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Operative Führung von Einsätzen

Mehrere Soldaten verschiedener Nationen vor Computern.
Multinationales verlegbares Lagezentrum. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Deutschland beteiligt sich nicht nur an multinationalen Einsätzen, sondern hat auch die Fähigkeit entwickelt und sich dazu verpflichtet, multinationale Einsätze im Auftrag der VN, der NATO oder der EU zu führen. Hierfür wurde im Oktober 2005, aus dem II. Deutsch-Amerikanischen Korps in Ulm, das Kommando Operative Führung Eingreifkräfte aufgestellt. Das 3-Sterne Kommando im Süden Deutschlands ist eines der Fähigkeitskommandos der Streitkräftebasis.

Kernkompetenz des multinational und teilstreitkräfteübergreifend besetzten Kommandos ist es, jederzeit einsatzbereit und schnell weltweit verlegbar zu sein, um Krisenmanagementeinsätze operativ planen und führen zu können.

Die Anforderung besteht darin, nicht nur eine Land-, See- oder Luftoperation isoliert, sondern einen Einsatz im Zusammenwirken mehrerer Teilstreitkräfte, zusammengestellt aus verschiedenen Nationen, als gemeinsame Operation planen und führen zu können. Hierfür ist das Kommando seit Jahren für EU-Operationen mit einer Stärke von bis zu 60.000 Soldaten zertifiziert. Als Markenzeichen des Kommandos hat sich seine mehrfache Führung von EU Battlegroups entwickelt. Für NATO-Operationen wird das Ulmer Kommando zukünftig vermehrt als neu aufgestelltes „Multinationales Kommando Operative Führung / Multinational Joint Force Headquarters Ulm“ zur Verfügung stehen, zum Beispiel auch im Rahmen der NATO-Response-Forces (NRF).


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Stand vom: 15.12.17 | Autor: 


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