auf einem mit Schnee bedeckten Dach.

    Gebirgspioniere räumen Dach des Krankenhauses Agatharied

    Auf dem Dach des Krankenhauses Agatharied im oberbayrischen Landkreis Miesbach sind derzeit knapp 60 Soldaten eingesetzt. Gemeinsam mit circa 90 Helfern vom Technischen Hilfswerk befreien sie das Gebäude mit rund 350 Patientenbetten von der Schneelast. Der Betrieb im Krankenhaus läuft weiter.


  • Ein Räumfahrzeug der Bundeswehr in einer Kaserne.

    Unterstützung der Bundeswehr – die Helfer im Hintergrund

    Liegenschaften befahrbar halten, Verpflegung ausgeben und einiges mehr: Bei den starken Schneefällen unterstützen auch die Männer und Frauen des Organisationsbereiches Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (IUD). Sie machen die Hilfeleistungen der Soldaten erst möglich.


  • Ein Hauptfeldwebel des Gebirgsjägerbataillons 233 aus Mittenwald befreit ein Dach in Geretsried von der Schneelast

    Kräfte der Bundeswehr weiterhin in ganz Südbayern im Einsatz

    Noch sind bei weitem nicht alle einsturzgefährdeten Dächer geräumt, und die Niederschläge am Alpenrand werden wieder stärker. Am fünften Tag des Hilfseinsatzes waren in den fünf Katastrophenlandkreisen 1.500 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, etwa 1.000 davon Gebirgssoldaten.


  • Die Ministerin im Gespräch mit einem Soldaten

    Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, besucht Gebirgssoldaten auf der Buchenhöhe

    Seit Donnerstag kämpfen im Berchtesgadener Ortsteil Buchenhöhe die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 ‚Bayern‘ gegen die Schneemassen. Sie befreiten Dächer von den Schneelasten und versuchen, einen zweiten Zugang zum Ort frei zu räumen. Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, hat den Ort besucht, um sich ein Bild von der Operation Schneelage 2019 zu machen.


  • Ein Fahrzeug was über eine verscheite Straße fährt.

    „Ernstfall“ tritt ein

    Gestern noch ausgebildet in Sachen Sicherung auf Dächern - heute schon im Schnee-Einsatz. Bis gestern war das Informationstechnikbataillon 293 noch als Reserve in Rufbereitschaft eingesetzt, jetzt erfolgte die Alarmierung.


  • Szene des Hilfseinsatzes

    Gebirgspioniere und zivile Hilfskräfte im Einsatz für Buchenhöhe

    Gebirgspioniere sind mit schwerem Gerät in Buchenhöhe im Einsatz. Zusammen mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk versuchen sie die Verbindung des Berchtesgadener Ortsteils mit der Außenwelt zu halten.


  • Hubschrauber startet in winterlicher Landschaft

    Hubschrauber zur kontrollierten Lawinenauslösung und Baumrettung

    Am Morgen des 12. Januar schlägt das Wetter in Oberbayern um. Der Himmel ist komplett mit tiefen Wolken verhangen und die Temperaturen steigen in den Plusbereich. Für die eingeschneiten Gemeinden nahe der Berghänge ist das wärmere Wetter eine Bedrohung, denn der Schnee wird immer schwerer und die Lawinengefahr steigt rapide. Das Landratsamt und die Lawinenkommission haben die kritische Situation erfasst und die Bundeswehr mit einem Amtshilfeantrag gebeten, aus der Luft kontrolliert Lawinen auszulösen.


  • Im Vordergrund ein Kettenfahrzeug Hägglund und im Hintergrund zivile und militärische Kräfte beim Räumen von Schnee auf Dächern

    Operation Schneelage 2019: Einsätze der Bundeswehr in fünf südbayerischen Landkreisen

    Die Hilfeleistungen der Bundeswehr bei der Schneekatastrophe gehen unvermindert weiter. Am Samstag, 12. Januar 2019, waren 1.700 Soldaten aus allen Einheiten der Gebirgsjägerbrigade 23 im Einsatz oder in Bereitschaft. Verstärkung bekamen sie von Soldaten des Ausbildungsstützpunkts Gebirgs- und Winterkampf, dem Informationstechnikbataillon 293 aus Murnau am Staffelsee, von der Luftwaffe, dem Sanitätsdienst der Bundeswehr und den Reservisten der Streitkräftebasis in den regionalen Krisenstäben.


  • Soldat mit Seilsicherung schippt Schnee von einem großen Dach.

    Dachräumung in Berchtesgaden

    Die Einsatzleitstelle im Landratsamt hat einen Hilfsantrag gestellt: Die Bundeswehr soll helfen, das Dach der Watzmann-Therme in Berchtesgaden zu räumen. Es droht, unter der Schneelast zusammenzubrechen, das haben die Statiker errechnet. Alle Kräfte werden gebraucht. Die Bundeswehr unterstützt.


