Herausforderung Beobachten
Verhalten, Tiere und das Wetter – die Soldaten der Streitkräftebasis beobachten ihre Umgebung. So vielfältig die gemachten Beobachtungen sind, so unterschiedlich sind auch die Aufgaben der Soldaten der Streitkräftebasis.

Hauptgefreiter Felix Noack und sein Kamerad Florian Gröll von der Truppenübungsplatzkommandantur Putlos sind zur Seeraumüberwachung für das Warngebiet in der Hohwachter Bucht eingeteilt.
Mit Radar, und bei guter Sicht auch mit Ferngläsern beobachten wir, wenn Schiffe in Richtung des Warnbereiches der Schießbahnen fahren. Zu den Truppenübungsplätzen Putlos und Todendorf gehören neben den Schießbahnen an Land auch insgesamt 50.000 Hektar Seefläche. Auch auf See kann es gefährlich werden, wenn auf dem Truppenübungsplatz geschossen wird. Unsere Aufgabe ist, falls Schiffe in den abgesperrten Bereich fahren, diese „Störer“ an die Leitung und den Hauptkontrollturm zu melden. Die Besatzungen der Schiffe werden dann entweder per Funk informiert oder die Leitung schickt ein Sicherungsboot des Truppenübungsplatzes zum „Störer“, um diesen zu warnen. Es kommt auch vor, dass Angler an der Küste relativ nah vor unserem Beobachtungspunkt ankern – dann greifen wir schon mal selbst zum Megafon und fordern ihn auf, den Gefahrenbereich zu verlassen.

Hauptgefreiter Kevin T. ist im Logistikbataillon 172 eingesetzt. Noch in diesem Jahr wird er mit seinem Kameraden nach Afghanistan verlegen, um dort Material zu transportieren oder Fahrzeuge zu bergen.
Während einer Konvoifahrt bin ich auf dem Fahrzeug Dingo eingesetzt. Meine Aufgabe ist, den rückwärtigen Raum zu beobachten und Auffälligkeiten zu melden. Zudem sichere ich unseren Konvoi mit unserer Schwerpunktwaffe, dem Maschinengewehr, nach hinten ab. Dabei ist der Dingo das einzige Fahrzeug der Bundeswehr, von dem aus auch nach hinten gesichert werden kann. Behalte ich meine Umgebung immer im Auge und bin konzentriert, schütze ich meine Kameraden und mich selbst vor möglichen Rückhalten oder Überfällen durch gegnerische Kräfte.





