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Hochwasser in Deutschland – die Bundeswehr hilft!

Ein Hubschrauber schwebt über einer Gruppe Soldaten und Sandsäcke

Big Packs im Minutentakt zur Schließung von Deichlücken. (Quelle LKdo ST/Hölscher)Größere Abbildung anzeigen

Im Hochwasser 2013 betraf weite Teile der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Die Bundeswehr unterstützte die Bevölkerung sowie die zivilen Stellen des Katastrophenschutzes vor Ort. Von der Beratung in den Krisenstäben, über die Deichsicherung sowie Evakuierungen bis hin zur Unterstützung bei der Versenkung von Schiffen am Deichbruch bei Fischbeck.



Zwei Bundeswehrfahrzeuge mit mehreren Personen

Berichterstattung und Bildergalerien
über den Einsatz der Bundeswehr in den Hochwassergebieten


Stand 20.06.2013, 08:00 Uhr

Mit dem 19. Juni beendete die Bundeswehr ihren Einsatz im Kampf gegen das Hochwasser 2013. Der militärische Katastrophenalarm wurde um 12 Uhr aufgehoben.

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Stand 18.06.2013, 09:00 Uhr

  • Die Bundeswehr hat auf Bitten der Bundesländer die vergangenen zwei Wochen die zivilen Kräfte bei der Bekämpfung des Hochwassers unterstützt. Weiterhin stehen cirka 17000 Soldatinnen und Soldaten in den betroffenen Bundesländern auf Abruf bereit.
  • Aktiv sind derzeit noch 740 Soldaten zur Deichsicherung und Überwachung eingesetzt, die aber im Laufe dieses Tages reduziert werden.
  • Zur kurzfristigen Gefahrenabwehr wurde ein Pioniereinsatzverband unter der Führung der Panzergrenadierbrigade 37 aufgestellt. Des Weiteren wird mit dem schweren Pionierbataillon 130 eine zusätzliche schnelle Eingreifreserve bis Ende dieser Woche bereitgehalten.

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Stand 17.06.2013, 19:00 Uhr

  • Weiterhin steht die Bundeswehr im Kampf gegen das Hochwasser. Insgesamt 16.300 Soldatinnen und Soldaten stehen hierfür bereit. Davon sind am heutigen Tag rund 1800 Angehörige der Bundeswehr eingesetzt worden.
  • In Zusammenarbeit mit den Hubschrauberkräften der Bundespolizei ist es der Bundeswehr gelungen, den Deichbruch bei Fischbeck erfolgreich zu schließen. In ständigem Einsatz haben die Hubschrauber Betonröhren und Big Packs an den Durchbruch geflogen und schließlich die Wassermaßen stoppen können. Zuvor war eine dritte Schutte an dem Deichbruch platziert und als natürliches Hindernis versenkt worden.
  • Zum Einsatz kommen auch Reservistinnen und Reservisten, mit Schwerpunkt in den Bezirks- und Verbindungskommandos zu den regionalen Behörden.
  • Die in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt befindlichen Kräfte werden durch die Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow geführt. Die Soldatinnen und Soldaten aller anderen im Kampf gegen das Hochwasser eingesetzten Brigaden, sowie die Kräfte der Luftwaffe und der Marine befinden sich als Eingreifreserve in den jeweiligen Heimatstandorten.

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Stand 17.06.2013, 09:00 Uhr

  • Die Bundeswehr unterstützt auf Bitte der Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein im Rahmen der Katastrophenhilfe die Einsatzkräfte im Kampf gegen das Hochwasser.
  • Insgesamt stehen rund 17.700 Soldatinnen und Soldaten für den Hochwassereinsatz zur Verfügung. Davon werden cirka 1250 Angehörige der Streitkräfte der Bundeswehr aktiv eingesetzt. Die in die Standorte rückverlegenden Kräfte werden als Reserven bereitgehalten, um bei Bedarf in die Hochwasserschwerpunkte verlegt werden zu können. Schwerpunkt ist weiterhin der Elbverlauf zwischen Magdeburg und Hamburg.
  • Die Unterstützungsleistungen umfassen den Einsatz bei der Deichsicherung, hier im Schwerpunkt den Abwurf von Big Packs am Deichbruch in Fischbeck, Überwachungsflüge mit Hubschraubern sowie die Unterstützung bei der Evakuierung gefährdeter Personen und der medizinischen Notfallversorgung.
  • Am Sonntag wurde beim Deichbruch nahe Fischbeck ein dritter Lastkahn gesprengt, um die verbliebene Lücke von 20 Metern zu schließen. Derzeit versuchen Bundeswehr und Bundespolizei die verbliebene Lücke mit Big Packs zu schließen.

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Stand 16.06.2013, 19:00 Uhr

  • Das zweite Wochenende hindurch unterstützt die Bundeswehr in den betroffenen Bundesländern mit Soldatinnen und Soldaten die Einsatzkräfte bei Maßnahmen gegen die Hochwasserflut.
  • 20.000 Soldatinnen und Soldaten standen heute für den Hochwassereinsatz zur Verfügung. 7.200 Bundeswehrsoldaten standen dabei aktiv im Einsatz.
  • In Niedersachsen und in Bereichen andere Hochwassergebiete geht weiterhin Gefahr von durchweichten Deichen aus. Diese werden intensiv kontrolliert und bei Bedarf mit Folie und Sandsäcken abgedichtet. Der Schwerpunkt liegt dabei im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Hier besteht weiterhin die Hauptaufgabe der Soldaten im sogenannten Aufkaden der Deiche. Dabei werden die Deichkronen durch das Umschichten von Sandsäcken vom Druck entlastet. Gegen das Hochwasser sind in Niedersachsen derzeit rund 1.000 Soldaten im Einsatz. Als Reservekräfte sind zudem rund 2.900 Soldaten weiterhin schnell verfügbar.
  • Im Landkreis Stendal (Sachsen-Anhalt) strömte weiter Wasser durch den Deichbruch bei Fischbeck in den ostelbischen Raum. In die Deichbruchstelle wurden gestern bereits Panzersperren eingebracht, zwei Schubkähne an den Deichdurchbruch durch Sprengungen versenkt und auch heute erneut durch weitere Abwürfe von BigPacks mit Hubschraubern die Deichstelle beschwert. Derzeit dauern die Arbeiten dort weiter an und weitere Verstärkungsmaßnahmen folgen im Laufe des Abends sowie am Montag.
  • Heute waren rund 350 Soldaten der Bundeswehr zur Deichüberwachung und für eventuelle Reparaturarbeiten an den Deichen in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 350 weitere Soldaten standen und stehen auch weiterhin räumlich nah in Bereitschaft.
  • In zahlreichen Einsatzgebieten beginnen die Aufräumarbeiten, die Sichtung der eingetretenen Schäden und der Beginn von infrastrukturellen Sicherungs- und Aufbauarbeiten. Hierbei sind nun verstärkt die Kräfte der Feuerwehren, des THW, der Polizei und weiterer unterstützender Organisationen im Schwerpunkt eingesetzt. Für erste Einheiten der Bundeswehr beginnt nun selbst die Phase der Nachbereitung, Regeneration und Vorbereitung möglicher weiterer Einsätze als Reserve- und Verstärkungskräfte.

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Stand 16.06.2013, 08:00 Uhr

  • Auch an diesem Wochenende unterstützt die Bundeswehr in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein im Rahmen der Katastrophenhilfe die Einsatzkräfte im Kampf gegen das Hochwasser.
  • Insgesamt stehen dafür derzeit 20.000 Soldatinnen und Soldaten für den Hochwassereinsatz zur Verfügung. Davon sind tagesaktuell 7.200 Angehörige der Bundeswehr aktiv im Einsatz.
  • In einsatznahen Ortschaften, Liegenschaften oder Kasernen werden die als Reserven vorgesehenen restlichen Soldaten bereitgehalten, um bei Bedarf schnell und hochmobil zu den Hochwasserschwerpunkten verlegt werden zu können.
  • Schwerpunkt des Einsatzes der Bundeswehr in der vergangenen Nacht und für den heutigen Tag ist unverändert der Elbverlauf zwischen Magdeburg und Hamburg.
  • Der Auftrag der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten umfasst zahlreiche Unterstützungsleistungen unter anderem den Einsatz bei der Deichsicherung (Befüllen und Verbauen von Sandsäcken, Abwurf von Sandsäcken/Big Packs an gefährdeten Deichstellen und Überwachungsflüge mit Hubschraubern), die Unterstützung bei der Evakuierung gefährdeter Personen und der medizinischen Notfallversorgung, die Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung für die Einsatzkräfte.
  • Beim Deichbruch in Fischbeck (Sachsen-Anhalt) beteiligt sich die Bundeswehr auch heute bei dem Versuch, den Deichbruch unter anderem mit Panzersperren, den zwei dort gestern als Deichverstärkung gesprengten Frachtkähnen und Big Packs zu schließen. Besonderes Augenmerk liegt auch heute im Bereich der Deichsicherungsmaßnahmen, die durch Treibgut erschwert werden.
  • Die in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein im Einsatz befindlichen Kräfte der Bundeswehr werden durch die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster, die Panzerbrigade 21 aus Augustdorf und die Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow geführt. Die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall, die Panzerbrigade 12 aus Amberg und die Panzergrenadierbrigade 37 aus Frankenberg halten ihre Kräfte in den jeweiligen Bundesländern als Reserven bereit.