  • Soldaten schaufeln den Zugang zu einem Haus vom Schnee frei.

    Räumung und Evakuierung im eingeschneiten Buchenhöhe

    Der kleine Ort Buchenhöhe im Berchtesgadener Land, ein Ortsteil von Berchtesgaden, ist komplett eingeschneit. Die Polizei hat alle Straßen zum Ort gesperrt, sie können nur noch von Einsatz- und Rettungskräften befahren werden. Zu groß ist die Gefahr, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen und auf die Straße stürzen. An den Serpentinen zum Bergort haben sich riesige Schneewände gebildet. Zahlreiche Äste sind schon unter der Schneelast abgebrochen und auf die Straße gefallen. Am Straßenrand ist das Verkehrsschild „Achtung Schnee“ bis zur unteren Kante eingeschneit.


  • Soldaten legen ihr Sicherheitsgeschirr an

     „Schnee unter“ beim Informationstechnikbataillon 293

    Die Lage im Voralpenraum spitzt sich zu, denn der angekündigte Regen macht den Schnee schwer und es drohen unkontrollierte Baumumstürze und Dacheinbrüche. Das Informationstechnikbataillon 293 bereitet sich auf einen möglichen Einsatz zur Unterstützung der regionalen Hilfskräfte vor.


  • ein Soldat telefoniert

    Reservisten unterstützen bei Schneekatastrophe

    Reservisten unterstützen bei Schneekatastrophe - Interview mit dem Führer des Kreisverbindungskommandos Miesbach


  • Zwei Soldaten befreien ein Dach vom Schnee.

    Schneekatastrophe in Süddeutschland – Die Bundeswehr hilft

    Die Schneekatastrophe in Bayern ist auch eine erste Bewährungsprobe für die Operationszentrale des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr. Erhebliche Neuschneemengen mit bis zu vier Metern Höhe in Teilen von Bayern und Sachsen haben den öffentlichen Verkehr zusammenbrechen lassen. In den bayerischen Alpen wurde die zweithöchste Lawinenwarnstufe ausgerufen, mit weiteren erheblichen Schneefällen ist zu rechnen.


  • Ein Bundeswehrkettenfahrzeug vo einer Schule

    Schneechaos: „Struber Jager“ bringen Schüler in Sicherheit

    Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen haben am 8. Januar auf der Buchenhöhe in Berchtesgaden in den Schneemassen gestrandete Schülerinnen und Schüler in Sicherheit gebracht. Die Marktgemeinde hatte ein Eilhilfeersuchen an die Gebirgsjäger gestellt.


Eine Auswahl an Fotos und Videos können Sie über folgenden Link downloaden:

https://transfer.redaktionbw.de/pydio/public/6fec4c

Das Bildmaterial kann zeitlich und inhaltlich uneingeschränkt kostenfrei für die redaktionelle Arbeit verwendet werden. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt. Bitte achten Sie bei Verwendung des Bildmaterials auf die korrekte Quellenangabe: Videomaterial Bundeswehr/Streitkräfte, Foto Bundeswehr/Name des Fotografen, wie aus den Metadaten ersichtlich.


Hintergrund: Militärischer Katastrophenalarm (milKATAL)

Der Militärische Katastrophenalarm (MilKATAL) umfasst zahlreiche Maßnahmen des Krisen- und Alarmplans der Bundeswehr. Da er keine NATO-Maßnahme ist, wird der nicht vom Bundesministerium der Verteidigung, sondern vom Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (KdoTerrAufgBw) in Berlin ausgelöst.

Es gibt drei Stufen des MilKATAL: Die Auslösung beginnt mit KATAL Stufe 1 „Vorwarnung“. In dieser Stufe werden die alarmierten Dienststellen der Bundeswehr aktiviert und melden ihren verfügbaren Bestand an Personal und Material. Permanent erreichbare Ansprechpartner der Dienststellen werden benannt, aber auch schon konkrete Einzelmaßnahmen getroffen, wie beispielsweise die Bereitstellung von Verpflegung durch das Verpflegungsamt der Bundeswehr.

Bei KATAL Stufe 2 „Voralarm“ bereiten sich die alarmierten Dienststellen der Bundeswehr auf ihre Verlegung vor. Vorkommandos müssen jetzt innerhalb von 30 Minuten abmarschbereit sein.

Bei KATAL Stufe 3 „Vollalarm“ stellen alle alarmierten Dienststellen ihre Einsatz- und Verlegebereitschaft (innerhalb von 30 Minuten) her.


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Stand vom: 25.01.2019 | Autor: 


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