„Ein Team - Eine Mission“
„Die Familien haben oft den schwersten Rucksack zu tragen“,
so Hauptmann Kai Domack, der als Leiter der Familienbetreuungsstelle in Beelitz mit seinem Team in den nächsten vier Monaten für die Betreuung der Angehörigen der Einsatzsoldaten des Logistikbataillons 172 verantwortlich ist. „Die jetzt beginnende Zeit ist gerade für die daheimgebliebenen Angehörigen mit vielen Entbehrungen und Ängsten verbunden, da sie mit der Last des Alltags in Deutschland zurückbleiben und die sonst gemeinsamen Aufgaben allein bewältigen müssen“
, ergänzt er.

Nachdem bereits mehrere Soldaten nach Afghanistan verlegt haben, haben nun die Soldaten der Familienbetreuungsstelle am 27. Oktober ihre Auftaktveranstaltung mit rund 220 Angehörigen der Einsatzsoldaten durchgeführt. „Sich gegenseitig kennenlernen und den Angehörigen die Berührungsängste nehmen, ist unsere erste wesentliche Aufgabe an diesem Tag“
, sagt Hauptfeldwebel Marco Gräfe. Der einsatzerfahrene Soldat hatte mit seinem Beitrag über das Lagerleben in Mazar-e-Sharif einen Einblick in den Alltag der Soldaten gewährt. Aber auch Informationen über das Netzwerk der Familienbetreuung sowie den Auftrag der Beelitzer Soldaten in Afghanistan wurde den Angehörigen vermittelt.

Gemeinsam stark
Greifbar wurde der Einsatzalltag für die Angehörigen dann im extra aufgebauten Feldlager und bei der Besichtigung der Einsatzfahrzeuge. „Wir werden mit Sicherheit wiederkommen und freuen uns schon sehr auf das nächste Mal“
, so die Ehefrau eines Einsatzsoldaten und spiegelt damit sinnbildlich den Erfolg der Veranstaltung wider. Das Team der Familienbetreuungsstelle wird sich auch für den nächsten Termin im November wieder voll ins Zeug legen, denn gerade in den nächsten 4 Monaten gilt der Leitspruch des Verbandes mehr denn je – und dieser schließt besonders auch die Familien als Stütze in der Heimat ein: „Nur gemeinsam werden wir erfolgreich sein!“