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Stand 15.06.2013, 21:00 Uhr

  • Aktuell stehen weiterhin 18.000 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr für den Hochwassereinsatz zur Verfügung. Davon sind 7.000 Soldaten aktiv im Einsatz gebunden. Die restlichen Soldaten befinden sich unverändert als Reserven in einsatznahen Ortschaften, Liegenschaften oder Kasernen, um bei Bedarf rasch eingesetzt werden zu können.
  • Der Elbverlauf zwischen Magdeburg und Hamburg ist heute und für den Verlauf der anstehenden Nacht der Einsatzschwerpunkt.
  • In Sachsen-Anhalt beteiligt sich die Bundeswehr derzeit bei dem Versuch, den Deichbruch bei Fischbeck unter anderem mit Panzersperren, zwei Frachtkähnen und Big Packs zu schließen.
  • Die in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt im Einsatz befindlichen Kräfte der Bundeswehr werden durch die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster, die Panzerbrigade 21 aus Augustdorf und die Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow geführt.
  • Die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall, die Panzerbrigade 12 aus Amberg und die Panzergrenadierbrigade 37 aus Frankenberg halten ihre Kräfte in den jeweiligen Bundesländern als Reserven bereit.

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Stand 15.06.2013, 09:00 Uhr

  • Insgesamt stehen 18.000 Soldaten für den Hochwassereinsatz zur Verfügung. Davon sind am heutigen Tag und über das Wochenende hindurch 7.000 Angehörige der Bundeswehr aktiv im Einsatz. Andere Kräfte befinden sich in der Regeneration oder als Reserven in einsatznahen Verfügungsräumen, um bei Bedarf zu den Hochwasserschwerpunkten verlegt werden zu können.
  • Schwerpunkt des Einsatzes der Bundeswehrkräfte ist weiterhin der Elbverlauf zwischen Magdeburg und Hamburg.
  • Die Unterstützungsleistungen umfassen unverändert den Einsatz bei der Deichsicherung (Befüllen und Verbauen von Sandsäcken, Abwurf von Sandsäcken/Big Packs an gefährdeten Deichstellen und Überwachungsflüge mit Hubschraubern), die Unterstützung bei der Evakuierung gefährdeter Personen und der medizinischen Notfallversorgung, die Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung für die Einsatzkräfte. Für die Deichüberwachung wurde bis gestern ebenfalls ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Dornier DO 228 eingesetzt.
  • In Sachsen-Anhalt ist zudem beabsichtigt, dass sich die Bundeswehr bei der heute geplanten Schließung der Lücke am Deichbruch bei Fischbeck beteiligt. Zwei Schiffe sollen durch eine kontrollierte Sprengung versenkt und mit Sandsäcken verstärkt werden. So soll der Durchfluss des Wassers durch die Lücke im Deich versperrt werden.
  • Neben der Entlastung sowie Beseitigung von Schadstellen der Deiche durch Umschichtung von Sandsäcken wurden die Soldaten an zahlreichen Einsatzorten bei der Deichüberwachung eingesetzt. Neben dem ständigen Ausbessern von Sickerstellen können die Soldaten ebenfalls bei möglichen Evakuierungen unterstützen.
  • In Bayern verschaffte sich Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch in Deggendorf einen eigenen Eindruck von der dortigen Lage. Es war ihm ein großes Anliegen, den vielen Helfer dafür zu danken, dass sie teilweise bis zur körperlichen Erschöpfung gegen das Wasser kämpfen. Er besuchte Kräfte der Bundeswehr, des THW, der Bundespolizei, der Feuerwehr, Wasserwacht, des Roten Kreuz und sprach mit zahlreichen weiteren engagierten Helfern und Betroffenen des Hochwassers. So würdigte er etwa den Einsatz von mehr als 930 Soldaten des Panzerpionierbataillon 4 aus Bogen, die seit zwölf Tagen im Dauereinsatz in Deggendorf sind.
  • In Mecklenburg-Vorpommern bleibt der Katastrophenalarm im Landkreis Ludwigslust-Parchim weiter bestehen und zivile wie militärische Helfer sind trotz des Wochenendes tatkräftig verfügbar. Ministerpräsident Erwin Sellering würdigte in Ludwigslust diese Anstrengungen aller Beteiligten und bedankte sich für deren Engagement. Auch Innenminister Lorenz Caffier bei den Helfern vor Ort. Neben zivilen Helfern besuchte er den Gefechtsstand des schweren Pionierbataillons 130.
  • Die Kräfte vor Ort werden in Bayern durch die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall und die Panzerbrigade 12 aus Amberg, in Sachsen durch die Panzergrenadierbrigade 37 aus Frankenberg, in Sachsen-Anhalt durch die Panzerbrigade 21 aus Augustdorf, im nördlichen Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg durch die Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow und in Niedersachsen durch die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster geführt.

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Stand 14.06.2013, 17:00 Uhr

  • Mit dem allmählichen Rückgang der Pegelstände, in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten, wird auch die Zahl der zur Unterstützung eingesetzten Soldaten der Bundeswehr reduziert. Viele Verbände die seit mehr als zehn Tagen mit ihren Männern und Frauen im Kampf gegen das Hochwasser standen, kehren nun in ihre Standorte zurück. Es bleibt jedoch bei einer Bereitschaft, sodass die Soldatinnen und Soldaten auf entsprechende Anforderung der Krisenstäbe der jeweiligen Länder binnen 48 Stunden einsatzbereit sind.
  • Insgesamt unterstützten heute noch gut 4400 Soldaten aktiv bei Maßnahmen gegen die Jahrhundertflut. Dabei wurden sie vor allem bei der Überwachung von Deichen aber auch bei der Entlastung von einigen Deichkronen eingesetzt. Darüber hinaus wurden unter anderem im Landkreis Stendal Soldaten zur Deichverstärkung bzw. zum Bau von Dämmen eingesetzt.
  • Weiterhin blieben 12800 Soldatinnen und Soldaten in Bereitschaft.

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Stand 14.06.2013, 08:00 Uhr

  • Die Bundeswehr unterstützt im Einsatz gegen das Jahrhunderthochwasser weiterhin in allen betroffenen Krisengebieten. Bis in die frühen Morgenstunden stellte sie hierfür mehr als 17000 Soldaten bereit.
  • Dabei bilden gegenwärtig die Elbregionen in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die Schwerpunkte der Unterstützung.
  • Neben der Entlastung sowie Beseitigung von Schadstellen der Deiche durch Umschichtung von Sandsäcken, auch während Nacht, wurden Soldaten darüber hinaus bei der Deichüberwachung eingesetzt.

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Stand 13.06.2013, 20:00 Uhr

  • Verteidigungsminister Thomas de Maizière war heute Nachmittag nach Dannenberg (Niedersachsen) gereist, um sich über die Lage vor Ort zu informieren und die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten zu besuchen. Zwar sinken die Pegel auch dort ganz langsam, aber das Hochwasser wird noch einige Tage anhalten und die Deiche weiter aufweichen und destabilisieren.
  • Generalmajor Hans-Werner Wiermann, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, besuchte heute Einsatzkräfte im Raum Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern) und verschaffte sich dort ein aktuelles Lagebild.
  • Um die Gemeinde Kamern im Landkreis Stendal (Sachsen-Anhalt) vor einer Überflutung zu schützen, haben Soldaten des Panzerpionierbataillon 803 am Mittwochabend damit begonnen, eine Landstraße mit schwerem technischen Gerät aufzubrechen. Bis heute Nachmittag waren 24 Soldaten im Einsatz. Hintergrund für diese spektakuläre Maßnahme ist der Deichbruch bei Fischbeck. Die gewaltigen Wassermassen, die immer weiter ins Hinterland strömen, sollen so umgeleitet werden.
  • 370 Soldaten des Logistikbataillons 467 und des Instandsetzungsbataillons 466 aus Volkach (Bayern) kämpften eine Woche lang rund um Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) gegen das Hochwasser und verabschiedeten sich heute mit einem Appell in Irxleben.
  • Insgesamt hielt die Bundeswehr mehr als 19.000 Soldaten zur Hochwasserbekämpfung bereit.

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Stand 13.06.2013, 13:00 Uhr

  • Schwerpunkt des Einsatzes der Bundeswehr ist derzeit der Elbverlauf zwischen Magdeburg und Hamburg.
  • Die Hauptaufgabe für die Soldatinnen und Soldaten im Hochwassergebiet bleibt die ständige Überprüfung der Deichanlagen. Über 2.000 Soldaten in Niedersachsen unterstützen in der vergangenen Nacht unter anderem die Deichläufer, um Schwachstellen in den Deichen frühestmöglich zu erkennen.
  • Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat sich heute Vormittag in Dannenberg beim Logistikbataillon 141 ein Bild über die Hochwassersituation vor Ort verschafft.
  • Die Lage in Sachsen-Anhalt ist ruhig, aber kritisch und nicht stabil. Die Schwerpunkte des Einsatzes bilden zurzeit die Verteidigung der Linie Wust-Klietz-Sandau, um eine Abflussrinne im Raum Kamern zu schaffen sowie die Deichsicherung in Heinrichsberg.

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Stand 13.06.2013, 08:00 Uhr

  • Schwerpunkte für den heutigen Einsatz der Bundeswehr sind die Bundesländer Sachsen-Anhalt mit fast 4300 eingesetzten Soldatinnen und Soldaten sowie Niedersachsen mit 2037 Soldaten (Sachsen 60, Bayern 160, Thüringen 8, Mecklenburg-Vorpommern 449, Schleswig-Holstein 49). Die Bundeswehr hält weiterhin über 11.000 Soldaten zur Hilfe in denen durch Hochwasser bedrohte Regionen bereit.
  • In Sachsen-Anhalt hat die Bundeswehr gestern mit bis zu 8 Hubschraubern bei der Evakuierung von 160 Personen aus dem gefährdeten Bereich Klietz unterstützt.
  • Die Zahl der in Brandenburg im Kampf gegen das Hochwasser eingesetzten Soldatinnen und Soldaten hat sich im Laufe des gestrigen Tages bis auf über 1100 erhöht und liegt heute Morgen bei cirka 750.
  • Inzwischen ist das mit 320 Soldaten im Raum Wittenberge in der Deichverteidigung eingesetzte Panzerbataillon 413 aus dem Landkreis Prignitz abgezogen worden.
  • Somit stehen weiter das Fallschirmjägerbataillon 313 mit 420 Soldaten, verstärkt durch 15 Marinesoldaten der Besatzung des Unterseebootes U 31 in Wittenberge zu Verfügung. Im Kreis Havelland in Rathenow liegt dazu noch das Logistikregiment 47 aus Baden-Württemberg mit etwa 320 Soldaten in Bereitschaft.
  • In Gross Warnow sind noch 130 Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons 281 aus Gerolstein in Rheinland-Pfalz untergebracht, die dort für einen möglichen weiteren Einsatz in Sachsen-Anhalt bereitgehalten werden.

