Herausforderung Zusammenarbeiten
Zusammenarbeiten – die Soldaten der Streitkräftebasis arbeiten gemeinsam im Team. Doch nicht nur untereinander sondern auch mit zivilen Behörden, der Wirtschaft oder anderen Organisationsbereichen funktioniert die Arbeit. Vertrauen auf seine eigenen aber auch die Kompetenzen anderer ist entscheidend, um gemeinsam erfolgreich zu sein – egal ob in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit oder im Team einer Fahrzeugbesatzung.

Oberbootsmann Matthias Peters ist SLT-Gruppenführer im Logistikbataillon 162 in Boostedt
Mit vier Mann arbeiten wir zusammen: zwei sitzen im Schwerlasttransporter und zwei im Begleitfahrzeug. Wenn wir aufladen packen alle mit an, egal welcher Dienstgrad. Fahrzeug sichern, Seilwinde bedienen, Rampen runterklappen, einweisen, Ladung sichern – die Handgriffe müssen sitzen. Wenn wir mit dem fast 19 Meter langen Fahrzeug um enge Kurven manövrieren müssen, braucht man Kameraden, die schauen, ob es passt. Vor kurzem im Kosovo mussten wir ausgefallene Fahrzeuge auch unter Zeitdruck und im Dunkeln abtransportieren. Da muss ich mit Fachleuten zusammenarbeiten, auf die ich mich wirklich verlassen kann.

Oberst Norbert Reinelt ist Kommandeur des Landeskommandos Thüringen
Als zentrale Anlaufstelle für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit in Thüringen hat sich das Landeskommando Thüringen fest etabliert. Es ist der Ansprechpartner für die Landesbehörden in Thüringen, wenn es um Hilfeleistungen und Unterstützungsleistungen durch die Bundeswehr geht. Eine unserer Kernaufgaben ist der Schutz der Bevölkerung und die Unterstützung von zivilen Katastrophenschutzstäben der Landkreise und kreisfreien Städte bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen. Mein wichtigster Ansprechpartner in diesem Zusammenhang ist daher der Thüringer Innenminister. Die Zusammenarbeit mit ihm sowie dem Innenministerium ist eng und vertrauensvoll.

Oberstleutnant Ingo Osbahr ist Kommandant des Truppenübungsplatzes Baumholder. Er ist verantwortlich für das rund 12.000 Hektar große Gelände.
Der Kontakt zur Region ist meine Hauptaufgabe. Es geht um den Austausch mit Behörden, Gemeinden und Bürgern. Nur so kann man für Vertrauen und eine gute Verwurzelung im Umkreis sorgen. Ich stehe in engem Kontakt zu Landes- und Bundesbehörden, sei es im infrastrukturellen, landschaftspflegerischen oder forstlichen Sinne, Aufsichtsbehörden, Trägern öffentlicher Belange, aber auch unserem eigenen Bundeswehr-Dienstleistungszentrum und dem Landesbaubetrieb. Truppenübungsplätze, wie dieser in Baumholder, sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in kleinen Regionen, sie bringen aber auch Nachteile wie Immissionen von Lärm, Staub, Licht oder sogar Wasser. Hier ist ein Austausch mit den „Nachbarn“ äußerst wichtig.




