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"Wir halten das Tempo der Veränderung hoch!"

Portraifoto Nielson
Vizeadmiral Nielson: Das Tempo hoch halten. (Quelle: PIZ SKB/Ralf Wilke)Größere Abbildung anzeigen

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Die Streitkräftebasis wird eine neue Struktur einnehmen. Was ändert sich und welches Ziel wird damit verfolgt?

Zunächst haben wir uns die Frage gestellt: Welche Kernaufgabe wird die Streitkräftebasis in Zukunft haben? Die Antwort: Ihr Auftrag ist weiterhin, alle anderen Bereiche nachhaltig zu unterstützen. Wir sind den Katalog von Fähigkeiten, die sie dazu bereithalten soll, Punkt für Punkt durchgegangen und haben uns gefragt: Was brauchen wir dafür an Stabselementen, und was brauchen wir im operativen Bereich? Als Ergebnis dieser Überlegungen weist die Streitkräftebasis in Zukunft nur noch drei Führungsebenen auf. Auf der obersten Ebene finden Sie den Inspekteur mit seinem Kommandostab, auf der zweiten die Fähigkeitskommandos, beispielsweise das Logistikkommando der Bundeswehr oder das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr. Auf der dritten Ebene folgen in der Regel bereits die Bataillone oder Regimenter. Damit stärken wir im Ergebnis die operativen Elemente, trotz Reduzierung des Personalumfanges von 78.000 auf rund 48.000 zivile und militärische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Nach welcher Leitidee haben Sie diese organisatorische Neuaufstellung vorgenommen?

Wir sind dazu übergegangen, uns ganz eindeutig nach Fähigkeiten aufzustellen. In der Vergangenheit haben wir, wenn man die einzelnen Fähigkeiten betrachtet, die Zuständigkeiten für Ausbildung, Weiterentwicklung, Einsatz und Grundbetrieb nicht gebündelt, sondern auf verschiedene Verantwortliche verteilt. In unserer neuen Gliederung ist dies alles jeweils zusammengefasst. Nehmen Sie das Beispiel Logistik: Der Kommandeur des Logistikkommandos verantwortet mir gegenüber die gesamte Logistik von der Ausbildung über Grundbetrieb und Weiterentwicklung bis hin zum Einsatz. Nach diesem Grundsatz sind wir in allen Bereichen verfahren. Auch die Wahrnehmung territorialer Aufgaben ist hier einbezogen. An die Person des Inspekteurs der Streitkräftebasis ist die Aufgabe des nationalen territorialen Befehlshabers gebunden. Das heißt, wenn wir subsidiär irgendwo Not- und Katastrophenhilfe leisten müssen, wird das in Zukunft - die bisherigen Wehrbereichskommandos werden wir auflösen - durch mich bzw. durch das Kommando Territoriale Aufgaben gesteuert. Dieses Kommando steht auf drei Säulen. Ihm unterstehen die Feldjäger, die dank ihrer militärpolizeilichen Fähigkeiten und unter Berücksichtigung der Vorgaben des Grundgesetzes in diesem Bereich vielfältig eingesetzt werden können. In diesem Kommando sind ferner die ABC-Kräfte gebündelt. Anders als in der Vergangenheit sind die Zuständigkeiten auf diesem Gebiet nun nicht mehr auf Heer und Streitkräftebasis verteilt, sondern unter einem Dach zusammengeführt. Und, nicht zuletzt, wird über dieses Kommando auch die ZMZ-Organisation aus Bezirks- und Kreisverbindungskommandos, den ZMZ-Stützpunkten sowie den neuen Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräften geführt, bei der wir unverändert auf Reservisten bauen. Insgesamt haben wir uns eine sehr kompakte Struktur gegeben, die uns aber auch ein hohes Maß an Flexibilität erlaubt.

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Wie schnell wird die Streitkräftebasis ihre neue Struktur einnehmen?

Ich habe mich dafür entschieden, das Tempo hochzuhalten. Innerhalb des nächsten Jahres wird die Streitkräftebasis nahezu komplett in den neuen Strukturen sein. Nicht, weil ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Leistung anspornen müsste. Das ist gar nicht erforderlich, denn wir haben hervorragende militärische und zivile Mitarbeiter in unseren Reihen. Wir haben aber schlichtweg keine echte Alternative. Wenn wir uns jetzt nicht beeilen, brechen uns an der einen oder anderen Stelle die Strukturen weg. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich habe Kompanien, die auf dem Papier eine Stärke von 100 Mann ausweisen, bei denen morgens aber nur noch 15 antreten. Damit können die Kommandeure und auch ich nicht mehr sinnvoll arbeiten.