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Stand 12.06.2013, 19:30 Uhr

  • Auch wenn die Pegelstände in einigen vom Hochwasser betroffenen Bundesländern weiter leicht sinken, ist die Gefahr noch nicht vorbei. Je länger die hohen Wasserstände auf die Deiche wirken, desto eher können diese Schaden nehmen. Nur die Deichkontrolle durch die Deichläufer kann auftretende Sickerstellen frühzeitig erkennen.
  • Heute wurde während einer Deichkontrolle ein ernstzunehmende Stelle bei Neu Kaliß in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt und durch Bundeswehrsoldaten und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes mit Sandsäcken, Fließfolie und Bigpacks mit einem Gewicht von je ca. 1,5 Tonnen wieder gesichert.
  • Ist ein Deich erst gebrochen, ist die Evakuierung die letzte Möglichkeit Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten. In Sachsen-Anhalt unterstützt die Bundeswehr aktuell mit Hubschraubern bei der Evakuierung von Personen aus dem gefährdeten Bereich Klietz.

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Stand 12.06.2013, 17:00 Uhr

  • In Sachsen hat die Bundeswehr nach ihrem Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe nun mit der Rückverlegung der ersten Truppenteile an ihre Heimatstandorte begonnen. Die Entscheidung ist vor dem Hintergrund der sich entspannenden Hochwasserlage in Sachsen durch das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin in Verbindung mit den zivilen und kommunalen Krisenstäben getroffen worden. Das Landeskommando Sachsen koordiniert nun die Rückverlegung bis mit der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“.
  • Heute sind fünf Bataillone aus ihren Einsatzräumen entlang der Elbe auf dem Rückweg, unter anderem in ihre Kasernen nach Gera, Marienberg und Leipzig. An den Heimatstandorten werden sich die Soldaten dann auf Folgeaufträge, möglicherweise auch im Rahmen der Hochwasserhilfe, vorbereiten.

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Stand 12.06.2013, 12:00 Uhr

  • In Niedersachsen tut die Bundeswehr alles, um die Deiche zu schützen. Der Hochwasserscheitel hat Niedersachsen passiert und der Pegelstand stagniert auf hohem Niveau. Es beginnt nun die Phase, in der die Deiche stark durch das andauernd fließende Wasser beeinträchtigt werden. Priorität hat somit die Überwachung und die Absicherung der Deiche. Hierbei kommen Aufklärungsflugzeuge der Deutschen Marine im Bereich der Elbe zum Einsatz. Tagsüber wird ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Dornier DO 228 und in der Nacht ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ PC3-Orion mit Infrarotsensorik zur Deichüberwachung eingesetzt.
  • Auch in Mecklenburg-Vorpommern stehen die Deiche aufgrund der hohen Wasserstände und großer Fließgeschwindigkeiten unter enormen Druck. Bereits in der Nacht haben bis zu 100 Soldaten als Deichläufer an verschiedensten Stellen die Deichkontrollen unterstützt und die Deiche wurden erneut aus der Luft abgeflogen und überprüft. Ziel ist es Sickerstellen oder Schwachstellen in den Deichen frühestmöglich erkennen zu können. Nur so kann ein Deichdurchbruch verhindert und die Bevölkerung geschützt werden.

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Stand 12.06.2013, 08:00 Uhr

  • Die Bundeswehr hält heute insgesamt ca. 18.000 Soldaten zur Hilfe in den vom Hochwasser bedrohten Regionen bereit. Von diesen Kräften stehen über 10.000 Soldaten aktiv im Kampf gegen die Fluten. Bei den restlichen Kräften handelt es sich um einsatznah stationierte Einheiten in der Regeneration. Diese bilden die Reserven, um schnellstmöglich zu Hochwasserschwerpunkten verlegt werden zu können.
  • Schwerpunkte für den heutigen Einsatz der Bundeswehr sind die Bundesländer
    • Sachsen-Anhalt mit über 3600 eingesetzten Soldaten,
    • Niedersachsen mit fast 2800 Soldaten und
    • Sachsen mit rund 1600 Soldaten.
  • Der Schwerpunkt für die in Brandenburg eingesetzten Einheiten ist weiterhin die Prignitz. Das Fallschirmjägerbataillon 313 (Seedorf, NI) ist mit 420 Soldaten, und das Panzerbataillon 413 (Torgelow, MV) mit 320 Soldaten im Raum Wittenberge eingesetzt. Hinzugekommen ist das Logistikregiment 47 (Dornstadt, BW), das sich mit 300 Soldaten im Bereich Rathenow im Kreis Havelland bereit hält. Somit sind in den Kreisen Prignitz und Havelland derzeit über 1.000 Soldaten im Hochwassereinsatz. Die bisher in Mühlberg im Landkreis Elbe-Elster eingesetzten 290 Soldaten des Aufklärungsbataillons 13 (Gotha, TH), konnten aufgrund der sich stabilisierenden Situation im Süden Brandenburgs ihren Einsatzraum verlassen.

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Stand 11.06.2013, 20:00 Uhr

  • Seit dem 5.Juni unterstützt die Bundeswehr auf Bitte der Bundesländer Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen im Rahmen der Katastrophenhilfe die Einsatzkräfte im Kampf gegen das Hochwasser.
  • Insgesamt stehen rund 18.600 Soldaten für die Hilfe bereit
  • Davon sind am heutigen Abend ca. 15.200 Soldaten aktiv im Einsatz (Sachsen-Anhalt ca. 4900, Sachsen ca. 2000, Niedersachsen ca. 4900, Mecklenburg-Vorpommern ca. 1700, Bayern ca. 700, Brandenburg ca. 1000, Thüringen 8, Schleswig-Holstein 70 Soldaten).
  • Die restlichen Soldatinnen und Soldaten befinden sich in nahegelegenen Ortschaften und Liegenschaften in Bereitschaft um zeitnah zu den Hochwasserschwerpunkten verlegt werden zu können.
  • Soldaten der verbündeten Streitkräfte aus Frankreich standen auch heute wieder den Einsatzkräften zur Seite. Großbritannien hat seine Hilfe angeboten und ein Verbindungskommando zum Landeskommando Niedersachsen entsandt.
  • In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Lage sehr angespannt. Der Innerminister des Landes Lorenz Caffier und der Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, Brigadegeneral Christof Munzlinger haben sich heute ein Bild aus der Luft verschafft. Derzeit befinden sich 1700 Soldatinnen und Soldaten in Mecklenburg-Vorpommern. Die Deiche werden bis morgen 12.00 Uhr noch mit weiteren Sandsäcken erhöht. Damit auftretende Sickerstellen sofort bekämpft werden können, sind entsprechende Reserven gebildet worden. In Dömitz werden deshalb 60.000, in Boizenburg 80.000 und in Lübtheen nochmals 50.000 Sandsäcke vorgehalten, um schnell zum Einsatz gebracht zu werden.

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Stand 11.06.2013, 13:00 Uhr

  • Die Hochwasserlage in den von der Flut betroffenen Gebieten ist unverändert kritisch. Die Bundeswehr unterstützt mit ca. 19 000 Soldatinnen und Soldaten seit dem 5.Juni in besonders gefährdeten Landkreisen und hält sich für weitere Einsätze bereit.
  • Die in Niedersachsen stationierte 1. Armoured Division der britischen Streitkräfte hat ein Verbindungskommando zum Landeskommando Niedersachsen entsandt und ist damit ständig über die aktuelle Lage in den Hochwassergebieten informiert. Wenn erforderlich, können rund 500 gut ausgebildete Soldaten abgerufen und eingesetzt werden. Die Bereitschaft zur Hilfe durch die britischen Soldatinnen und Soldaten ist ein deutliches Zeichen der langen Verbundenheit mit der niedersächsischen Bevölkerung.
  • Die Lage in Mecklenburg-Vorpommern bleibt nach wie vor angespannt. Seit gestern werden durch Flugzeuge der Marine unter Führung des Havariekommandos Deiche auch im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern abgeflogen und überwacht. Hierbei überprüfen die Besatzungen der Donier 228 und der P3C-Orion mit modernsten Mitteln den Zustand der Deiche.

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Stand 11.06.2013, 07:30 Uhr

  • Weiterhin stehen in den von der Flut betroffenen Bundesländern bis zu 19000 Soldatinnen und Soldaten für den Kampf mit dem Hochwasser zur Verfügung.
  • In Sachsen und Sachsen-Anhalt werden aktuell bis zu 6000 Soldaten unter dem Kommando der Panzerbrigade 37 aus Frankenberg/Sachsen eingesetzt.
  • In Bayern werden nach wie vor mehr als 700 Soldaten bei Maßnahmen gegen die Jahrhundertflut und deren Folgemaßmahmen eingesetzt.
  • Darüber hinaus sind in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg sowie Schleswig-Holstein – 5038 Soldaten aktiv im Einsatz.
  • In den Regionen, in denen heute bzw. in den kommenden Tagen der Elbescheitelpunkt erwartet wird, stehen weiterhin rund 7000 Soldaten bereit und werden je nach Lage eingesetzt.

