Das Deutsche Sportabzeichen
Neben dem Physical Fitness Test haben sich alle Soldaten der Bundeswehr einmal jährlich den sportartspezifischen Bedingungen des deutschen Sportabzeichens zu stellen. Dabei handelt es sich eigentlich um eine im zivilen Bereich - durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angebotene - freiwillige Sportprüfung. Der DOSB verleiht pro Jahr etwa 65 000 Sportabzeichenurkunden an Soldaten.
In fünf Leistungsgruppen werden motorische Grundlagen wie zum Beispiel Ausdauer, Schnelligkeit und Sprungkraft überprüft. Aus jeder Leistungsgruppe muss mindestens eine Übung erfolgreich absolviert werden. Die Palette der geprüften Sportarten umfasst weit mehr als die klassischen Bereiche Leichtathletik, Schwimmen und Turnen. Zur Zeit sind es 13 verschiedene Sportarten. Früher waren sogar Prüfungen in Fechten, Golf, Fußball oder Tennis möglich.
| Leistungsgruppe | Mögliche Übungen | |
|---|---|---|
| I | Allgemeine Schwimmfähigkeit |
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| II | Die Sprungkraft |
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| III | Die Schnelligkeit |
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| IV | Die Schnellkraft |
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| V | Die Ausdauer |
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Weitere Angebote gibt es für trainierte Sportler der betreffenden Sportart im Kanufahren, Rudern, Kegeln, Gewichtheben, Bankdrücken, Sportschießen und Eislaufen. Über Einzelheiten (welche Sportart/Übung in welcher Klasse für sie möglich ist, Art der Übung und Mindestleistung) informieren die Sportabzeichen-Prüfer der jeweiligen Einheit und die Sportoffiziere. Über das Sportschießen informiert ein gesondertes Informationsblatt.
Das Deutsche Sportabzeichen ist ein offizieller Orden und darf daher von den Soldaten der Bundeswehr an der Uniform getragen werden. Darüber hinaus gilt das Erfüllen der Bedingungen als Voraussetzung für die Teilnahme der Soldaten an bestimmten Ausbildungsgängen zum Sportausbilder und Laufbahnlehrgängen.
