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Aller guten Dinge sind mindestens drei

Bonn, 28.11.2015.
Zum Abschluss des Jahres ein Highlight: der Ball der Streitkräftebasis jährt sich zum dritten Mal. Premiere allerdings für Generalleutnant Martin Schelleis, der neue Inspekteur der Streitkräftebasis, der zu diesem gesellschaftlichen Großereignis nun zum ersten Mal geladen hatte. Rund 1.250 Gäste waren seiner Einladung in das Bonner Maritim-Hotel gefolgt und erlebten einen unvergesslichen Abend unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Tanzpaare auf dem Parkett

Guter Ton im Maritim: Ball der Streitkräftebasis 2015. (Quelle: PIZ SKB/ Kehle)Größere Abbildung anzeigen

Sein Bundesland ist 2015 das Partnerland des Balles, der zudem unter dem Motto „15 Jahre Streitkräftebasis“ stand. „Aller guten Dinge sind drei – und was drei Mal veranstaltet wird, ist im Rheinland Tradition!“, sagte General Schelleis zur Eröffnung der Veranstaltung. Der letzte Freitag im November als Termin für den Ball der Streitkräftebasis ist somit seit 2013 ein fester, traditioneller Bestandteil im Kalender der Bundeswehr und ihrer Angehörigen.

Bälle verbinden

Redner während einer Ansprache

Generalleutnant Schelleis eröffnet die Ballnacht. (Quelle: PIZ SKB/ Kehle)Größere Abbildung anzeigen

Die Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche der Bundeswehr veranstalten in regelmäßigen Abständen Bälle als gesellschaftliche Großveranstaltung. So fand in Rostock zeitgleich der Ball der Marine und in Berlin der Bundespresseball statt. Eine Tradition, in die sich auch die Streitkräftebasis einreiht, um unter ihren Angehörigen die Gemeinschaft und Identität zu fördern, aber auch um den Dank der Streitkräftebasis gegenüber Repräsentanten aus Staat und Gesellschaft, der Wirtschaft, Verbänden sowie Institutionen Ausdruck zu verleihen. Der stellvertretend für Landesvater Weil angereiste Staatsekretär Michael Rüter, richtete ein Grußwort Niedersachsens an die Gäste. „Die Angehörigen der Streitkräftebasis fühlen sich zwischen Nordsee und Harz, in Heide und Geest wohl und herzlich aufgenommen“, sagte Rüter.

Schlagzeugspieler vor Wappen des Landes Niedersachsen

Niedersachsen ist Patenland des Balles. (Quelle: PIZ SKB/ Kehle)Größere Abbildung anzeigen

Zuvor brachte Generalleutnant Schelleis in seiner Rede das Mitgefühl für die Opfer der Terroranschläge von Paris zum Ausdruck. „Das ehrliche Mitgefühl mit den Attentatsopfern und ihren Angehörigen sowie die Verbundenheit mit unseren Kameraden im Einsatz und deren Familien, stehen nicht im Widerspruch zu der Entscheidung, die Bälle hier in Bonn, in Rostock und in Berlin durchzuführen.“ Die Bürger von Paris hätten die Antwort schon gegeben, fuhr Schelleis fort. Sie seien bereits wieder in Cafés gegangen, hätten Musik gemacht und dazu getanzt. „Wir lassen uns nicht unterkriegen!“, rief er den Gästen zu und bezeichnete dies als die richtige Reaktion auf die Geschehnisse.

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Die Musik zählt

Band auf der Bühne

Musikalische Botschafter aus Euskirchen: Die Big Band der Bundeswehr. (Quelle: PIZ SKB/ Kehle)Größere Abbildung anzeigen

Die als swingende Formation aus Euskirchen bekannte Big Band der Bundeswehr – unter der Leitung von Timor Oliver Chadik – führte als „musikalischer Botschafter Deutschlands“ durch den Ball. Im Verlauf des Abends zündeten die Spitzenmusiker ein musikalisches Feuerwerk, das keinen Gast auf seinem Stuhl hielt. „Lieber Herr Oberstleutnant Chadik“, spornte der Inspekteur die Musiker der Big Band zu Beginn an, „Sie und Ihr Team werden mit Ihrem Sound zu einem unvergesslichen Abend beisteuern!

Trampolinspringen mit General Schelleis

Einen Höhepunkt bildeten die Flugkünste der Trampolinspringer. (Quelle: PIZ SKB/ Kehle)Größere Abbildung anzeigen

Und das taten sie dann auch und boten ein breites Repertoire. Man schwang das Tanzbein zu Klassik, Jazz und Rock ’n Roll. Die Sportsoldaten Hauptgefreiter Immanuel Kober und Stabsunteroffizier Christopher Schüpferling– zwei der weltbesten Trampolinsportler – sind in bestechender Form und stellten ihre Flugkünste gemeinsam mit Oberfeldwebel Markus Kubicha und Polizeianwärterin Silve Müller zu späterer Stunde vor. Ein Höhepunkt der Ballnacht.

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Nicht nur der Ball ein absoluter Gewinn

Eine symbolische Scheckübergabe auf einer Bühne

Stolze Summe für den guten Zweck. (Quelle: PIZ SKB/ Kehle)Größere Abbildung anzeigen

Das Bundeswehrsozialwerk sollte ebenfalls von der Ballnacht profitieren. Im Zusammenhang mit der veranstalteten Tombola konnten die Gäste viele außergewöhnliche Preise gewinnen. Urlaubsreisen, wertvolle Uhren, Konzertkarten, Fahrräder, Küchengeräte und unzählige weitere Preise landeten dank einiger Sponsoren in der Lostrommel. Der Erlös kommt Sorgenkindern in Bundeswehrfamilien zu Gute. Generalleutnant Schelleis freute sich Herrn Peter Niepenberg, einen Scheck in Höhe von 12.115 Euro überreichen zu können.

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Stand vom: 01.07.16 | Autor: 


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