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Militärsport auf Weltklasse Niveau

„Kein Sieger glaubt an den Zufall“ ist ein mit vielen Wahrheiten behaftetes Zitat. Im Sport ist das Siegen kein Zufall, sondern ein Zusammenspiel aus Ehrgeiz, Talent und einem strengen Trainingsplan. Um den Leistungsstand der Sportfördergruppe im Maritimen Fünfkampf in Eckernförde zu ermitteln, fand vom 11. bis 17. Juli ein internationaler Vergleichswettkampf zwischen fünf Nationen statt – die letzte Generalprobe vor den im August in Schweden stattfindenden Weltmeisterschaften.

Ein Bundeswehrsportler mit einem Boot
Volle Konzentration. (Quelle: Bundeswehr/Keller)Größere Abbildung anzeigen

Um erfolgreich im Maritimen Fünfkampf zu sein, bedarf es eines hohen sportlichen Könnens in verschiedenen Disziplinen – Laufen, Tauchen, Schwimmen, Rudern, Klettern, Springen, Balancieren und Schießen. Sind für Manchen Sekunden eine unbedeutende Zeitangabe, so können gerade im Sport diese über Erfolg oder Misserfolg und über Sieg oder sportliche Niederlage entscheiden.

Ein Bundeswehrsportler auf einem Hindernis
Balancieren ist gefragt. (Quelle: Bundeswehr/Keller)Größere Abbildung anzeigen

Über die Hindernisse

Der Maritime Fünfkampf wurde durch die erste Disziplin, dem Hindernislauf, eröffnet –ein vielversprechender Auftakt für die Bundeswehrsportler. Hauptbootsmann Matthias Wesemann, gewann die Disziplin mit 5,2 Sekunden Vorsprung vor dem aus Polen stammenden Karol Morek. Eine Pause gönnen – für die Sportler fernab jeglicher Realität, denn schon am Nachmittag des ersten Wettkampftages wurde das Lebensrettungsschwimmen absolviert. Der Sieg in der ersten Schwimmdisziplin, bestehend aus der Kombination Tauchen, Kleiderschwimmen und dem Bergen einen Dummys, ging an Jesper Levander aus Schweden.

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Ein Bundeswehrsportler im Wasser
Den Sieg vor Augen. (Quelle: Bundeswehr/Keller)Größere Abbildung anzeigen

Zweiter Wettkampftag

Zu einem der wohl spannendsten Wettkämpfe zählt die dritte Disziplin im Maritimen Fünfkampf, der Seemannschaftswettbewerb. Spannung pur im Eckernförder Hafen, denn im Duell zwischen dem Maaten Giacomo Gellert und dem Polen Morek, gab es keinen Sieger und beide teilten sich das Siegertreppchen in dieser Disziplin. Der zweite Wettkampftag endete mit der zweiten Schwimmdisziplin, dem Hindernisschwimmen mit Flossen. Durch Ehrgeiz angetrieben und den Gesamtsieg weiter vor Augen, erkämpfte sich Hauptbootsmann Wesemann den zweiten Platz.

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Drei Sportler auf einer Laufstrecke
Gelungene Aufholjagd. (Quelle: Bundeswehr/Keller)Größere Abbildung anzeigen

Widrige Bedingungen

Hagel und Regen verlangt am dritten Wettkampftag noch einmal alles von den Sportlern ab. Beim Amphibischen Geländelauf müssen die Sportler eine Strecke von 2.500 Meter zurücklegen. Hier kam es auf die Fähigkeiten des Schiessens, des Paddelns und des Zielwerfens an. Zum Schluss musste jeder einzelne um seinen bis dahin erkämpften Platz noch einmal bangen, denn die Konkurrenz schlief nicht. Die Kombination aus einem fehlerfreien Rennen und der dazu benötigten Konzentration führte für Hauptbootsmann Wesemann zu einem der wohl schönsten Momente innerhalb des Wettkampfes. Mit einer gelungenen Aufholjagd konnte er den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen.

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Ein Bundeswehrsportler in einem Schwimmbecken
Gold für Wesemann. (Quelle: Bundeswehr/Keller)Größere Abbildung anzeigen

Freunde und Konkurrenten

In der Teamwertung errang das deutsche Team den dritten Platz. Zwar hat sich die Sportfördergruppe aus Eckernförde in der Teamwertung nicht ganz oben platzieren können, aber die Aussichten auf einen Sieg bei den nächsten Wettkämpfen sind gut. Aus gesundheitlichen Gründen konnte die einzige Frau im deutschen Team nicht in die Wertung der Frauenkonkurrenz eingreifen. Blickt man auf den Wettkampf zurück, bleiben nicht nur gewonnene Medaillen in Erinnerung, sondern auch Bekanntschaften, die von nun an über Grenzen hinweg bestehen. Ein sportliches Wiedersehen gibt es schon bald bei der Militärweltmeisterschaft im Maritimen Fünfkampf vom 17. bis 25. August in Schweden.

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Stand vom: 08.08.12 | Autor: 


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