Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Kompetenzen > Das können wir > Betreuen - eine Kompetenz der Streitkräftebasis

Betreuen - Kernkompetenz der Streitkräftebasis

Will man einen motivierten, engagierten und leistungsfähigen Mitarbeiter muss sich dieser mit dem Unternehmen identifizieren und hinter der Firmenphilosophie stehen. Eine gute Möglichkeit Mitarbeiter mit Herz und Verstand an das Unternehmen zu binden, ist eine besondere Betreuung der Arbeitnehmer während und nach der eigentlichen Arbeitszeit. Zivile Firmen haben dies auch erkannt. Viele von ihnen bieten bereits jetzt Sportmöglichkeiten für Angestellte oder firmeneigene Ansprechpartner bei Fragen und Problemen.

Spielende Familie, Vater, Mutter, Kind
Familien gut aufgehoben. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Gerade in der Bundeswehr ist Betreuung besonders wichtig. Durch die Einsätze sind die Soldaten und deren Angehörigen besonders belastet. Als sozial eingestellter Arbeitgeber ist die Bundeswehr deshalb Vorreiter. Die Angebote gehen weit über die in zivilen Firmen hinaus. Sport als Arbeitszeit, psychologische Betreuung oder Beratung der Angehörigen bei Auslandseinsätzen durch Familienbetreuungszentren sind nur drei Beispiele mit denen sich die Streitkräfte um ihre Soldaten und zivilen Mitarbeiter im Rahmen der Fürsorge kümmert. Soldaten stehen dabei unzählige Betreuungswege offen – viele liegen dabei im Aufgabenspektrum der Streitkräftebasis.

nach oben

Soldatin mit Kind.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Sozial orientiert

Die soziale Betreuung der Soldaten beginnt oft im Kleinen. Verschiedenste Betreuungseinrichtungen an den Standorten der Streitkräftebasis bieten den Soldaten vor Ort Freizeitmöglichkeiten an, um vom fordernden Dienstalltag abschalten zu können. Von der Leihmöglichkeit unterschiedlichster Büchern, Videos oder Spiele bis hin zur Möglichkeit sich an der Schule für strategische Aufklärung ein Boot zu mieten – die Betreuungseinrichtungen bieten ein buntes Potpourri für alle Angehörigen der Bundeswehr. Die dort eingesetzten Betreuungssoldaten werden durch das Dezernat Betreuung und Fürsorge im Streitkräfteamt immer wieder geschult, um auf die Bedürfnisse der Soldaten besser eingehen zu können.

Eine Vorbildfunktion erfüllen auch die Eltern-Kind-Zimmer in den Kasernen der Streitkräftebasis. Hier spielen die Kinder der Soldaten und Mitarbeiter, deren Betreuung zu Hause nicht gewährleistet ist. Kindergärten in Liegenschaften ermöglichen beispielsweise jungen Offizieren das Studium mit Kind. Auch an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr können Lehrgangsteilnehmer für die Zeit ihrer Ausbildung ihr Kind mit an den Lehrgangsort Hannover bringen. Dort bewohnen sie zusammen zwei Zimmer, die durch eine von beiden Seiten begehbare Nasszelle miteinander verbunden sind. Auch um die Tagesmütter wird sich vor Ort gekümmert.

Nordic Walking.
Sporttherapie für Einsatzgeschädigte. (Quelle: Bundeswehr/Kemper)Größere Abbildung anzeigen

Besonders schwerbehinderten und einsatzgeschädigten Soldaten kommt eine soziale Betreuung zu. Das Einsatz-Weiterverwendungsgesetz bietet einsatzgeschädigten Soldaten die Chance in ein Berufssoldatenverhältnis übernommen zu werden, auch wenn die Folgen erlittener Verwundung dagegen sprechen könnten. Die Soldaten werden nicht alleine gelassen. Ein weiteres Beispiel ist die „Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf. Hier lernen verwundete Soldaten von speziell geschulten Kräften mit den Folgen ihres Einsatzes umzugehen. Auch spezielle Seminare werden durch die Streitkräftebasis angeboten, um sich über Rechte und Pflichten als schwerbehinderter Soldat zu informieren und mögliche Krankheitsbewältigungsstrategien anzueignen.

