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Völkerverständigung leicht gemacht

Baumholder, 07.05.2008.
Alles läuft prima, wie jedes Mal“, erzählt im fast perfekten Deutsch der italienische „Delegationchief“ Oberstleutnant Vincenzo D’Amico. Er ist bereits zum sechsten Mal Übungsteilnehmer und freut sich wieder auf die Herausforderung „Combined Endeavor“. Auf die Frage, ob ihm hier irgendwas missfällt, überlegt er kurz und sagt: „Wenn überhaupt, dann das Wetter“, lacht und baut mit seinem 45-köpfigen Team den italienischen Bereich weiter auf. Beim Rundgang auf dem Übungsgelände ist ein Stimmengewirr aus den unterschiedlichsten Sprachen zu hören.

Ein deutscher Soldat kümmert sich um das leibliche anderer Soldaten.
Ausschank im Refreshment-Center. (Quelle: Streitkräftebasis/ Wiemers)Größere Abbildung anzeigen

Verkehrssprache der Übung ist Englisch. „Man darf einfach keine Angst vor einer fremden Sprache haben“, meint eine dänische Soldatin. Niemand erwartet perfektes Englisch, jeder hilft hier jedem. So ist „Combined Endeavor 2008“ nicht nur eine Übung zur militärischen Kommunikation, sondern dient auch der Völkerverständigung. Dazu bietet gemeinsamer Sport, die Treffen in der Feldküche oder im „Refreshment-Center“ zahlreiche Gelegenheiten. Dort arbeitet das Team um Oberfeldwebel Alexander Loh. Er ist Chef des „Refreshment-Centers“ und sorgt mit seinen sieben Soldaten zwischen 9.00 Uhr und 19.00 Uhr für den reibungslosen Betrieb und das leibliche Wohl der Übungsteilnehmer.

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An mehreren Tischen sitzen mehrere Soldaten verschiedener Nation im Refreshment-Center.
Refreshment-Center wird von allen Nationen gut angenommen. (Quelle: Bundeswehr/ Drzazga)Größere Abbildung anzeigen

USA als Sponsor

Das Refreshment-Center wird von den Amerikanern finanziert“, erklärt der Oberfeldwebel, der im „normalen“ Leben Truppführer eines Sat-Com-Trupps in Lahnstein ist. Die USA übernehmen mit der Leitung der Übung auch das Sponsoring. So kommen die Übungsteilnehmer aller Nationen kostenlos in den Genuss von stets heißem Kaffee, Tee, Softdrinks sowie Gebäck und Knabbereien. „Davon machen sie auch reichlich Gebrauch“, erzählt Obergefreiter Christopher Drzazga. Er hat seinen Grundwehrdienst freiwillig auf 13 Monate verlängert, um noch an der Übung teilzunehmen. Der 20-Jährige hat sich wie allen anderen auch freiwillig für den Dienst im „Refreshment-Center“ gemeldet: „Ich wollte unbedingt hier mitarbeiten, da ich gehört habe wie viel Spaß das hier machen kann.

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Jäger der Pins, Hauptgefreiter Hagen Jordan
Jäger der Pins, Hauptgefreiter Hagen Jordan. (Quelle: Streitkräftebasis/ Wander)Größere Abbildung anzeigen

Auf der Jagd nach Pins

Spaß hat das Refreshment-Center-Team auch intern bei einem Wettstreit, wer die meisten Pins ergattern kann. Der Spitzenreiter 2007 war Oberfeldwebel Hol mit 20 Pins, aktuell führt Hauptgefreiter Hagen Jordan mit drei Ansteckern. Er zahlte einen hohen Preis. „Für einen Pin musste ich vier eigene hergeben“, sagt Jordan leicht bedauernd. Zugleich ist er stolz, eine Rarität ergattert zu haben. Wer den Wettstreit schließlich gewonnen hat, wird sich erst am 14. Mai zeigen.

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Stand vom: 09.05.2008 | Autor:

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