Nijmegen 2009: 160 Kilometer an 4 Tagen
Nijmegen/Niederlande, 24.07.2009.
Mit Abschluss des vierten Marschtages hat die deutsche Delegation ihr Ziel erreicht: Nach 160 Kilometern rund um Nijmegen werden die Marschierer von unzähligen Menschen in der Innenstadt bejubelt.
Auf der berüchtigten dritten Tages-Etappe „Berg en Daal“ werden die Marschgruppen von heftigem Regen begleitet. Jetzt ist die Willenskraft der Marschierer gefordert; die gute Vorbereitung zahlt sich aus.
Wenn die Marschierer heute das Camp erreichen, ist Halbzeit. Dann sind die ersten 80 Kilometer geschafft. Doch das schwüle Wetter und die hohen Temperaturen fordern ihren Tribut von den Marschierern.
In den frühen Morgenstunden begeben sich die deutschen Marschgruppen auf die erste Etappe des Vier-Tage-Marsches. Der Geheimtipp für die ersten 40 Kilometer: Marschgesang und ein Lautsprecher im Rucksack.
Mahnende Stille liegt über dem Soldatenfriedhof Ysselsteyn, die Anzahl der vielen Kreuze ergreift jeden Besucher. Vor dem ersten Marsch besuchte die deutsche Delegation die niederländische Gedenkstätte.
Im niederländischen Nijmegen haben die deutschen Marschgruppen ihr Quartier bezogen. Auf dem Unterkunftsareal der militärischen Delegationen herrscht seit Samstag reges, internationales Treiben.
Die deutsche Nijmegen-Delegation unter Führung von Oberfeldarzt Dr. Michael Clauss hat sich aus der Stadt Gifhorn Richtung Niederlande abgemeldet. Unter musikalischer Begleitung des Marinemusikkorps Ostsee marschierte die gesamte Delegation beim Gifhorntag durch die historische Altstadt.
Nijmegen kann kommen! Nach zwei abwechslungsreichen Trainingstagen in der Region rund um Gifhorn, deren geografische Beschaffenheit ähnliche Bedingungen wie in Nijmegen bietet, ist die deutsche Delegation fit für das traditionsreiche Marschevent in den Niederlanden.
Die Bundeswehrsoldaten bereiten sich auf den Nijmegenmarsch 2009 in Dänemark vor. Ein Erfahrungsbericht.