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Digitalforum Führen – Ein Austausch zwischen zivilen und militärischen Führungskräften

Die Begriffe „Agil führen - Agil lernen“ haben sich 24 Teilnehmende in einer Projektgruppe zur Aufgabe für eine Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Führungskräften gemacht. Der Weg ist dabei das Ziel, denn der junge Managementnachwuchs hat sich innerhalb des Themenkomplexes Agilität in Teamarbeit eigenständig eine Projektstruktur gegeben.

Soldaten und Zivilisten sitzen in einer Reihe am Tisch
Digitalforum Führen: Die Teilnehmenden aus den Reihen der Bundeswehr und der Wirtschaft. (Quelle: PIZ Personal/Metka)Größere Abbildung anzeigen

Aus Führen lernen wurde Digitalforum Führen. Das Projekt als solches, mit jährlich wechselnden Teilnehmenden aus dem Bereich der Bundeswehr und der Wirtschaft, gibt es bereits im fünften Jahr. Alle Nachwuchsführungskräfte hatten oder haben künftig Führungsverantwortung.

Schulungssituation mit drei stehenden Personen vor mehreren Tischen an welchen Schulungsteilnehmer sitzen.
Generalleutnant Bohrer (rechts) freute sich bereits auf den Projektabschluss am 8. November. (Quelle: PIZ Personal/Metka)Größere Abbildung anzeigen

Sarah Beck von der Berliner Sparkasse ist eine der Teilnehmenden in diesem Jahr: „Wir lernen in Selbstorganisation, was für das agile Führen eines Unternehmens wichtig ist.“ Denn um ein Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen, muss dieses dynamisch und flexibel auf neue Herausforderungen agieren können. Dabei spielen der gesellschaftliche und digitale Wandel, der Stil der Unternehmensführung sowie das den Mitarbeitern entgegengebrachte Vertrauen und weitere Aspekte eine große Rolle.

Teilnehmer eines Seminares im Gespräch mit drei Soldaten
Die Projektgruppe Agil führen – Agil lernen im Gespräch mit Führungspersönlichkeiten der Bundeswehr (Quelle: PIZ Personal/Metka)Größere Abbildung anzeigen

Symbol für gute Führung

Generalleutnant Peter Bohrer, stellvertretender Inspekteur der Streitkräftebasis, begleitet das Digitalforum Führen seit mehreren Jahren. „Für mich persönlich gehört zum agilen Führen, dass Sie bereit sind sich selbst kritisch zu hinterfragen und Ihre Zielvorstellung zu überprüfen“, so Bohrer. Das habe mit Zeitmanagement zu tun und mit der Fähigkeit Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

Direkt betreut werden die jungen Frauen und Männer von Oberstleutnant Kai Prüter. Er ist seit 2012 Dozent an der Führungsakademie. Prüter leitet den Führungskräftenachwuchs in ihrer Projektorganisation einer idealtypischen, fiktiven Firma an. Er begleitet sie damit auch in ihrer persönlichen Weiterentwicklung.

Die diesjährige Teilnehmendengruppe hat sich für ein E-Learning und Coaching-Unternehmen mit dem Namen Take5 entschieden.

Take5 auf dem Weg zum Erfolg

Hauptmann Sebastian Marny ist im regulären Dienst beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr eingesetzt und beschäftigt sich mit Bauprojektmanagement. Beim Digitalforum identifiziert er gemeinsam mit der Projektgruppe Aspekte, über die sich Unternehmen agil aufstellen können. Wie zum Beispiel Mitarbeiter, Kommunikation, Tools & Methoden, Wissen, Führung sowie IT und Qualifikation.

Projektion eines Bildes aus der Abschlusspräsentation
Die Präsentation der Take5-Karten mit Handlungsempfehlungen. (Quelle: PIZ Personal/Metka)Größere Abbildung anzeigen

„Unser Ziel ist es zum Projektabschluss unsere Take5-Karten zu präsentieren. Diese Karten enthalten Handlungsempfehlungen für alle Bereiche, mit denen sich ein agiles Unternehmen aufstellen kann“, so Marny. Getreu der Idee von E-Learning und Coaching werden hier von den Teilnehmenden Anreize gegeben, der Weg jedoch muss vom Nutzer oder wie in diesem Fall vom Kunden allein bestritten werden.

Führungsleistung und persönliche Weiterentwicklung verbessern

Das Projekt „Agil führen - Agil lernen“ dauert sieben Monate. Innerhalb dieser Zeit finden vier Präsenzphasen zu je zwei Tagen statt. Mit den Präsenzphasen ist die Arbeit allerdings nicht getan. Die Arbeit der Projektgruppe muss darüber hinaus und zusätzlich zur regulären Tätigkeit weitergeführt werden. Zum Aspekt der Agilität gehört auch die Delegation von Verantwortung. So lernen die Teilnehmenden gleichzeitig viel über Zusammenarbeit und Selbstorganisation. Die jungen Führungskräfte gehen damit einen weiteren Schritt in ihrer persönlichen Weiterentwicklung.


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Stand vom: 12.09.18 | Autor: 


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