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Stand 10.06.2013, 21:30 Uhr

  • Auch am heutigen Tag hat die Bundeswehr auf Bitte der Bundesländer Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen im Rahmen der Katastrophenhilfe die Einsatzkräfte im Kampf gegen das Hochwasser tatkräftig unterstützt.
  • Dazu stehen nunmehr insgesamt circa 20.000 Soldatinnen und Soldaten zur Verfügung.
  • Davon sind am heutigen Abend rund 15.000 Soldaten aktiv im Einsatz (Sachsen-Anhalt ca. 5500, Sachsen ca. 3500, Niedersachsen ca. 2700, Mecklenburg-Vorpommern ca. 1500, Bayern ca. 800, Brandenburg ca. 1100, Thüringen 40, Schleswig-Holstein 4 Soldaten).
  • Die restlichen Soldatinnen und Soldaten befinden sich in nahegelegenen Ortschaften und Liegenschaften in Bereitschaft, um zeitnah zu den Hochwasserschwerpunkten verlegt werden zu können.
  • Soldaten der verbündeten Streitkräfte aus Frankreich und den Niederlanden standen auch heute wieder den Einsatzkräften zur Seite. Großbritannien hat seine Hilfe angeboten.
  • In der kommenden Nacht ist für die Deichüberwachung zwischen Dresden und Hamburg der Einsatz eines Seefernaufklärungsflugzeuges vom Typ PC3-Orion der Deutschen Marine vorgesehen.
  • In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Lage sehr angespannt. Das seit dem 5.Juni im Einsatz befindliche Panzergrenadierbataillon 401 aus Hagenow befüllte vom gestrigen auf den heutigen Tag mit den vielen zivilen Helfern und Hilfsorganisationen in sieben Stunden circa 100.000 Sandsäcke. Seit dem Beginn des Hochwassereinsatzes konnten bereits über eine Millionen Sandsäcke verbaut werden. Die Einrichtung einer Fähre über die Elbe bei der Ortschaft Darchau durch Pioniere aus Minden mit vier Amphibienfahrzeugen und weiteren Motorbooten ermöglicht es Rettungskräften nun im Notfall mit dieser Fähre über die Elbe zu gelangen. Zusätzlich sammeln die Motorboote auch Treibgut aus der Elbe ein. Diese Gegenstände stellen in allen vom Hochwasser betroffenen Gebieten für die Hilfskräfte, wichtige Infrastruktur, aufgestellte Spundwände und Deiche eine große Gefahr dar.
  • In Magdeburg konnte in Zusammenarbeit mit örtlichen Helfern in Rothensee erfolgreich das dortige Umspannwerk von den Wassermassen geschützt werden und so die Stromversorgung der dortigen Bevölkerung sichergestellt werden.
  • Zusammen mit dem Ministerpräsidenten Brandenburgs, Mathias Platzeck, überzeugte sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Wittenberge von den Anstrengungen der vielen zivilen und militärischen Helfer vor Ort. Die Bundeswehr in Brandenburg hat in ihren Anstrengungen im Kampf gegen das Hochwasser den Schwerpunkt in die Prignitz verlagert. Die bisher bei Wittenberge eingesetzten etwa 150 Soldaten vom Panzergrenadierbataillon 411 (Viereck bei Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern) werden nun in Sachsen-Anhalt eingesetzt. Dafür ist von der Brigade 41 das Panzerbataillon 413 (Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern) mit 450 Soldaten in die Prignitz verlegt worden. Zusätzlich wird ab heute das Fallschirmjägerbataillon 313 aus Seedorf in Niedersachsen mit 400 Soldaten in Wittenberge eintreffen. Im Süden Brandenburgs sind weiterhin etwa 290 Soldaten des Aufklärungsbataillons 13 (Gera in Sachsen) in der Deichsicherung eingesetzt.
  • Brandenburger Bundeswehr-Einheiten sind derzeit in Sachsen-Anhalt im Einsatz. Das Führungsunterstützungsbataillon 381 (Storkow) ist mit 200 Soldaten und das Fernmeldebataillon 610 (Prenzlau) mit 100 Soldaten im Raum Stendal, das Logistikbataillon 172 (Beelitz) ist nach wie vor in Dessau und Aken eingesetzt.

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Stand 10.06.2013, 17:00 Uhr

Rund 650 Soldatinnen und Soldaten aus Rheinland-Pfalz aus den Standorten Gerolstein, Kastellaun, Kusel und Rennerod befinden sich derzeit im Hochwassergebiet an der Elbe. Sie helfen bei der Deichsicherung und unterstützen bei der Evakuierung gefährdeter Personen. Den größten Anteil mit 400 Soldaten stellt das Artillerielehrregiment 345 aus Kusel. Die Führungsunterstützungsbataillone 281 aus Gerolstein und 282 aus Kastellaun stellen jeweils über 100 Soldaten ab. Das Lazarettregiment 21 aus Rennerod ist mit zehn Soldaten und fünf Krankenwagen im Einsatz.

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Stand 10.06.2013, 13:00 Uhr

  • Derzeit befinden sich ca. 12.000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz (Sachsen 3620, Bayern 830, Thüringen 40, Brandenburg 420, Sachsen-Anhalt 4470, Niedersachsen 1840, Mecklenburg-Vorpommern 830). Darüber hinaus befinden sich rund 8.000 weitere Soldaten in Bereitschaft.
  • Auch Soldaten der verbündeten Streitkräfte aus Frankreich und den Niederlanden stehen den Einsatzkräften zur Seite. Daneben hat Großbritannien seine Hilfe angeboten.
  • In Bayern und Sachsen unterstützt die Bundeswehr auch bei Aufräumarbeiten zum Erhalt kritischer Infrastruktur. An fast allen Stellen im Elbverlauf liegen mittlerweile Höchstwerte für den Pegelstand vor. Deshalb nutzen die Einsatzkräfte in Mecklenburg-Vorpommern die verbleibende Zeit bis zum Eintreffen des Scheitelpunktes weiterhin zur Vorbereitung aller Schutzmaßnahmen.
  • Die Bundeswehr hat daher die Zahl ihrer Einsatzkräfte zur Hochwasserbekämpfung zwischen Dömitz und Boizenburg sowie im niedersächsischen Amt Neuhaus auf nun 1.400 Soldaten erhöht. Weitere 100 Soldaten werden im Laufe des Tages erwartet.
  • Die Verstärkung der Deiche verläuft weiterhin mit Hochdruck. Ebenso sammeln Boote des schweren Pionierbataillons 130 (Minden) ganztätig in der jetzt bis zu vier Kilometer breiten Elbe Treibgut ein.

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Stand 10.06.2013, 08:00 Uhr

  • Insgesamt stehen 20.000 Soldatinnen und Soldaten für den Hochwassereinsatz zur Verfügung. Davon sind am heutigen Morgen cirka 12.000 Soldaten aktiv im Einsatz. Die restlichen Kräfte befinden sich einsatznah in der Regeneration oder als Reserven, um schnellstmöglich zu den Hochwasserschwerpunkten verlegt werden zu können.
  • In Sachsen und Sachsen-Anhalt setzt die Bundeswehr 8200 Soldaten ein. (Niedersachsen 1800, Mecklenburg-Vorpommern 800, Bayern 800, Brandenburg 400, Thüringen 40).
  • In ganz Magdeburg sind neben den örtlichen Helfern zahlreiche Feuerwehrleute, Polizisten sowie cirka 1600 Soldaten der Bundeswehr weiterhin im Dauereinsatz. Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, machte sich gestern persönlich ein Bild über die Situation seiner Soldaten am Flugplatz Magdeburg, im mittlerweile evakuierten Stadtteil Magdeburg Rothensee und am dortigen Umspannwerk.
  • In Elbenau bei Schönebeck (Sachsen-Anhalt) verteidigen insgesamt 250 Soldaten des schweren Panzerpionierbataillons 130 aus Minden den Deich mit amphibischen Fahrzeugen. Diese schwimmfähigen Transportfahrzeuge werden als Fähre eingesetzt. Sie sind in den überfluteten Wasserfeldern immer noch manövrierfähig und transportieren mit Sandsäcken beladene LKW von der Wasserseite zu den Deichen.

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Stand 09.06.2013, 20:00 Uhr

  • Die Bundeswehr setzte am heutigen Tage insgesamt 19000 Soldaten beim Hochwassereinsatz ein. Allein in Sachsen und Sachsen-Anhalt, dem heutigen Schwerpunkt der Elbe-Flutwelle, setzte die Bundeswehr 8000 Soldaten ein.
  • In der Region Magdeburg sicher 700 Soldaten und zivile Helfer weiterhin das Umspannwerk vor der Überflutung durch die Elbe. Ergänzend zum derzeitigen Einsatz setzte die Bundeswehr ein Aufklärungsflugzeug des Typs Dornier 228 mit Infrarotsensorik zur Deichüberwachung ein.
  • Weitere Kräfte befinden sich in einsatznahen Verfügungsräumen um zeitnah in den Hochwasserschwerpunkten eingesetzt zu werden.
  • Neben Soldaten aus aktiven Truppenteilen kamen auch Reservisten, mit Schwerpunkt in den Bezirks- und Verbindungskommandos zum Einsatz. Auch Teile der neuaufgestellten Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Thüringen sind weiterhin, eingegliedert in ihren Patenverband Führungsunterstützungsbataillon 383, im Einsatz.

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Stand 09.06.2013, 13:00 Uhr

  • Weiterhin stehen in den Bundesländer Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mehr als 19000 Soldatinnen und Soldaten für den Kampf mit dem Hochwasser zur Verfügung.
  • Aktuell sind 13000 Soldaten aktiv eingesetzt. 3670 davon in Sachsen unter dem Kommando der Panzerbrigade 37 aus Frankenberg, weiter 6050 Soldaten werden zur Deichsicherung und Evakuierung in Sachsen-Anhalt durch die Panzerbrigade 21 aus Augustdorf und im Norden des Bundeslandes durch die Panzerbrigade 41 aus Torgelow eingesetzt. Teile dieser Verbände sichern zurzeit erfolgreich das Umspannwerk im Norden von Magdeburg. In Bitterfeld war der gemeinsame Einsatz mit den zivilen Helfern erfolgreich und 10000 evakuierter Bewohner können wieder zurück in ihre Häuser.
  • Der Einsatzverband der Deutsch/Französischen Brigade aus Mühlheim unterstützt im Raum Wittenberg. In Bayern werden weiterhin Kräfte durch die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall und der Panzerbrigade 12 aus Amberg, sowie in Niedersachen durch die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster eingesetzt.

