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Verbinden – eine Kernkompetenz der Streitkräftebasis

Was uns verbindet ist oft mehr als der kleinste gemeinsame Nenner. Verbindungen entstehen, wenn mindestens Zwei dasselbe Ziel haben. Einen gleichen Anschluss, eine gleiche Fähigkeit oder eine gleiche Ansicht – das Verbundene ergibt stets etwas Besseres oder Nützlicheres. Auch die Streitkräftebasis verbindet. Als Bindeglied steht sie zwischen den verschiedenen Organisationsbereichen der Bundeswehr und ermöglicht so eine zielgerichtetes und effektiveres Arbeiten in den Streitkräften. Das verbindende Element sind die Menschen in der Streitkräftebasis, egal ob Heeres-, Luftwaffen- oder Marineuniformträger oder ziviler Mitarbeiter.

Eine Hand stellt eine Steckverbindung her
Die Verbindung steht (Quelle: PIZ SKB/Faller)Größere Abbildung anzeigen

Die Streitkräftebasis verbindet dabei in den unterschiedlichsten Bereichen – praktisch, persönlich oder aber politisch. Die Soldaten und zivilen Mitarbeiter mit ihren einzigartigen Fähigkeiten und Fertigkeiten stellen eine technische Verbindung her, sie vermitteln in Meinungsverschiedenheiten und ermöglichen einen persönlichen Kontakt. Feldpost, Führungsunterstützung oder Verbindungskommandos im Ausland – alle haben einen gemeinsamen Auftrag: das Verbinden von Menschen, Meinungen und Gegenständen, um eine Leistungssteigerung zu erreichen.

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Ein Soldat hinter einer Antenne
Eine praktische Verbindung herstellen (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Praktisch

Auch die Bundeswehr muss Informationen effektiv übertragen, verarbeiten und managen. Dazu müssen Panzer, Schiffe, Flugzeuge und Soldaten per Computernetz und Funk untereinander verbunden werden. Eine Aufgabe der Führungsunterstützer der Streitkräftebasis. Mit unterschiedlichsten Methoden und Geräten verbinden die Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Streitkräftebasis Teilnehmer im Heimatland bis hin ins Einsatzland – von der Satellitenkommunikation bis hin zum Richtfunk. Sie stellen die Kommunikation sicher und sorgen dafür, dass das Informationstechniksystem reibungslos funktioniert. Vom einfachen Funkspruch bis hin zur Videokonferenz mit mehreren Teilnehmern im Einsatzland – die Verbindung steht.

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Ein Soldat vor mehreren Postkisten
Eine Brücke in den Einsatz (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Persönlich

Wenn Soldaten in den Einsatz gehen ist es wichtig, dass sie die Verbindung zu ihren Familien, Freunden und Bekannten halten können. Ein Päckchen oder ein Brief ist dafür ein greifbares und vor allem bleibendes Zeichen von zu Hause, aber auch nach zu Hause. Diese Brücke in den Einsatz stellen die Soldaten der Streitkräftebasis mit der Feldpost sicher – eine große logistische Herausforderung. In der Feldpostleitstelle in Darmstadt arbeiten unter anderem rund zehn Feldpostsoldaten schnell und zuverlässig, um die Soldaten im Einsatz mit Post aus der Heimat zu versorgen. Rund 1.300.000 Sendungen gehen so jährlich durch die Hände dieser Soldaten. Dabei arbeiten die Bundeswehr und die Deutsche Post AG Hand in Hand, um eine persönliche Verbindung zwischen den Menschen herzustellen.

Ein Soldat interviewt einen anderen Soldaten
Radio im Einsatz (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Die Soldaten der Truppe für Operative Informationen bieten den Soldaten im Einsatz und ihren Angehörigen eine andere Art die persönliche Verbindung zu halten. Über den Betreuungsradiosender „Radio Andernach“ besteht für die zu Hause gebliebenen die Möglichkeit ihre Soldaten im Einsatzland zu grüßen. Schnell und einfach lassen sich so ein paar persönliche Worte an die Soldaten im Einsatz zu richten. Egal ob die aufbauenden Worte von Eltern oder Freunden oder die Liebeserklärung der Lebensgefährtin – Worte die eine enge Verbindung zwischen den Menschen schaffen.

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Mehrere Personen in einem Zelt
Zusammenarbeit im Krisenstab (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Politisch

Politisch verbindet die Streitkräftebasis im Bereich der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. In ganz Deutschland gibt es Kreis- und Bezirksverbindungskommandos. Diese sind erste Ansprechstelle für die kommunalen Dienststellen in Fragen der Katastrophenhilfe. Die Soldaten beraten den eingerichteten Katastrophenschutzstab im Rahmen der Hilfeleistungen der Bundeswehr im Katastrophenfall und bei anderen Großschadensereignissen. Sie verbinden die Bundeswehr mit den zivilen Dienststellen wie Feuerwehr, Polizei oder technisches Hilfswerk. Durch die Verbindung der unterschiedlichen Kompetenzen ist es möglich im Katastrophenfall die Bevölkerung in Deutschland besser zu schützen und effektiver Hilfe zu leisten.

Drei Soldaten unterhalten sich
Die Zusammenarbeit im Einsatz funktioniert (Quelle: Bundeswehr/)Größere Abbildung anzeigen

Doch auch im Ausland hält die Streitkräftebasis die politische Verbindung. Das Bundeswehrkommando USA und Kanada ist - mit Ausnahme der deutschen Einsatzkontingente - das größte Auslandskommando der Bundeswehr. Eine wichtige Aufgabe, der dort stationierten Soldaten ist die Verbindung mit den amerikanischen und kanadischen Streitkräften zu halten. Im Dialog lernen beide voneinander. Eine Verbindung die Früchte trägt, denn der gegenseitige Austausch trägt zu einer höheren Leistungsfähigkeit der Streitkräfte bei.

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Stand vom: 08.08.12 | Autor: 


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