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Kontingent aus drei Kompanien

Wenn sich 58 Spezialpioniere in den kommenden Tagen auf den Weg nach Mali begeben, sind sie wie meistens für die Errichtung von Infrastruktur zuständig. So auch in diesem Fall: In Gao im Nordosten von Mali werden die Husumer Soldaten dabei helfen, die Infrastruktur des so genannten „Camps Castor“ zu erweitern, das von niederländischen Truppen betrieben wird.

Zwei Soldaten und zwei Zivilisten halten eine blaue Fahne mit zwei waagerechten gelben Streifen und einem Wappen.

Für den Einsatz eine Fahne von Husum. (Quelle: LKdo SH/Junge)Größere Abbildung anzeigen

Vor dem Gebäude der 6. Kompanie stehen Soldatinnen und Soldaten in Formation. Die Mehrheit trägt das für europäische Breiten vorgesehene Flecktarn; knapp 60 Männer jedoch sind in hellem Wüsten-Flecktarn angetreten. Und sie sind auch der Grund für dieses Antreten. Die 6. Kompanie des Spezialpionierregiments 164 „Nordfriesland“ schickt dieses Kontingent in den MINUSMA-Einsatz nach Mali. Unterstützt wird die „Sechste“ dabei von Kameraden aus der 3. und 4. Kompanie.

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Guten Gewissens in den Einsatz

Soldat spricht vor Zivilisten in ein Mikrofon.

Der Kommandeur stellt sich den Fragen der Medien. (Quelle: LKdo SH/Hartmann-Moritzen)Größere Abbildung anzeigen

Offiziell verabschiedet werden die Einsatzsoldaten von ihrem Kommandeur: Oberst Thomas Groeters zeigt sich dabei zuversichtlich: „Ich finde es zwar nicht so schön, dass ich als Kommandeur nicht selbst dabei bin; aber ich kann diese Soldaten guten Gewissens losschicken. Es sind Profis, und viele von ihnen sind schon sehr einsatzerfahren.“ Die Vorbereitungen auf diese Mission hätten vor allem dazu gedient, das Kontingent für möglichst viele Szenarien fit zu machen.

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Soldaten sollen „Verbindung halten“

Zivilist an Rednerpult von angetretenen Soldaten.

Der Bürgervorsteher verspricht Solidarität der Husumer. (Quelle: LKdo SH/Junge)Größere Abbildung anzeigen

In Richtung der angetretenen Truppe betonte Groeters: „Wir sind wieder mal wesentlicher Wegbereiter für den Einsatz.“ Denn damit die anderen Soldaten in Mali Platz zum Schlafen und zum Arbeiten bekommen, müssten die Spezialpioniere diese Unterkünfte zunächst aufbauen. Material und Ausrüstung der Husumer sind schon auf dem Weg. Die Soldaten selbst werden in den kommenden Wochen folgen. Der Kommandeur forderte die Angehörigen des Kontingents dazu auf, „Verbindung zu halten“, damit der Verband erfahre, ob sie Hilfe im Einsatzland oder für die Familien zu Haus benötigen.

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Ortsschild für die Ferne

Soldaten und ein Kind hinter dem Ortsschild mit der Aufschrift Husum.

Gruppenbild mit heimatlichem Ortsschild. (Quelle: LKdo SH/Junge)Größere Abbildung anzeigen

Unterstützung für die in Deutschland zurückbleibenden Familien versprach auch Husums Bürgervorsteher Peter Empen. Es stehe ihm nicht zu, den Einsatz zu bewerten; aber „Menschenrechte könnten nicht abhängig sein von Herkunft, Glaube oder Hautfarbe“. Deshalb könne man nicht wegsehen, wenn auf der Welt Menschenrechte verletzt werden. Gemeinsam mit Husums Bürgermeister Uwe Schmitz überreichte er den Soldaten als Andenken an die Heimat je ein Ortsschild der Kreisstadt Husum und eine Fahne der Stadt.

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Stand vom: 01.07.16 | Autor: 


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