nach oben

Ein Radiostudie mit zwei Soldaten.
Radio Andernach: Betreuungssender für Soldaten. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Einsatzorientiert

Besonders entscheidend ist jedoch die Betreuung im Einsatz. Auch in Afghanistan oder im Kosovo machen sich Soldaten der Streitkräftebasis Tag für Tag Gedanken, wie man durch eine besondere Betreuung die Motivation und Leistungsbereitschaft aller hochhalten kann. Die Soldaten und zivilen Mitarbeiter des Betreuungsradios Andernach schlagen mit ihrem Hörfunkprogramm eine Brücke in die Heimat und unterstützen die Soldaten beim Kontakthalten nach Hause. Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung – beispielsweise durch Grüße und Musikwünsche – haben sich bewährt, ein Stückchen Heimat auch im Einsatz zu schaffen.

Am Einsatz orientiert sich auch die Feldpostversorgung. Post von daheim ist seit jeher ein wichtiger Impuls für die Stimmung von Soldaten im Einsatz. Die Streitkräftebasis befördert in diesem Bereich rund 1,3 Millionen Sendungen im Jahr. Ein Brief oder ein Päckchen steht deutlich höher im Kurs, als jede Kontaktmöglichkeit mittels elektronischer Kommunikationsmittel. Die Feldpostversorgung durch die Logistikkräfte und Reservisten ist eine wichtige Art der Betreuung im Einsatz, denn wer mit der Heimat in Verbindung bleiben kann, ist leistungsfähiger und konzentrierter.

nach oben

Eine Bahnverladung von Bundeswehrfahrzeugen.
Transport im Auftrag des "Kunden". (Quelle: PIZ SKB/Wanninger)Größere Abbildung anzeigen

Kundenorientiert

Zusätzlich gewinnt im dienstlichen Alltag der Servicegedanke immer mehr an Bedeutung. Die Schlagwörter "Was können wir für Sie tun?" und "Der Kunde ist König" sind für die Logistikkräfte der Streitkräftebasis zu wichtigen Merkmalen geworden. Wie in der zivilen Wirtschaft stehen Kundenzufriedenheit und Kundenbetreuung an erster Stelle. Die „Kunden“ der Streitkräftebasis sind vor allem die Kräfte der Bundeswehr im Einsatz. Das Logistikzentrum der Bundeswehr hat etwa in seiner Abteilung Verkehr und Transport ein Organisationselement eingerichtet, das sich allein am Kunden und dessen Bedarf orientiert. Hier werden die Kunden direkt betreut. Die Mitarbeiter sind dafür da, die Kunden ganzheitlich in Fragen der Transportabwicklung zu beraten und beim Beheben von Störungen in den Abläufen zu unterstützen – zu jeder Zeit und an jedem Ort.

Auch die Führungsunterstützer der Streitkräftebasis arbeiten kundenorientiert und betreuen die Nutzer ihrer Kommunikationsmedien. Im Network Operation Center, das zentrale Führungselement für alle Führungsunterstützungskräfte im Einsatzgebiet, laufen dabei alle Fäden zusammen. Wie ein Call-Center ist das Network Operation Center für die Kunden rund um die Uhr erreichbar. Treten Störungen oder Probleme auf, genügt ein Anruf und die Kommunikationsprofis der Streitkräftebasis nehmen sich dieser an. Zuverlässig und kundenorientiert betreuen sie die Anrufer. Ein Service, der im Einsatz unerlässlich ist.

nach oben


Weitere Informationen

Weiterführende Links

Kompetenzen

Banner führt zum Themenkomplex

Selbstverständnis

Banner führt zum Auftritt Wir.Dienen.Deutschland.

Arbeitgeber Bundeswehr

Arbeitgeber Bundeswehr

Reinhören lohnt sich!

Banner führt zum Webstream bei Radio Andernach

FußFzeile

nach oben

Stand vom: 03.12.12 | Autor: 


http://www.streitkraeftebasis.de/portal/poc/streitkraeftebasis?uri=ci%3Abw.skb_piz.uleist.daskoennenwir&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB040000000001%7C8YWGSP851DIBR