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Inspekteur löst sein Versprechen ein

Möglichst viele qualifizierte Bewerber als Soldaten auf Zeit(SAZ) für die Laufbahn der Mannschaften zu gewinnen, ist erklärtes Ziel der Nachwuchswerbung bei der Streitkräftebasis. Eine Initiative, um interessierten Bewerbern möglichst kurzfristig Planungssicherheit zu geben, kam jetzt vom Inspekteur der Streitkräftebasis persönlich. Vielfach hatten ihm u.a. Kompaniefeldwebel und Kompaniechef ihre Sorgen vorgetragen, zeitgerecht Mannschaftsdienstgrade als Zeitsoldaten weiterverpflichten zu können.

Soldaten in angeregtem Austausch
Längere Verpflichtungszeiten möglich.Größere Abbildung anzeigen

Stabsgefreiter Steven Music ist gerne Soldat. Der 24-Jährige leistet seinen Dienst im Geschäftszimmer der 3.Kompanie des Logistikbataillons 172 in Beelitz – schon vier Jahre trägt er die Uniform. Jetzt können noch weitere acht Jahre dazu kommen, denn der junge Mann, den seineVorgesetzten als „leistungsstarken Soldaten“ beschreiben, gehört beispielhaft zu den Mannschaftsdienstgraden, die für ihre Weiterverpflichtung grünes Licht bekommen haben: „Damit geht für mich ein Wunsch in Erfüllung“, freut sich Music.

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Chefsache

Seit Anfang August wurden in nur vier Wochen die Anträge aus den verschiedenen Truppenteilen der Streitkräftebasis zentral gesammelt und mit entsprechender Begründung der Vorgesetzten zur Entscheidung vorgelegt. Der Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Manfred Nielson, machte die Weiterverpflichtung der Zeitsoldaten zur Chefsache:

„Der Inspekteur hat seinen Stab angewiesen, die bürokratischen Schrauben zu lockern und das wurde umgesetzt: für 2012 wurden alle Anträge auf SAZ 8 oder SAZ 12 bei den Mannschaften kurzfristig genehmigt“, erklärt Brigadegeneral Reinhard Kloss, vom Führungsstab des Inspekteurs der Streitkräftebasis in Bonn.Hintergrund der Aktion war das Inkrafttreten des Reformbegleitgesetzes Anfang August und die aktuellen Nachwuchsgewinnungszahlen.

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Dienstgradabzeichen
Der Weg ist frei für interessierte Mannschaften. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Der Weg ist frei

In der Streitkräftebasis ist mit der Initiative des Inspekteurs der Weg auch für interessierte Mannschaften frei, die bisher ohne Einsatzverpflichtung bei einer Weiterverpflichtung als Zeitsoldaten außen vor geblieben sind: „Bei entsprechender Eignung haben jetzt nicht mehr nur Mannschaften des Wachbataillons und von Verbänden im Auslandseinsatz die Chance zur Weiterverpflichtung. Auch für Bewerber aus den übrigen Teilen der SKB haben wir die Tür ein Stück weiter geöffnet“, so Brigadegeneral Kloss.

So bleibt auch Stabsgefreiter Steven Music seinen Kameraden in Beelitz erhalten: „Sein Ausscheiden wäre ein Verlust gewesen. Es ist wichtig, leistungsfähige und gut qualifizierte Soldaten länger in der Bundeswehr zu binden“, betont sein „Spieß“, Stabsfeldwebel Andreas Lothar Schenk. Für den jungen Familienvater Music, der mit Sohn und Verlobter in Berlin lebt, bedeutet die Entscheidung jetzt auch ganz persönlich ein Stück mehr Planungssicherheit: „Im Herbst wollen wir heiraten, da ist die gelungene Weiterverpflichtung ein wirklich tolles Geschenk“, erklärt der Stabsgefreite lächelnd.

Qualifizierte Mannschaften haben in der Streitkräftebasis eine Zukunft

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Stand vom: 06.09.12 | Autor: PIZ SKB


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