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Wachbataillon verlegt mit Siegburger Teilen nach Berlin

„Man konnte förmlich ein paar Steine fallen hören“, so der Kommandeur, des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung, Oberstleutnant Michael Krobok, „als ich mit den Siegburger Soldaten über die Verlegung nach Berlin sprach. Denn vor allem die jungen Kameraden hatten den Gedanken im Kopf, morgen würde bereits der Bus vorfahren und alle nach Berlin verlegen. Dem ist aber nicht so“, stellte der Kommandeur entschieden fest.

Ausmarschierende Ehrenformation auf dem Siegburger Marktplatz

Ersten und einzigen Dienstsitz in Berlin. (Quelle: WachBtl/Zand)Größere Abbildung anzeigen

„Meine Aufgabe als Kommandeur ist es jetzt, meinen Soldaten gut zuzuhören und für jeden Einzelnen eine möglichst passende berufliche Zukunft zu ermöglichen. Keiner soll das Gefühl haben, bei dieser Reform hinten runterzufallen“, so Oberstleutnant Michael Krobok. Aus dem am 26. Oktober vorgestelltem Stationierungskonzept resultiert die Verlegung der Siegburger Teile des Wachbataillons BMVg nach Berlin. Eine endgültige Planung für den Umzug liegt erst mit der für das Frühjahr 2012 zu erwartenden Realisierungsplanung des BMVg vor. Derzeit ist nur der Entschluss gefasst, dass die bisher getrennten Teile Siegburg bei ihren Kameraden in Berlin stationiert werden.

Umzug wahrscheinlich nicht vor 2013

„Der Verteidigungsminister hat ein grobes Zeitfenster vorgegeben“, so Oberstleutnant Michael Krobok, „bis 2015 soll der Großteil des Stationierungskonzeptes umgesetzt sein, bis 2017 sind laut Planung des BMVg alle Maßnahmen abgeschlossen. Ich persönlich erwarte eine Verlegung nicht vor Anfang 2013. Die konkrete Planung der Verlegung liegt aber voraussichtlich erst mit Veröffentlichung der Realisierungspläne des BMVg, welche im Frühjahr 2012 erwartet wird, vor.“

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Ein Soldat im Gespräch mit einem Journalisten.

Aufgabe: Die passende berufliche Zukunft finden. (Quelle: WachBtl/Zand)Größere Abbildung anzeigen

Alternativen finden

Nach voraussichtlicher Planung betrifft es gar nicht den Großteil der Siegburger Gardisten. Neben 13 Berufssoldaten sind in den beiden Kompanien noch 113 Zeitsoldaten aller Laufbahnen und 118 freiwillig Wehrdienstleistende stationiert. „Die Masse der Soldaten wird die Streitkräfte nach derzeitigem Sachstand vor der Verlegung verlassen“, so der 44-jährige Offizier. „Es bleibt ein deutlich kleinerer Personenkreis, für den man dann eine Alternative finden muss.“ Auch hier setzt der Kommandeur auf Offenheit. „Es beginnt jetzt eine Zeit, in der wir zusammen mit den betroffenen Soldaten an einer Lösung arbeiten wollen. Wer aber neu zum Wachbataillon kommt oder verlängert, dem sage ich, dass seine militärische Zukunft in Berlin sein wird. Das muss jedem klar sein.“

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Ein Soldat vor einer Kamera

Der Kommandeur beim Interview. (Quelle: WachBtl/Zand)Größere Abbildung anzeigen

Erster und einziger Dienstsitz: Berlin

Dass das Wachbataillon beim BMVg nach Berlin geht, ist für Oberstleutnant Michael Krobok eine logische Konsequenz. „Die politischen Auftraggeber sind bereits in Berlin und die militärischen werden dort im Schwerpunkt der künftigen neuen Struktur auch sein. Deshalb ist es nur konsequent, wenn das Wachbataillon seinen ersten und einzigen Sitz in Berlin hat“, so der Kommandeur.

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Stand vom: 25.11.13 | Autor: 


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