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Emotionaler Empfang in Hamburg

Einmal nicht in die Riemen legen mussten sich die Goldjungs vom Deutschlandachter – dieses Mal konnten sie den Seeweg von London nach Hamburg auf der MS DEUTSCHLAND antreten. Mit ihnen reisten über 200 Athleten, unter anderem mehrere bei Olympia 2012 sehr erfolgreiche Sportsoldaten. Bei Kaiserwetter und hochsommerlichen Temperaturen genossen die deutschen Olympioniken das Einlaufen in die Hansestadt. Die meisten standen auf den oberen Decks und winkten den tausenden Hamburgern zu oder gaben die La Ola für die Zuschauer, die das Ufer und die Festmeile am Kreuzfahrtterminal säumten.

Jubelnde Menschen vor einem Schiff
Warten auf die Athleten (Quelle: Landeskommando Hamburg)Größere Abbildung anzeigen

Ich bin gespannt, was die Jungs zu erzählen haben und freue mich natürlich mit ihnen. Insbesondere bei unseren Ruderern hat vieles optimal gepasst“, so Oberstabsbootsmann Bernhard Theiss, Leiter der Sportfördergruppe Appen. Mit seinem kleinen Team wartete er in der Masse auf die Ankunft seiner Sportler. Immerhin haben es 16 von diesen nach London geschafft – vier sogar mit Gold dekoriert. Stabsunteroffizier Richard Schmidt und Stabsgefreiter Eric Johannesen saßen im Goldachter, Hauptgefreiter Philipp Wende und Stabsgefreiter Tim Grohmann gewannen das begehrte olympische Edelmetall im Doppelvierer. „Aber auch alle anderen haben sehr respektable Leistungen erzielen können. Ich bin sehr zufrieden“, so der Leiter der Sportfördergruppe.

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Ein Sportler in einem Boot
Überraschung in London (Quelle: Corina Wujtschik)Größere Abbildung anzeigen

Rund die Hälfe aller Medaillen

115 Sportsoldaten machten sich vor rund drei Wochen auf den Weg nach London, mit dem Ziel für Deutschland Medaillen zu erringen. Mit Erfolg, fast die Hälfe der gesamten Medaillen ging auf das Konto der Athleten der Bundeswehr. Fünfmal Gold, sechsmal Silber und achtmal Bronze standen insgesamt am Ende der Olympischen Spiele auf dem Konto der Sportsoldaten. Mit dabei einige Überraschungen, wie die Bronzemedaille von Hauptgefreiter Sideris Tasiadis im Canadier Einer oder die Goldmedaille für Stabsunteroffizier Tina Dietze im Kajak-Vierer. Andere Sportsoldaten wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, wie Stabsunteroffizier Robert Harting aus der Sportfördergruppe Berlin im Diskus.

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Drei Sportler mit einer Goldmedaille
Der Goldmedaillengewinner Wende (Quelle: Landeskommando Hamburg)Größere Abbildung anzeigen

Hamburg legte sich ins Zeug

Um diese Erfolge gemeinsam mit den Sportlern zu feiern, warteten rund 10.000 Zuschauer im Hamburger Hafen – ein sehr emotionaler Empfang. Das weiße Kreuzfahrschiff geleiteten mehrere Schiffe bis zum Anlegeplatz in der Hafencity. An der großen Bühne reckten sich dann die Hälse, um einen ersten Blick auf Schiff und Mannschaft zu werfen und Jubel brandete auf, als es dann endlich so weit war - Gänsehaut pur für Sportler und Zuschauer. An Bord von sechs Barkassen ging es danach über die Fleete der Stadt vorbei an jubelnden Fans zum Rathaus, wo es den Sportlern zu Ehren einen Senatsempfang gab und sie sich in das goldene Buch der Stadt eintragen durften. Sicherlich ein würdiger Abschluss der Mission „Olympia“ – für alle Athleten.

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Stand vom: 16.08.12 | Autor: 


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