Fernab der Heimat – Tagebuch aus Äthiopien

Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg. (Quelle: Bundeswehr)
Hallo, ich bin Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg. Als Beraterfeldwebel werde ich ab dem 29.11.2010 in Äthiopien tätig sein. Ich bin am 25. September 1972 in Schwerte geboren. Nachdem ich 1995 meine zivile Ausbildung zum Werkzeugmechaniker Stanz und Umformtechnik erfolgreich abgeschlossen habe, bin ich in die Bundeswehr als Waffenunteroffizier eingetreten.
Nach unterschiedlichsten Verwendungen und zwei Einsätzen in Afghanistan wurde ich von meinem Personalstabsoffizier gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, einmal etwas ganz anderes zu machen – Beraterfeldwebel in Afrika. Ich sagte sofort ja! Meine Erlebnisse halte ich in meinem Tagebuch fest.
Die letzten Tagebucheinträge
Für Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg gibt es keinen Routinedienst in Äthiopien. Es gilt ständig neue Herausforderung zu meistern und neue Projekte abzuschließen. Doch langsam werden alle Bereiche an die äthiopischen Ausbilder und Lehrer übergeben. Nun heißt es für diese Verantwortung zu übernehmen und den Staffelstab aufzunehmen.
Für Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg geht es auch im Jahr 2013 in Äthiopien weiter. Er darf weiterhin beim Aufbau der verschiedenen Ausbildung in Addis Adeba und Holeta mithelfen und die Bauarbeiten begleiten. Diese schreiten auch im neuen Jahr schnell voran und der erste Anfang für das Jahr 2013 ist gemacht.
Gut erholt kehrt Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg wieder aus seinem Heimaturlaub in Deutschland zurück. Viel Zeit zum Wiedereingewöhnung bleibt im nicht – die Arbeit macht sich nicht von alleine. Doch der Dank von verschiedenen Seiten, egal ob von deutscher oder äthiopischer, ist ihm und seinem Team sehr wohl gewiss.
Noch mehr Material in Äthiopien – auch die IT-Spezialisten erhalten ihre notwendige IT-Ausstattung um die Äthiopier ausbilden zu können. Auch der Kraftfahrzeugausbildungsbereich ist fast schon auf dem neusten Stand der Technik. Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg hat einiges zu tun um vor seinem Sommerurlaub in Deutschland noch alles zu schaffen.
Die nächste Materiallieferung trifft in Holeta ein. Gabelstapler für Gabelstapler lädt Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg und sein Team das Material ab. Selbst für eine eigenständige Stromversorgung mit Wind- und Solarkraft ist in Zukunft gesorgt.
Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg erlebt weitere spannende Monate in Äthiopien. Das neue Jahr hat rasant begonnen und die Beratergruppe kommt in großen Schritten voran. Egal ob Automotivshop oder Bibliothek – die Arbeit der deutschen Soldaten ist sichtbar.
Auf ins neue Jahr – bevor Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg in seinen verdienten Weihnachtsurlaub gehen konnte, gab es noch einiges zu tun. Viel wurde in den letzten Monaten geschafft, doch 2012 kommen neue Aufgaben auf die Soldaten der Beratergruppe in Äthiopien zu.
Ein neues Jahr in Äthiopien hat begonnen. Im Jahr 2004 geht in Holeta die Arbeit weiter und neues Material trifft ein. Trotz jeder Menge Aufgaben bietet sich für Hauptfeldwebel Prangenberg die Möglichkeit mit den Äthiopiern eines der wichtigsten Feste zu feiern – das Meskelfest.
Eine Materiallieferung nach der anderen erreicht Äthiopien. Dreh- und Fräsmaschinen stehen nun neben den Fahrzeugen für die Kraftfahrzeugausbildung. Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg ist nach seinem Heimaturlaub in Deutschland wieder komplett mit Arbeit eingedeckt.
Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg ist seit seiner Tätigkeit in der Beratergruppe das erste Mal wieder in seiner alten Heimat Deutschland. Doch der Urlaub in Aachen lässt wenig Zeit zum Entspannen und Nachdenken.
In Äthiopien geht die Arbeit weiter voran. Die Beratergruppe mit Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg beginnt mit der Komplettsanierung des Maschinenshops. Nach der feierlichen Scheckübergabe und der Vertragsunterzeichnung kann die Maschinenhalle renoviert und neu ausgestattet werden.
Zusammenfassung
Hauptfeldwebel Rüdiger Prangenberg ist nun seit drei Monaten als Beratergruppenfeldwebel in Äthiopien. Nach der ersten Zeit der Eingewöhnung zieht er eine erste positive Bilanz. Es wurde viel gearbeitet aber auch viel geschafft.