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Sie nannten das Beispiel der Zusammenführung der ABC-Kräfte: Wie verändern sich die Schnittstellen zu den anderen Organisationsbereichen bzw. Teilstreitkräften?

Soldat in Schutzausrüstung säubert ein Fahrzeug
Die ABC-Truppe kommt zur Streitkräftebasis. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Ich glaube, dass wir hier in einem ebenso nüchternen wie vertrauensvollen Ansatz vernünftige Lösungen gefunden haben. Die ABC-Kräfte sind nun komplett bei der Streitkräftebasis gebündelt. Für die Bereitstellung der Fähigkeiten auf dem Gebiet Counter IED und Kampfmittelbeseitigung liegt die Verantwortung hingegen nun ungeteilt beim Heer. Warum machen wir das? Diese Fähigkeit wird von den Einsatzkräften ganz vorne bei den Patrouillen benötigt, und insofern ist der Aspekt Kohäsion an dieser Stelle von großer Bedeutung. Durch diese Bündelungen haben wir Stabselemente eingespart und Reibungsverluste minimiert. Betrachten wir noch ein anderes Beispiel. Wir haben einen neuen Organisationsbereich Personal geschaffen. Insofern ist es logisch und konsequent, dass die bislang in der Streitkräftebasis verorteten Bereiche - Personalamt der Bundeswehr oder Stammdienststelle der Bundeswehr - in diesen Bereich wechseln. Ähnliches gilt für die Universitäten der Bundeswehr, für die in der Vergangenheit auch die Streitkräftebasis zuständig war. An der einen oder anderen Stelle haben wir bewusst aber auch keine Zentralisation vorgenommen. Nehmen Sie das Thema Feldlager. Ganz gleich, in welches Einsatzgebiet wir gehen, werden wir am Anfang in irgendeiner Form einen Abstützpunkt in einem noch nicht geordneten Umfeld benötigen. Dafür ist es notwendig, dass die Streitkräftebasis Fähigkeiten vorhält, ein Feldlager mitsamt Kommunikation, Wasseraufbereitung und manch anderem, was benötigt wird, zu betreiben. Aber das ist keine Aufgabe, die dauerhaft in Uniform wahrgenommen werden muss; das können nach einer gewissen Zeit etwa unsere zivilen Kollegen aus dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen oder auch Firmen leisten.

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Wie durchhaltefähig ist die neue Streitkräftebasis?

Wenn wir heute von einem „Level of Ambition“ ausgehen, der in etwa 10.000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz als Obergrenze ansetzt, wird die Streitkräftebasis deren Unterstützung nicht mehr in Gänze leisten können. Es ist aber auch eher unwahrscheinlich, dass wir uns in solche Szenarien begeben, weil wir auch international eine gewisse Aufgabenteilung haben. Wir sind zukünftig noch in der Lage, für ein Jahr mit bis zu 4.000 Soldatinnen und Soldaten einen Feldlagerbetrieb aufrecht zu erhalten. Dann müssen wir in irgendeiner Form von anderer Seite Unterstützung bekommen. Dies können wir verantworten, da wir im Regelfall dann auch ein stabileres Umfeld haben dürften als zu Beginn einer Operation.

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Ende 2014 soll der Einsatz in Afghanistan in bisheriger Form beendet werden. In der Durchführung der Rückverlegung kommen besondere Aufgaben auf die Streitkräftenasis zu. Welche Vorbereitungen werden dafür bereits jetzt getroffen?