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Stand 09.06.2013, 08:00 Uhr

  • Weiterhin unterstützt die Bundeswehr mit bis zu 19.000 Soldaten in den vom Hochwasser betroffenen Bundesländern.
  • In Sachsen und Sachsen-Anhalt werden aktuell über 8000 Soldaten unter dem Kommando der Panzerbrigade 37 aus Frankenberg/Sachsen eingesetzt.
  • In Bayern werden nach wie vor mehr als 1100 Soldaten bei Maßnahmen gegen die Jahrhundertflut eingesetzt.
  • Darüber hinaus sind in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg sowie Schleswig-Holstein – 3000 Soldaten aktiv im Einsatz, in den Regionen wo heute oder in den kommenden Tagen der Elbescheitelpunkt erwartet wird, stehen weiter 6900 Soldaten bereit.

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Stand 08.06.2013, 21:00 Uhr

  • Auch über die Nacht hindurch werden in Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis zu 19.000 Soldatinnen und Soldaten für den Hochwassereinsatz zur Verfügung stehen.
  • Aktuell sind etwa 11.100 Soldaten aktiv im Rahmen der Hochwasserhilfe eingesetzt.
  • In Mecklenburg-Vorpommern liegen gravierend gestiegene Hochwasserprognosen vor. Daher werden hier die Einsatzkräfte der Bundeswehr erneut die gesamte Nacht durcharbeiten, um Sandsäcke zu füllen und die Deiche zu erhöhen. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat zusätzliche Soldaten angefordert. Diese werden voraussichtlich am morgigen Sonntag vor Ort eintreffen. Ebenso werden die Soldaten des Panzergrenandierbataillons 401 Hagenow im derzeitigen Einsatzraum verbleiben, da sie ab Sonntag früh im Raum Boitzenburg Sandsäcke an den Elbdeich transportieren und die Deichverteidigung durchführen werden. Weitere Einheiten der Bundeswehr sind ebenfalls in Lübtheen, im Raum Dömitz und Amt Neuhaus im andauernden Einsatz.
  • In Sachsen verschaffte sich der Innenminister des Freistaates, Markus Ulbig, einen Überblick über die Unterstützungsleistungen der Soldatinnen und Soldaten, die gemeinsam mit einem niederländischen Pionierbataillon im Hochwassereinsatz an der Elbe intensiv eingesetzt sind und durch die Panzergrenadierbrigade 37 Frankenberg geführt werden.
  • In den sonstigen betroffenen Bundesländern stellt sich die Lage und der Einsatz der Bundeswehr derzeit unverändert dar.

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Stand 08.06.2013, 17:00 Uhr

  • Immer noch stehen in Bayern , Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis zu 19.000 Soldatinnen und Soldaten für den Hochwassereinsatz zur Verfügung.
  • Die aktuell rund 11.000 Soldaten aktiv eingesetzten Soldaten sehen sich dabei einer Vielfalt von besonderen Herausforderungen gegenübergestellt, die es in engster Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen zu meistern gilt.
  • In Sachsen etwa schützen die dort arbeitenden Bundeswehrverbände im Magdeburger Stadtteil Rothensee verstärkt wichtige Infrastruktur gegen die Wassermassen der Elbe. Ziel der etwa 700 eingesetzten Soldaten ist es, das Stromnetz Magdeburgs am Umspannwerk durchhaltefähig zu schützen und damit im Betrieb zu halten. Nicht nur die betroffenen Bürger sondern auch alle Rettungs- und Hilfskräfte benötigen den Strom dringend. In Beilrode werden seit 15:30 Uhr sogenannte "Big-Packs" durch Bundeswehr-Hubschrauber abgeworfen. Mit diesen soll der gefährdete Deich abgedichtet werden. Insgesamt sind in Sachsen 3.360 Soldaten einsetzt.
  • Die Unterstützung durch Soldatinnen und Soldaten verbündeter Streitkräfte aus Frankreich und den Niederlanden hält weiter an. In Niedersachsen hat die angespannte Hochwasserlage nun auch die britischen Streifkräfte berührt. Eine erste Verbindungsaufnahme hat stattgefunden, bei der aktuelle Informationen ausgetauscht wurden. Es besteht nun eine ständige direkte Verbindung der 1. Britischen Panzerdivision zum Landeskommando Niedersachsen. Dies soll die britischen Streitkräfte in die Lage versetzen, bei Bedarf so schnell wie möglich helfen zu können. Derzeit sind in Niedersachsen rund 1.900 Bundeswehrsoldaten im Einsatz.
  • In Sachsen-Anhalt verstärkt seit letzter Nacht das am Flughafen Magdeburg untergebrachte Jägerregiment 1 mit über 200 Soldaten südlich von Magdeburg bei der Ortschaft Pechau die dort bereits eingesetzten Soldaten bei der Deichsicherung.
  • Ebenfalls in Sachsen-Anhalt eingesetzt sind nun die bisher in Sachsen unterstützenden Soldaten der Deutsch Französische Brigade. Hier werden sie erneut gemeinsam mit dem THW, der Feuerwehr und den zivilen Kräften die Deiche sichern.
  • In Bayern entspannt sich vielerorts die Hochwasserlage, sodass die dort unterstützenden Soldaten eng in Aufräumarbeiten eingebunden sind. So etwa werden zahlreiche Tierkadaver geborgen und zum Schutz der Bevölkerung im Sinne der Seuchenvorsorge in bereitgestellte Container einer Tierkörperbeseitigungsanlage verladen.

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Stand 08.06.2013, 12:00 Uhr

  • In Bayern , Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterstützen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr weiterhin den Kampf gegen die Hochwasserfluten.
  • Insgesamt stehen derzeit bis zu 19.000 Soldatinnen und Soldaten für den Hochwassereinsatz in den betroffenen Bundesländern zur Verfügung.
  • Im direkten Einsatz in den Flutgebieten arbeiten aktuell rund 11.000 Soldaten mit weiteren Kräften und Helfern der Feuerwehren, sowie von THW, Rettungsdiensten und der Polizei.
  • Rund weitere 8.000 Soldaten befinden sich in der Regeneration oder als Reserven in einsatznahen Ortschaften und Liegenschaften. Diese können rasch zu den lageabhängigen Hochwasserschwerpunkten verlegt werden.
  • Weiterhin kommen neben Soldaten aus aktiven Truppenteilen auch Reservisten, mit Schwerpunkt in den Bezirks- und Verbindungskommandos zu den regionalen Behörden. Zudem sollen weitere Reservisten aus Niedersachsen aktiviert werden.
  • Die Unterstützung durch Soldatinnen und Soldaten verbündeter Streitkräfte aus Frankreich und den Niederlanden hält ebenfalls weiter an.
  • Die Unterstützungsleistungen der Bundeswehr umfassen weiterhin: Befüllen, Transport und Verbauen von Sandsäcken, Sandsack- und Big Pack-Abwurf an besonders gefährdeten Deichstellen mit Hubschraubern, Überwachungsflüge mit Hubschraubern, Unterstützung bei der Evakuierung gefährdeter Personen, Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung für die Einsatzkräfte, Unterstützung erster Aufräumarbeiten und Hilfen im Rahmen der medizinischen Notfallversorgung.
  • In Sachsen werden die Truppen der Bundeswehr zur Bewältigung der Hochwasserlage weiterhin durch die Panzergrenadierbrigade 37 aus Frankenberg geführt und eingesetzt.
  • In Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg führt die Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow die Unterstützungsleistungen der Bundeswehr.
  • In Bayern werden die Soldatinnen und Soldaten vor Ort durch die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall und die Panzerbrigade 12 aus Amberg geführt.
  • Die Soldaten in den betroffenen Regionen in Niedersachsen werden durch die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster geführt.

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Stand 08.06.2013, 08:30 Uhr

  • Auch in der vergangenen Nacht haben Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in allen Hochwassergebieten Maßnahmen gegen die Wassermassen unterstützt.
  • Insgesamt sind rund 19.000 Soldaten der Bundeswehr für den Hochwassereinsatz verfügbar. Vor Ort und aktiv im Einsatz befinden sich rund 11.000 Soldatinnen und Soldaten.
  • Die Unterstützungsleistungen der Bundeswehr werden dabei mit den zivilen Behörden durch die Landeskommandos der Bundeswehr in den betroffenen oder unterstützenden Bundesländern und das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin koordiniert.
  • Je nach Einsatzgebiet wurden Aufräumarbeiten durchgeführt, aktive Fluthilfe in den betroffenen Gebieten unterstützt oder vorbereitende Maßnahmen in den von den zu erwartenden betroffenen Gebieten getroffen.
  • In Sachsen sind derzeit zur Bewältigung der Hochwasserlage rund 3.500 Kräfte der Bundeswehr aktiv im Einsatz. Sie arbeiten mit Helfern der Feuerwehren, sowie von THW, Rettungsdiensten und der Polizei Hand in Hand.
  • In Sachsen-Anhalt werden neben aktuellen Evakuierungsmaßnahmen in zahlreichen Städten und Gemeinden Deiche und Dämme von etwa 7.500 Einsatzkräften (Feuerwehr, Bundeswehr, THW, Rettungsdienste und Polizei) überwacht und unterstützt.
  • In Brandenburg unterstützt die Bundeswehr Maßnahmen zur Erhöhung und Sicherung von Deichen.
  • In Bayern werden weiterhin Soldatinnen und Soldaten bei Maßnahmen gegen die Jahrhundertflut eingesetzt. Aufräumarbeiten und die stark durchweichten Deiche sind hierbei Einsatzorte.
  • Die betroffenen Regionen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern werden in ihren Vorbereitungen auf die Flutmassen ebenfalls durch die Bundeswehr unterstützt.

