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Großer Umbruch für die Bundeswehr im Großraum Bonn

Rund 13.500 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutschlandweit bekommen ab 1. Juli 2017 einen neuen Chef: Mit einem großen Appell auf der Bonner Hardthöhe werden sie am 30. Juni aus der Streitkräftebasis verabschiedet und dem neuen Kommando Cyber- und Informationsraum unterstellt.

Generalleutnant Martin Schelleis, der Inspekteur der Streitkräftebasis, übergibt das Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr (Bonn) als dann neues Kommando
Informationstechnik der Bundeswehr, das Kommando Strategische Aufklärung (Grafschaft)
und das Zentrum für Operative Kommunikation der Bundeswehr (Mayen) an
Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur Cyber- und Informationsraum.

Ein weiterer bedeutender Schritt für die Streitkräftebasis ist, dass das Hannoveraner
Kommando Feldjäger der Bundeswehr sowie das ABC-Abwehrkommando der Bundeswehr
aus Bruchsal direkt dem Kommando Streitkräftebasis unterstellt wird.

Abordnungen all dieser Truppenteile und Verbände sind dazu am Freitagnachmittag auf
dem Münchener Platz auf der Hardthöhe angetreten, wenn die Generäle ihren neu
unterstellten Truppenteilen die Fahnenbänder an die jeweiligen Truppenfahnen heften.

Medienvertreter sind zu diesem Appell ganz herzlich eingeladen.

Weitere Informationen finden sie unter Downloads.

Hintergrund
Die Umgliederungen und Umstrukturierungen der beiden Organisationsbereiche Streitkräftebasis und Cyber- und Informationsraum folgen aus den Erfordernissen der sicherheitspolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre und der im Weißbuch 2016 beschriebenen neuen Rolle der Bundeswehr wie sie die Bundesministerin der Verteidigung festgeschrieben hat.
Durch diese Neustruktur wird auf der einen Seite die Streitkräftebasis befähigt, ihre tragenden Aufgabenfelder weiter zu konkretisieren und auszugestalten. Dies umfasst die Aufgabe und Rolle des Inspekteurs der Streitkräftebasis als Nationaler Territorialer Befehlshaber, den Beitrag der SKB für die Funktion der „Drehscheibe Deutschland“ im Rahmen der Bündnisverteidigung, die Multinationalisierung der unterstützenden Fähigkeiten sowie die Wahrnehmung bundeswehr- und streitkräftegemeinsamer Aufgaben. Die Streitkräftebasis wird zum zentralen Akteur der Bundeswehr im Rahmen des Heimatschutzes und zum Vorreiter, Schrittmacher und zentralen Akteur in Europa für Führungs-, Koordinierungs- und Unterstützungsleistungen.
Auf der anderen Seite erhält das Kommando Cyber- und Informationsraum - nach seiner Neuaufstellung im April dieses Jahres – nun die Truppen, um zum einen den Schutz und Betrieb des IT-Systems der Bundeswehr im Inland und im Einsatz sicherzustellen und zum anderen die Fähigkeiten zur Aufklärung und Wirkung im Cyber- und Informationsraum zu stärken und weiterzuentwickeln. Das Geoinformationswesen der Bundeswehr leistet zudem durch die Aufbereitung von Geo-Daten für den Informationsraum eine querschnittliche Unterstützung für den gesamten Informationsraum. Die Bündelung von Kommunikation und Information in einer digitalisierten Umgebung unterstützt die gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge und stärkt die Cyber-Sicherheitsarchitektur der gesamten Bundeswehr.

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Stand vom: 29.06.17 | Autor: 


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