Es ist das erste Mal, dass die Bundeswehr in dieser Dimension aus einem Einsatzgebiet die Rückverlegung antritt. Dies wird eine große Herausforderung für uns sein, und insofern ist es notwendig, dass wir uns schon heute Gedanken darüber machen. Das Gebot der Stunde ist zunächst eine Bestandsaufnahme: Wie viel Material haben wir in Afghanistan? Wir vermuten, dass es rund 1.700 Fahrzeuge und etwa 6.000 Container sind. Wir müssen überlegen, wie sich die Entwicklung in Afghanistan im Laufe des kommenden Jahres verändern könnte. Ende dieses Jahres werden wir ein neues Mandat für Afghanistan bekommen. Wir müssen prüfen, welche Auswirkungen die angedachte Verringerung der Mandatsobergrenze hätte. Und dann müssen wir den Fragen nachgehen: Auf welchem Wege führen wir das Material zurück? Wie viel Zeit haben wir überhaupt zur Verfügung? Hier kann ich nur sagen: Je mehr Zeit wir haben, umso reibungsloser wird die Rückführung zu bewerkstelligen sein. Wenn wir Zeit haben, können wir uns über zahlreiche Alternativen Gedanken machen. Wenn wir Zeit haben, können wir auch einen Zeitplan entwickeln, wann wir bestimmte Elemente zurückführen können. Und wenn wir Zeit haben, spart es letztlich auch Kosten. Der Abzug aus Afghanistan ist zudem ein Thema, das nicht nur uns beschäftigt. Auch wenn die Logistik nach internationalem Agreement in erster Linie in der Verantwortung der einzelnen Nationen liegt, müssen wir uns mit unseren Partnern abstimmen. In unsere Überlegungen müssen wir zudem die Frage mit einbeziehen, ob wir das gesamte Material aus Afghanistan zurückbringen wollen und müssen. Man kann darüber nachdenken, bestimmte Dinge im Land zu lassen, um sie den Afghanen zur Verfügung zu stellen oder dort zu verwerten.

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Wie stark ist die Streitkräftebasis überhaupt bei den verschiedenen Auslandseinsätzen der Bundeswehr engagiert?

Soldat mit Vermessungsintrument
Spezialisten im Feldlagerbau: Mit den Ersten im Einsatz. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

An der Uniform können Sie einer Soldatin oder einem Soldaten im Einsatz ja nicht unbedingt ansehen, zu welchem Organisationsbereich sie oder er gehört. Daher ruft es immer wieder Verwunderung hervor, wenn ich sage: Die Streitkräftebasis ist im Durchschnitt mit 25 bis 30 Prozent an den Auslandseinsätzen beteiligt. Mehr noch: Angehörige der Streitkräftebasis gehören immer zu den ersten, die im Einsatzgebiet sind. Und sie gehören in der Regel auch zu den letzten, die mit Abschluss einer Mission das Einsatzgebiet wieder verlassen. Darüber hinaus sind ständig auch in Deutschland einige tausend Soldatinnen und Soldaten für den Einsatz tätig – in der Logistik, im militärischen Nachrichtenwesen, im Betrieb von Satelliten bis hin zu Übersetzungsleistungen. Wir sind daher mit deutlich mehr Soldaten durch die Einsätze gebunden, als dies durch die Zahl der im Einsatzgebiet Tätigen zum Ausdruck kommt.

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In den vergangenen Jahren hat es aus den Reihen der Reservisten immer wieder auch kritische Stimmen gegeben, die die Befürchtung zum Ausdruck brachten, von der Bundeswehr immer weniger gebraucht zu werden. Was können Sie an diese Adresse gerichtet sagen? Welche Rolle wird die Reserve in Zukunft für die Bundeswehr spielen?

Für mich ist klar, dass wir unsere Aufgaben schon heute, ganz losgelöst von der Neuausrichtung, nicht mehr in dem Umfang und mit der Güte wahrnehmen könnten, wenn wir unsere Reservisten nicht hätten. An den Auslandseinsätzen sind zahlreiche Reservisten beteiligt - und zwar nicht nur zivile Kollegen aus der Wehrverwaltung, sondern auch Fachleute aus allen möglichen Bereichen. Ein Ergebnis der Neuausrichtung ist, dass die Streitkräftebasis praktisch federführend im Bereich der Reservistenarbeit sein wird. Dies halte ich für eine deutliche Verbesserung. Der Stellvertreter des Generalinspekteurs ist zugleich der Reservistenbeauftragte, und wir werden im Streitkräfteamt ein entsprechendes zentrales Kompetenzzentrum für Reservisten einrichten. Machen wir uns aber nichts vor: Mit der Aussetzung der Wehrpflicht wird es schwieriger, Menschen zu finden, die sich als Reservisten zur Verfügung stellen.

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Welche Bedeutung hat im Kontext der Gewinnung von Reservisten oder auch Ungedienten für die Bundeswehr der demographische Faktor?