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Stand 07.06.2013, 19:00 Uhr

  • Die Bundeswehr setzte heute bei Maßnahmen gegen das Hochwasser mehr als 11000 Soldaten ein. Unterstützt wurden sie dabei von vielen Soldaten verbündeter Streitkräfte.
  • Neben 33 französischen Soldaten der Deutsch/Französischen Brigade, die bei Belgern in Sachsen bei Schutzmaßnahmen unterstützten, konnte die Bundeswehr auch auf die Unterstützung von rund 400 niederländischen Pionieren zurückgreifen. Diese hatten in der vergangenen Nacht gemeinsam mit deutschen Soldaten in Torgau bei Döbern über 3200 Tonnen Sand zur Deichsicherung aufgeschüttet.
  • Darüber hinaus setzte die Bundeswehr auch Hubschrauber ein, die große Sandsackgebinde an besonders gefährdete Stellen transportierten, um die Hochwasserschutzmaßnahmen voranzutreiben.
  • Der Bundesminister der Verteidigung informierte sich heute in Lödderitz (Salzlandkreis) persönlich vor Ort über die aktuelle Situation an einer Hochwassereinsatzstelle. Dabei hob er auch die Anerkennung betroffener Menschen in der Region für die erbrachte Unterstützung der dort eingesetzten Soldaten hervor.
  • Neben der Verstärkung und Erhöhung von Deichen unterstützten Soldaten bei der Evakuierung von gefährdeten Personen, bei der medizinischen Notfallversorgung und stellten Unterkünfte und Verpflegung für die Einsatzkräfte bereit.

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Stand 07.06.2013, 15:30 Uhr

  • Der Bundesminister der Verteidigung, Thomas de Maizière, hat heute Soldaten bei ihrem Einsatz im Hochwassergebiet in Sachsen-Anhalt besucht.
  • In einem mobilen Gefechtsstand ließ sich der Minister in die aktuelle Lage einweisen. Anschließend ging er gemeinsam mit einigen Soldaten an eine Hochwassereinsatzstelle der Stadt Lödderitz (Salzlandkreis). Die hochmotivierten und engagierten Soldaten des Panzerpionierbataillons 803 aus Havelberg hatten dort einen Deich auf einer Länge von 7,5 Kilometern um dreißig Zentimeter erhöht, um angrenzende Ortschaften vor der Überflutung zu schützen.
  • Auf Nachfragen der Journalisten sagte der Minister: “Die Versorgung der Soldaten klappt ausgezeichnet, das ist auch den sehr vielen Stullen und dem Kaffee der Lödderitzer zu verdanken“.

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Stand 07.06.2013, 14:00 Uhr

  • Die Bundeswehr unterstützt unverändert mit gut 11000 Soldaten im Hochwassereinsatz in den vom Hochwasser betroffenen Bundesländern.
  • In Sachsen und Sachsen-Anhalt werden aktuell über 6700 Soldaten eingesetzt. Neben dem Bau von Dämmen und dem Einsatz schwerer Maschinen zu Deichsicherungsmaßnahmen, gemeinsam mit niederländischen Pionieren, sind im Laufe des Vormittags auch durch Hubschrauber der Bundeswehr Sandsäcke zur Sicherung einer Milchviehanlage in Kreinitz sowie auch große Sandsackpakete (Bigpacks) in Elsing zur Deichverstärkung transportiert worden.
  • Darüber hinaus ist der Bundesminister der Verteidigung heute in Groß Rosenburg im Salzlandkreis eingetroffen, um sich ein Bild von Hochwassserlage vor Ort zu verschaffen und die dort unterstützenden Soldaten zu besuchen. Allein in der Ortschaft Lödderitz sind rund 250 Soldaten bei der Deichsicherung eingesetzt.
  • Unterdessen ist die Deichverstärkung im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit der Unterstützung von über 700 Soldaten deutlich vorangekommen. Einen ersten Eindruck konnte sich der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern bereits gestern verschaffen.
  • In Niedersachsen und Brandenburg helfen weiterhin mehr als 2500 Soldaten bei Maßnahmen gegen die Jahrhundertflut im Einsatz.

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Stand 07.06.2013, 07:15 Uhr

  • Gegenwärtig unterstützt die Bundeswehr im Hochwassereinsatz mit über 11.300 Soldaten in den vom Hochwasser betroffenen Bundesländern.
  • In Sachsen und Sachsen-Anhalt werden aktuell über 6900 Soldaten eingesetzt.
  • In Bayern werden nach wie vor mehr als 1100 Soldaten bei Maßnahmen gegen die Jahrhundertflut eingesetzt.
  • Darüber hinaus ist in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Brandenburg - in den Regionen wo heute oder in den kommenden Tagen der Elbescheitelpunkt erwartet wird - die Zahl der unterstützenden Soldaten auf über 3260 gestiegen.

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Stand 06.06.2013, 20:30 Uhr

  • Die Bundeswehr hilft im Hochwassereinsatz mittlerweile schon mit über 11.000 Soldaten in den vom Hochwasser betroffenen Bundesländern.
  • Mit ca. 4000 eingesetzten Soldaten war Sachsen heute ein Einsatzschwerpunkt. In Torgau schützen Soldaten der Bundeswehr die Deichsicherungsmaßnahmen, während 200 Soldaten die Sicherungs- und Evakuierungsmaßnahmen in Dresden unterstützten. Auf Höhe Wildberg überwachen 50 Soldaten rund um die Uhr den Deich und sichern ihn bei Bedarf mit Sandsäcken. Weitere 150 Bundeswehrsoldaten sicherten den historischen Dorfkern von Kötzschenbroda. Im Stadtgebiet Leuben evakuierten Sanitätskräfte in Zusammenarbeit mit dem DRK drei schwerkranke Personen. Außerdem konnten Soldaten ein Seniorenheim mit Sandsäcken gegen das Wasser schützen. Die Bundeswehr unterstützte außerdem in Leuben die Feuerwehrkräfte an der Sandsackfüllstation in Niedersedlitz und arbeitet mit den zivilen Hilfskräften und den Bürgern Hand in Hand. Und auch In Pieschen halfen die Streitkräfte zusammen mit der Bevölkerung und zivilen Einsatzkräften beim Abfüllen und Transport von Sandsäcken.
  • Die Bundeswehr unterstützte jedoch nicht nur am Boden. Hubschrauber der Bundeswehr transportieren heute Abend von Zeithain 10.000 Sandsäcke in Außenlast zu einer vom Wasser isolierten Milchviehanlage.

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Stand 06.06.2013, 13:00 Uhr

  • In Niedersachsen ist derzeit in den Kreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg Katastrophenalarm ausgelöst.
  • Die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster ist mit der Führung aller Einsatzkräfte der Bundeswehr im Bundesland beauftragt worden. Erste Teile der Brigade sind seit heute im Hochwassereinsatz. Derzeit sind rund 800 Soldaten der Panzerlehrbrigade 9 (Munster), des Panzerartillerielehrbataillons 325 (Munster), des Panzerbataillons 33 (Neustadt a.R.) und des Panzergrenadierlehrbataillons 92 (Munster) im Raum Lüneburg (Hohnstorf und Bleckede) im Einsatz. 624 Soldaten des Logistikbataillons 141 (Munster / Neustadt a.R.) und des Panzerlehrbataillons 93 (Munster) sind im Raum Dannenberg im Einsatz. Weitere Kräfte bereiten sich in ihren Standorten auf den Einsatz vor.

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Stand 06.06.2013, 12:00 Uhr

  • In Mecklenburg-Vorpommern haben Soldaten des Panzergrenadierbataillons 401 aus Hagenow seit gestern bereits 220 Paletten Sandsäcke befüllt und an den Deichabschnitten bereitgestellt. Im Laufe des Tages werden diese im Raum Dömitz zur Deichverstärkung eingesetzt. Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 21 aus Sanitz und der Flugabwehrraketengruppe 24 aus Bad Sülze werden die Kräfte an der Elbe im Raum Amt Neuhaus verstärken.
  • Die 8000 eingesetzten Bundeswehrsoldaten im Hochwassereinsatz werden in Bayern durch die Gebirgsjägerbrigade 23 (Bad Reichenhall) und die Panzerbrigade 12 (Amberg), in Thüringen und Sachsen durch die Panzergrenadierbrigade 37 (Frankenberg), in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg durch die Panzergrenadierbrigade 41 (Torgelow) und in Niedersachsen durch die Panzerlehrbrigade 9 (Munster) geführt.
  • Auch Soldaten der verbündeten Streitkräfte aus Frankreich und den Niederlanden stehen den Einsatzkräften zur Seite. Neben einem niederländischen Pionierbataillon (101 Geniebataljon) unterstützen auch französische Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade im Hochwassergebiet.

