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Unterschlupf für 1.400 Übungsteilnehmer

Rund 3.000 Soldaten der Bundeswehr befinden sich derzeit in 16 Auslandseinsätzen. Die Verlegung in ein Einsatzgebiet und der Aufwuchs im Operationsgebiet stellen eine dezidierte Abfolge nationaler, multinationaler, strategischer und operativer Prozesse und Verantwortlichkeiten dar. Zunehmende internationale Krisen machen Übungen für diese Szenarien unabdingbar.

Soldaten bereiten einen Lastwagen mit Sonderaufbau für seinen Einsatz vor.

Das Faltstraßengerät wird für seinen Einsatz vorbereitet. (Quelle: LogSBw/Melzer)Größere Abbildung anzeigen

Joint Derby 2016 (JODY 2016) thematisiert als Übung die Phasen einer strategischen Verlegung. Dabei wird der Aufmarsch in einem Einsatzland streitkräftegemeinsam, mit internationalen Partnern geübt. Hierbei sollen die Anforderungen an die eingesetzten Truppen möglichst realistisch dargestellt und die Arbeit in einem multinationalen Umfeld geübt werden. Die Übung wird im Kernzeitraum vom 11. bis zum 22. April 2016 durchgeführt. Bereits Anfang März fiel an der Logistikschule der Bundeswehr der Startschuss für die Vorbereitungen der im norddeutschen Raum angelegten Übung JODY 2016. Auf dem Sportplatz der Lucius D.-Clay Kaserne wird bis zum Start der Übung ein Feldlager für die kurzzeitige Beherbergung von bis zu 1.400 Übungsteilnehmern schlüsselfertig errichtet.

Errichtung einer Zeltstadt

Zwei Soldaten richten das Grundgerüst für ein Zelt aus

Die ersten zwei Grundgerüste für Zelte werden ausgerichtet. (Quelle: LogSBw/Timm)Größere Abbildung anzeigen

Hauptmann Paul Wansiedler vom Spezialpionierregiment 164 in Husum und Hauptmann Hendrik Türk vom Logistikbataillon 172 in Beelitz sind verantwortlich für den Aufbau und die Fertigstellung des Lagers. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind 80 Soldaten aus beiden Verbänden in den Aufbau eingebunden. Begonnen wurde mit dem exakten Vermessen und Abstecken der Grundflächen für die Zelte und der Verlegung der mobilen Straßen. Hierzu kam ein Faltstraßengerät zum Einsatz, welches in relativ kurzer Zeit die Zuwegungen zu den Zelteinheiten gelegt hat. Für eine Fahrbahn mit einer Breite von 4,2 Metern und einer Länge von 50 Metern ist eine Verlegezeit von etwa 10 Minuten angesetzt.

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96 Zelte mit Strom und Heizung

Soldaten bauen gemeinsam Zelte auf.

Hier werden in Kürze zwei Zelteinheiten zu je drei Zelte stehen. (Quelle: LogSBw/Timm)Größere Abbildung anzeigen

Auf einer Grundflächeneinheit werden drei Zelte aneinander gebaut und ergeben einen Schlauch, so Hauptmann Wansiedler. Pro Quadrant werden acht dieser Schläuche aufgestellt. Somit entstehen insgesamt 96 Zelte vom „Typ 2“. Sie werden mit Stromaggregaten sowie Warmlufterzeugern, die bei den aktuellen Temperaturen unerlässlich sind, ausgestattet. Zusätzlich zu den Unterkunftszelten wird ein Betreuungszelt aufgebaut. Das Zeltmaterial und Zubehör wurde durch die Spezialpioniere am Depot Wester-Ohrstedt in Schlewig-Holstein zur Verfügung gestellt.

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Video: Aufbau des Feldlagers im Zeitraffer

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Stand vom: 01.07.16 | Autor: 


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