Der demographische Faktor ist von entscheidender Bedeutung. Er betrifft nicht nur die Bundeswehr, sondern unsere gesamte Gesellschaft. Wir stellen zum Beispiel fest, dass uns die helfenden Hände auch bei der Not- und Katastrophenhilfe auszugehen drohen. Es ist völlig klar, dass die Bundeswehr diese Aufgaben nicht alleine schultern kann. Auch wir sind hier rechtlich klar gebunden. Wir können diese Aufgaben nur subsidiär übernehmen. Es wächst aber eine jüngere Generation heran, die etwas für ihr Land leisten will - und dies vor allem mit regionalem Bezug. Mir ist das persönlich sehr deutlich geworden, als wir am 15. Juni in Bremen den ersten regionalen Sicherungs- und Unterstützungsverband aufgestellt haben, und dies erkennen wir im Moment auch in anderen Bundesländern. Unser Ziel ist es, bis zu 27 dieser Kompanien aufzustellen. Das sind zum Teil Reservisten, das sind zum Teil auch Leute, die in der Vergangenheit mit der Bundeswehr überhaupt nichts zu tun gehabt haben. Diese regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte bestehen bis zu 70 Prozent aus jungen Leuten bis zum 40. Lebensjahr, etliche von ihnen sind jünger als 30. Sie sind eine sinnvolle notwendige und willkommene Ergänzung zu unserer Reservistenkonzeption.

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Der Umfang der Bundeswehr wird kleiner, Standorte werden geschlossen, die Streitkräfte konzentrieren sich auf ihre Kernaufgaben. Welche Auswirkung hat das auf die Organisation der Basislogistik? Welchen Stellenwert hat auf diesem gebiet die Kooperation mit der Wirtschaft?

LKW mit militärischem Gerät beladen.
Normalität: Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen. (Quelle: WBK IV/ Mörk)Größere Abbildung anzeigen

Die Kooperation mit der Wirtschaft steht im Rahmen der Neuausrichtung überhaupt nicht zur Disposition. Wir haben in bestimmten Bereichen Verträge, die wir auch weiter einhalten werden und bei denen wir auch froh und dankbar sind, dass wir auf die Unterstützung der Wirtschaft zählen können. In der Tat hat es in dem Projekt Lagerhaltung und Distribution Dissens und Irritationen gegeben. Das Verfahren und sein Ausgang waren ein Rückschlag. Vielleicht lag der Fehler darin, dass das Rad, das wir drehen wollten, einfach zu groß war. Jetzt müssen wir schauen, was man in praktikablen und überschaubaren Aufgabenpaketen letztendlich auch umsetzen kann. Wir werden dabei vor größeren Herausforderungen stehen als in der Vergangenheit. Als Inspekteur der Streitkräftebasis möchte ich aber betonen: Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, insbesondere auch mit der mittelständischen, ist für mich mit Blick auf die Auftragserfüllung essentiell.

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Als die Streitkräftebasis vor knapp elf Jahren aufgestellt wurde, war sie anfänglich nicht unumstritten. Wie bewerten Sie heute ihre Akzeptanz?

Ich glaube, dass heute die allermeisten den Wert der Streitkräftebasis anerkennen. Nicht zuletzt die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz erfahren Tag für Tag, wie unverzichtbar die Leistungen, die Menschen in der Streitkräftebasis erbringen, für ihre eigene Auftragserfüllung sind. Ich will als Inspekteur aber auch gar nicht in einen Wettbewerb über die Wichtigkeit der einzelnen Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche eintreten. Meine Auffassung habe ich manchmal bei Kompaniecheftagungen etwas salopp zum Ausdruck gebracht: Streitkräftebasis ist, wenn man das einmal in die Sprache von Konzertveranstaltern übersetzt, so etwas wie „Backstage“. Hinter der Bühne muss vieles laufen, damit auf der Bühne die Akteure entsprechend gut in Szene gesetzt werden. Aber wenn wir zum Beispiel keine Bilder mehr liefern können, wenn kein Ton mehr da ist oder das Licht ausgeht, dann sind die handelnden Personen auf der Bühne ein Stück weit auch eingeschränkt. Ich freue mich also, wenn das Heer, die Luftwaffe oder die Marine auf der Bühne stehen. Wir machen die Backstage-Arbeit und sind damit auch zufrieden.

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Stand vom: 06.09.12 | Autor: Mit freundlicher Genehmigung des Magazins "Europäische Sicherheit und Technik"


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