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Stand 06.06.2013, 08:00 Uhr

  • Der Kampf gegen die Wassermassen geht weiter. Die Unterstützungsleistungen und Einsätze der Soldatinnen und Soldaten werden in enger Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden durch die Landeskommandos und das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin koordiniert.
  • Die Bundeswehr hat derzeit ca. 8000 Soldaten im Hochwassereinsatz.
  • In Sachsen, dem derzeitigen Schwerpunkt der Bundeswehrhilfe, sind 3400 Soldaten in der durch die Elbe-Flutwelle betroffenen Region Dresden im Einsatz.
  • Auch an der Elbe in Niedersachsen und an der Saale in Sachsen-Anhalt kämpft die Bundeswehr in verschiedenen Landkreisen mit insgesamt rund 2300 Soldaten gegen die Fluten.
  • In Brandenburg haben zusätzlich zu den knapp 300 Soldatinnen und Soldaten vom Logistikbataillon 172 aus Beelitz, die bereits seit Dienstag an den Deichen in Sachsen-Anhalt im Raum Dessau, an der Autobahn A9 und am Hafen Aken eingesetzt sind, seit Mittwochabend auch Soldaten aus dem Führungsunterstützungsregiment 38 in Storkow (Mark) den Kampf gegen die Fluten aufgenommen. Sie füllen Sandsäcke, um die Oderdeiche zu verstärken. Insgesamt sind hier momentan 550 Soldaten eingesetzt.
  • In Bayern zieht sich das Hochwasser in einigen Bereichen schon wieder zurück und es kann mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Gleichzeitig steigt es an anderen Stellen immer noch. Knapp 670 Soldaten sind zurzeit in Bayern aktiv im Einsatz. Die Leitverbände für diese Unterstützungskräfte des Heeres, der Luftwaffe, des Zentralen Sanitätsdienstes und der Streitkräftebasis sind die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall für den Einsatzraum Oberbayern und die Panzerbrigade 12 aus Amberg für Niederbayern und die Oberpfalz. Neben der Vielzahl von eingesetzten Lastkraftwagen zum Transport von mittlerweile über 10.000 gefüllten Sandsäcken sowie über 1.000 Feldbetten und Decken, waren kurzzeitig auch zwei Hubschrauber unterwegs. Darüber hinaus sind vier Motorboote, vier Krankenwagen, drei Pumptankwagen für Frischwasser und schweres Pioniergerät wie Radlader und „Kipper“ eingesetzt. Ansonsten werden auch Unterkünfte, Kleidung und Verpflegung durch die Bundeswehr zur Verfügung gestellt.
  • In Mecklenburg-Vorpommern wurde im Landkreis Ludwigslust-Parchim der Katastrophenfall ausgerufen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern werden die zivilen Organisationen bei der Bekämpfung des zu erwartenden Hochwassers an der Elbe durch die Bundeswehr unterstützt. Die derzeit vorgesehenen Unterstützungsleistungen umfassen hauptsächlich den Einsatz von Soldaten bei der Deichsicherung. Die insgesamt 270 dort eingesetzten Soldaten kommen vom Panzergrenadierbataillon 401 aus Hagenow. Auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes in Lübtheen laufen Vorbereitungen, um abhängig von der benötigten Menge bis zu 2 Millionen Sandsäcke befüllen zu können. Deutlich im Vordergrund steht die Deichverteidigung der Elbe im Landkreis Ludwigslust-Parchim, da in diesem Bereich ein übersteigen der Pegelstände des Hochwassers von 2002 vorausgesagt wird.

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Stand 05.06.2013, 21:00 Uhr

  • Die Bundeswehr setzte am heutigen Tage insgesamt etwas mehr als 8000 Soldaten beim Hochwassereinsatz ein.
  • In Bayern und Thüringen kamen gut 900 Soldaten zum Einsatz bei dem sie sowohl bei Aufräumarbeiten als auch bei weiteren Schutzmaßnahmen in Deggendorf unterstützten.
  • Allein in Sachsen, dem heutigen Schwerpunkt der Elbe-Flutwelle, setzte die Bundeswehr in der Region um Dresden bis zu 2600 Soldaten zur Unterstützung bei der Hochwasserbekämpfung ein.
  • Gleichermaßen kamen an der Elbe in Niedersachsen sowie an der Saale in Sachsen-Anhalt gut 3600 Soldaten zum Einsatz. Diese trieben in Lüneburg und Dannenberg sowie im Salzlandkreis die Schutzmaßnahmen voran.
  • Darüber hinaus unterstützten in Brandenburg sowie in Mecklenburg-Vorpommern knapp 1000 Soldaten bei Hochwasserschutzmaßnahmen.
  • Neben Soldaten aus aktiven Truppenteilen kamen auch Reservisten, mit Schwerpunkt in den Bezirks- und Verbindungskommandos zum Einsatz. Auch Teile der neuaufgestellten Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Thüringen waren, eingegliedert in ihren Patenverband Führungsunterstützungsbataillon 383, im Einsatz.

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Stand 05.06.2013, 18:00 Uhr

  • Am heute haben rund 400 Soldatinnen und Soldaten der insgesamt rund 3400 eingesetzten Kräfte der Bundeswehr unter Führung der Panzergrenadierbrigade 37, Frankenberg, an mehreren Orten im Großraum Dresden die Hochwasserschutzmassnahmen, Überwachungs-, Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen der zivilen Helfer und Krisenstäbe unterstützt.
  • So unterstützten sie heute bei Evakuierung von Menschen in den Stadtteilen Laubegast und Leuben. Dabei kamen gut 60 Soldaten sowie geländegängige Fahrzeuge zum Einsatz.
  • In Pieschen befüllen seit heute Mittag gut 40 Soldaten Sandsäcke an einer Sandfüllstation auf einem Bauhof. Sie hatten diese von der Bundespolizei übernommen und befüllen seither ohne Unterbrechung Sandsäcke und transportieren diese an die bedrohten Elbabschnitte.
  • Zudem betreiben gut 50 Soldatinnen und Soldaten eine weitere Sandfüllstation und sichern seit dem frühen Nachmittag eine Kindertagesstätte in Cossebaude mit Sandsäcken.
  • Darüber hinaus überwachen rund 45 Soldatinnen und Soldaten ständig die Entwicklung des Hochwassers der Elbe bei Radebeul.

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Stand 05.06.2013, 16:00 Uhr

  • Die Bundeswehr in Niedersachsen bereitet sich darauf vor, auf Anforderung die zivilen Kräfte im Einsatz gegen das Hochwasser zu unterstützen.
  • Die Panzerlehrbrigade 9 aus Munster ist mit der Führung aller Einsatzkräfte der Bundeswehr im Bundesland beauftragt und bereitet sich zurzeit mit Personal und Material auf einen Einsatz an der Elbe vor. Der Einsatz der ersten 1600 Soldatinnen und Soldaten ist für den heutigen Abend vorgesehen. Sie werden im Bereich Lüneburg und Dannenberg eingesetzt.
  • Die Kreisverbindungskommandos in Dannenberg, Lüneburg und Winsen/Luhe sind alarmiert worden und stehen den Landkreisen rund um die Uhr als regionaler Ansprechpartner zur Verfügung.

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Stand 05.06.2013, 14:00 Uhr

  • Aufgrund der Entscheidung des Kommandos Territoriale Aufgaben sind am Morgen die Soldaten der Deutsch/Französichen Brigade von ihrem derzeitigen Einsatzgebiet an der Donau abgezogen und zur Hochwasserbekämpfung nach Dresden verlegt worden. Hier werden die derzeit gut 3400 eingesetzten Soldaten unter der Führung der Panzergrenadierbrigade 37 unterstützen.
  • Die Panzergrenadierlehrbrigade 9 aus Munster und die Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow sowie das Artillerielehrregiment 345 aus Kusel bereiten sich unterdessen auf einen möglichen Einsatz ihrer Soldaten an der Elbe in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt vor. In dieser Region wird erst im weiteren Verlauf der Woche mit einem Pegelanstieg der Elbe gerechnet.
  • Darüber hinaus werden seit gestern knapp 300 Soldatinnen und Soldaten vom Logistikbataillon 172 aus Beelitz an den Deichen und zu weiteren Unterstützungsmaßnahmen in Sachsen-Anhalt im Raum Dessau-Rosslau eingesetzt. Weitere 230 Soldaten des Führungsunterstützungsregiments 38 aus Storkow sind bereits auf den Wege nach Cottbus.
  • Im Donaugebiet sind die Panzerbrigade 12 sowie die Gebirgsjägerbrigade 23 weiterhin mit gut 2000 Soldaten im Einsatz. Zwar sind in einigen Bereichen die Wasserstände bereits gesunken, an anderen Stellen steigt es jedoch immer noch. In Bayern unterstützte die Bundeswehr bislang mit über 10.000 gefüllten Sandsäcken, über 1.000 Feldbetten und Decken sowie Motorbooten und anderem Großgerät.
  • Insgesamt umfasst die Unterstützungsleistung der Bundeswehr bei Hochwasserkatastrophe den Einsatz von Soldaten bei der Deichsicherung, medizinische Notfallversorgung, Bereitstellung von Unterkünften und Verpflegung für die Einsatzkräfte sowie die Bekleidung für Evakuierte.

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Stand 05.06.2013, 10:30 Uhr

  • Die Bundeswehr unterstützt beim Kampf gegen das Hochwasser gegenwärtig mit bis zu 5.600 Soldaten. Davon stehen in Sachsen 3100 Soldaten und in Bayern 1250 Soldaten den zivilen Hilfskräften zur Seite. In Sachsen-Anhalt unterstützen rund 1200 Soldaten sowie in Thüringen gut 20 Soldaten im Kampf gegen die Wassermassen.
  • Darüber hinaus unterstützen gut 40 französische Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade sowie rund 400 Soldaten des niederländischen 101. Pionierbataillons.

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Stand 04.06.2013, 21:00 Uhr

  • Auch die verbündeten Streitkräfte der französischen und niederländischen Streitkräfte stehen Deutschland zur Seite.
  • Neben dem 101 niederländische Geniebataljon, das zusammen mit der deutschen Panzergrenadierbrigade 37 bei Chemnitz die Hilfskräfte unterstützt, stehen auch französische Soldaten ab Donnerstag früh ihren Kameraden der Deutsch-Französische Brigade bei der Hochwasserbekämpfung zur Seite.
  • Ein Zug des französischen 110 Infanterieregiments wird mit 22 Soldaten von Donaueschingen nach Deggendorf verlegen, um gemeinsam Hilfe bei der Flutkatastrophe zu leisten.

