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Zivil Militärische Zusammenarbeit in Mali

Erstmals wurden Nienburger Soldaten vom Zentrum Zivil Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (ZentrZMZBw) am 5. Februar vom stellvertretenden Kommandeur und Chef des Stabes Oberst Michael Mattes nach Mali verabschiedet. Die Beteiligung der insgesamt fünf ZMZ Soldaten erfolgt im Rahmen der Mission UN-Mission MINUSMA. Damit integrieren sie sich in den umfassenden Ansatz der Bundesregierung zur Stabilisierung der Lage in Mali.

Drei Soldaten salutieren in einem Raum zur Verabschiedung.

Oberst Mattes verabschiedet das erste Nienburger Kontingent in den Mali-Einsatz. (Quelle: ZentrZMZBw/Weiser)Größere Abbildung anzeigen

MINUSMA steht für United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali. Die Nienburger Soldaten gehören zu den Kräften im Einsatz, die eine besonders enge Verbindung gerade zur Bevölkerung herstellen und halten müssen. Darüber hinaus sind sie das Bindeglied zu staatlichen und nichtstaatlichen Hilfsorganisationen in den jeweiligen Krisengebieten. Diese Tätigkeit spiegelt den komplexen Ansatz von Stabilisierung und Wiederaufbau wieder. Mit dieser stets fordernden, vielschichtigen und äußerst anspruchsvollen sowie, nicht ungefährlichen Aufgabe haben diese Soldaten die Hand am Puls der Menschen in den Einsatzgebieten der Bundeswehr. Mit den hierbei gewonnen Informationen unterstützen die Nienburger direkt die Operationsführung mit Lageinformationen aus dem zivilen Umfeld. Diese spezielle Fähigkeit der Bundeswehr kommt nun auch im Mali-Einsatz erstmals mit deutschen Kräften zum Tragen.

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Nienburger ZMZ Soldaten weltweit im Einsatz

Ein Fahrzeug fährt in schwerem Gelände.

Fordernde Bedingungen in Afrika wie hier am Beispiel des Einsatzes im Süd Sudan erwarten die Soldaten aus Nienburg. (Quelle: ZentrZMZBw/Weiser)Größere Abbildung anzeigen

2015 waren Männer und Frauen des Zentrums Zivil Militärische Zusammenarbeit in vielfältigen Auslandseinsätzen vertreten. Im Kosovo, in Afghanistan, im Sudan und im Süd-Sudan, in Somalia, Ghana, Mali, der Zentral Afrikanische Republik und im Irak. Für den anstehenden Einsatz in Mali ist die Verlegung des ersten Kontingents im Februar geplant. Dazu gehören auch die fünf Soldaten vom ZentrZMZBw. „In Mali kommen neben der militärischen Bedrohung noch besondere klimatische Bedingungen als belastende Faktoren hinzu, zum Beispiel die große Hitze und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit“, fasst Oberst Mattes das neue Szenario zusammen. „Die fünf Nienburger CIMIC-Soldaten (Civil Military Cooperation) sind für diese neue, fordernde Aufgabe gut ausgebildet und auf diese Faktoren vorbereitet“, fügt Mattes abschließend hinzu.

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Stand vom: 01.07.16 | Autor: 


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