Inspekteur der Streitkräftebasis zu Besuch in Berlin
Bei einem Dienstaufsichtsbesuch nutzte der Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Manfred Nielson, die Gelegenheit, sich vor Ort aus erster Hand über aktuelle Herausforderungen der Feldjägertruppe und den Dienstalltag zu informieren.

Die Feldjägertruppe ist bei allen Einsätzen der Bundeswehr im Ausland unverzichtbar und stellt regelmäßig Personal dafür ab. Parallel dazu führt sie auch ihren Feldjägerdienst im Inland durch. Von dieser doppelten Herausforderung ist auch das Feldjägerbataillon 350 in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin betroffen. Einzigartig in der Bundeswehr, führen die Berliner zudem die Ausbildung der Eskortenfahrer für die gesamte Feldjägertruppe durch.

Neue Struktur
In der neuen Struktur wird das Feldjägerbataillon 350 zukünftig in das Feldjägerregiment 1 aufgehen. „Wir freuen uns über den Mehrgewinn an Verantwortung“
, sagte Bataillonskommandeur Oberstleutnant Holger Offenhausen und „sind vorsichtig optimistisch“
was die Umstrukturierung angeht.

Sorgen offen ansprechen
In vielen offenen Gesprächen mit den Soldaten verschaffte sich Vizeadmiral Nielson persönliche Eindrücke von den Sorgen, dem Können und dem Engagement der Soldaten und bat sie „eventuelle Sorgen anzusprechen“. Vor dem Hintergrund der Umstrukturierung sagte Nielson „werden sie jeden Tag neue Herausforderungen bestehen müssen“.

Überzeugt
Genau erläutern ließ sich Vizeadmiral Nielson die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Feldjägertruppe im Objekt- und Personenschutz. Bei der Vorführung einer personenbezogenen Einsatzlage zeigten die Soldaten des Feldjägerbataillons 350 was sie leisten können. Neben dem Einsatz der Eskortenkrafträder und den Personenschützern, beeindruckten Vizeadmiral Nielson besonders die Diensthunde, die zielgenau die versteckten Betäubungsmittel aufspürten.