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Stand 04.06.2013, 17:30 Uhr

  • Die Bundeswehr verstärkt ihre Unterstützung beim Kampf gegen das Hochwasser. Derzeit befinden sich bis zu 4600 Soldaten im Einsatz. In Sachsen stehen 2700 Soldaten und in Bayern 1100 Soldaten im Kampf gegen die Wassermassen. Mit dem wandernden Pegelhöchststand werden dabei auch die Einsatzräume der Soldaten verlegt.
  • Nachdem in Sachsen-Anhalt nun auch im Salzlandkreis Katastrophenalarm ausgelöst wurde unterstützt auch hier die Bundeswehr die zivilen Behörden. Mit der Führung der mittlerweile rund 800 Einsatzkräfte in diesem Bundesland ist die Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ beauftragt. Schwerpunkt ist in allen Bereichen die Deichsicherung.
  • Die Niederlande sind offiziell gebeten worden im Rahmen der angebotenen Hochwasserhilfe mit dem 101 Geniebataljon (Pionierbataillon) im Raum Chemnitz zu unterstützen. Das 101 niederländische Geniebataljon, das sich auf einer Übung auf dem Truppenübungsplatz im zirka 180 Kilometer entfernten Ohrdruf befindet, wird mit der deutschen Panzergrenadierbrigade 37 zusammenarbeiten.
  • Die niederländischen Kameraden haben die Übungstätigkeiten bereits eingestellt und mit der Verlegung in den Raum Chemnitz begonnen.

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Stand 04.06.2013, 11:00 Uhr

  • In Sachsen verlegt die Bundeswehr die Soldaten zur Hochwasserbekämpfung an die Elbe. Während an manchen Flüssen die Pegel wieder sinken, zeichnen sich für die Bundeswehr neue Räume zur Unterstützung der zivilen Einsatzkräfte in der Hochwasserbekämpfung in Sachsen ab. Die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“, hat einen Großteil der eingesetzten Soldaten jetzt an die Elbe verlegt und unterstützt weiterhin die Stadt Leipzig im Süden. Insgesamt befinden sich derzeit 2.600 Soldaten unter der Führung der Panzergrenadierbrigade 37 im Hochwassereinsatz oder halten sich dafür bereit. Die Bundeswehr hat ihre Soldaten gestern Abend in die Städte Bad Schandau, Dresden, Meißen und Torgau verlegt, um dort im direkten Zusammenwirken mit den zivilen Krisenstäben den Einsatz zu planen. Im südlichen Bereich Leipzig unterstützen Soldaten seit der Nacht zum 4. Juni die Stadt Leipzig beim Hochwasserschutz eines Flutgrabens entlang der Weißen Elster.
  • In Sachsen-Anhalt ist derzeit in den Kreisen Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Dessau-Roßlau, Halle und Magdeburg Katastrophenalarm ausgelöst. Die Bundeswehr unterstützt bereits in besonders gefährdeten Landkreisen, weitere Einsätze stehen unmittelbar bevor. Es sind seit gestern Abend rund 200 Soldaten aus dem Logistikbataillon 171 Burg im Einsatzraum Bitterfeld (Chemiepark) eingesetzt. Rund 320 Soldaten vom Panzerpionierbataillon 803, Havelberg und des Feldjägerbataillon 351 Leipzig im Einsatzraum Halle (Stadtbereich) eingesetzt. Für heute sind weitere Unterstützungsleistungen und Hochwassereinsätze geplant, die durch das Landeskommando Sachsen-Anhalt und den Truppenteilen aus Sachsen-Anhalt in enger Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden erfolgen.
  • Weiterhin befinden sich rund 4.000 Soldaten in den Bundesländern im Kampf gemeinsam mit den zivilen Hilfskräften gegen das ansteigende Hochwasser.

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Stand 04.06.2013, 07:00 Uhr

  • Die Bundeswehr unterstützt weiterhin mit rund 4.000 Soldaten die zivilen Kräfte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern gegen das durch den Dauerregen verursachte Hochwasser.
  • Alleine 2.400 Soldaten kämpfen in Sachsen gegen die ansteigenden Pegel. Deichverstärkung, Unterstützung bei mehreren Evakuierungen und Aufrechterhaltung der Notfallversorgung zivilen Krankenhäuser – um die Soldaten mit ihrem technischen Gerät bestmöglich einzusetzen, hat in Sachsen die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ die Verantwortung über den Einsatz der Truppenteile der Brigade übernommen. Erste Teile der Brigade sind bereits seit dem 3. Juni im Einsatz. 160 Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 aus Marienberg kämpften mit Erfolg gegen drohende Wassereinbrüche der Freiberger Mulde in der Nähe des Städtischen Umspannwerks in Glauchau. Das Panzerpionierbataillon 701 aus Gera leistet mit 70 Soldaten Hilfe in Gera und Bad Köstritz. Soldaten des Fernmeldebataillons 701 sind in Canitz bei Leipzig eingesetzt. Auch in Grimma unterstützen Soldaten der Brigade die zivilen Behörden bei der Hochwasserbekämpfung. Ein Teil der Bundeswehrkräfte, die zum Einsatz gebracht werden sollen, befinden sich noch auf den Marsch in die betroffenen Gebiete. Zusätzlich beginnt die Panzergrenadierbrigade 37 mit der Vorbereitung auf den Hochwassereinsatz entlang der Elbe.
  • Die Hochwasserlage in Thüringen entspannt sich langsam. Dennoch sind folgende Bundeswehrkräfte in Thüringen im Einsatz: Das Landeskommando Thüringen hat seit Freitag den Bereitschaftsstatus erhöht, nimmt die eingehenden Anträge auf Unterstützungsleistungen entgegen und koordiniert in Abstimmung mit dem vorgesetzten Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin und der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ in Frankenberg/Sa. die Einsätze. Auch in Thüringen führt die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ die ihr zugehörigen Truppenteile truppendienstlich.
  • Das Bezirksverbindungskommando in Weimar und die Kreisverbindungskommandos in den am stärksten betroffenen Landkreisen stellen Soldaten als beratende Verbindungselemente zu den zivilen Katastrophenschutzbehörden/-stäben. Das Panzerpionierbataillon 701 aus Gera hat aktuell keine Truppe mehr in Thüringen im Einsatz. Wie bereits erwähnt, ist das Bataillon derzeit in Sachsen zur Deichsicherung eingesetzt. Auch in Thüringen unterstützt die Bundeswehr durch die Bereitstellung von Unterkünften in der Werratalkaserne in Bad Salzungen für eventuelle Evakuierungsmaßnahmen, in der Pionierkaserne in Gera für die Unterbringung ziviler Hilfskräfte sowie durch Abstellung von Transportkapazitäten zum Beispiel durch Lkw, Schlauchboote und anderem technischen Gerät, wie beispielsweise Stromerzeugungsaggregaten.
  • In Bayern befinden sich rund 1.100 der insgesamt eingesetzten 4.000 Kräfte im Kampf gegen die Wassermassen. Die Kräfte vor Ort werden durch die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall sowie die Panzerbrigade 12 aus Amberg geführt.

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Stand 03.06.2013, 15:00 Uhr

  • Die Bundeswehr unterstützt auf Bitte der Bundesländer Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im Rahmen des Katastrophenschutzes die Einsatzkräfte im Kampf gegen das Hochwasser.
  • Die derzeitigen Planungen sehen den Einsatz von bis zu 1760 Soldaten vor (Sachsen 1050, Bayern 600, Thüringen 100, Sachsen-Anhalt 10). Die Unterstützungsleistungen umfassen unter anderem den Einsatz von Soldaten bei der Deichverteidigung, die Unterstützung bei der medizinischen Notfallversorung, Evakuierungsmaßnahmen, die Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung für die Einsatzkräfte sowie die Bereitstellung von Bekleidung für Evakuierte.
  • Die Einsätze der Bundeswehr in den Hochwasserregionen werden zentral durch das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin genehmigt und geleitet.
  • Die Kräfte vor Ort werden in Bayern durch die Gebirgjägerbrigade 23 (Bad Reichenhall) und die Panzerbrigade 12 (Amberg), in Thüringen und Sachsen durch die Panzergrenadierbrigade 37 (Frankenberg) und in Sachsen-Anhalt durch das Panzerpionierbataillon 803 (Havelberg) geführt.
  • Zum Einsatz kommen neben Soldaten aus aktiven Truppenteilen auch Reservisten.

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Stand 03.06.2013, 13:30 Uhr

  • Das Landeskommando Thüringen hat seit Freitag den Bereitschaftsstatus erhöht, nimmt die eingehenden Anträge auf Unterstützungsleistungen entgegen und koordiniert in Abstimmung mit dem vorgesetzten Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin und der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ in Frankenberg/Sa. die Einsätze.
  • Die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ führt die ihr zugehörigen Truppenteile truppendienstlich.
  • Das Bezirksverbindungskommando in Weimar und einige Kreisverbindungskommandos in den am stärksten betroffenen Landkreisen stellen Soldaten als beratende Verbindungselemente zu den zivilen Katastrophenschutzbehörden/-stäben.
  • Das Panzerpionierbataillon 701 aus Gera unterstützt mit aktuell 40 Soldaten bei der Deichsicherung in Gera. Wesentlich größere Teile des Bataillons sind derzeit in Sachsen zur Deichsicherung eingesetzt.
  • Weiterhin unterstützt die Bundeswehr durch die Bereitstellung von Unterkünften in der Werratalkaserne in Bad Salzungen für eventuelle Evakuierungsmaßnahmen, in der Pionierkaserne in Gera für die Unterbringung ziviler Hilfskräfte sowie durch Abstellung von Transportkapazitäten und anderen technischen Geräten.
  • Vor dem Hintergrund anhaltender Niederschläge, steigender Pegel der sächsischen Flüsse und der Alarmierungsmaßnahmen verschiedener Landkreise im Freistaat Sachsen hat sich die Bundeswehr auch im Freistaat Sachsen auf die Unterstützungsanfragen der zivilen Seite vorbereitet.
  • In den Landkreisen Leipziger Land, Zwickau, Erzgebirgskreis und Nordsachsen unterstützen die Kreisverbindungskommandos die zivilen Verwaltungsstäbe als Berater und Bindeglied zur Bundeswehr. In weiteren betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten halten sich die Reservisten in Bereitschaft und haben stehen mit den zivilen Stäben in Verbindung.
  • Die Panzergrenadierbrigade 37, Frankenberg, wird mit 120 Soldaten, die sich auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz befanden, die Hochwasserschutzmassnahmen in Glauchau unterstützen.

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Stand vom: 25.11.13 | Autor: 


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