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Willkommen zu Hause

Burg, 01.04.2011.
Das Logistikbataillon 171 aus Burg war von November 2010 bis zum März dieses Jahres im Einsatz. Rund 370 Soldaten und Soldatinnen unterstützten von Mazar-e-Sharif aus als Logistikunterstützungsbataillon die internationalen Kräfte in Afghanistan.

Grüßender Soldat im Vordergrund, hinten Truppe angetreten
Feierlicher Appell der Rückkehrer. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Sie stellten die zentrale Versorgung im Norden des Landes sicher. Sämtliche Nachschub-, Transport-, Umschlags- und Instandsetzungsleistungen liefen über den Burger Verband. Unter anderem war das Bataillon zuständig für die Bergung beschädigter Fahrzeuge und die Instandsetzung von Material der übrigen Einsatzkontingente. Ebenso gehörte zum Auftrag in den zurückliegenden vier Monaten die Unterstützung und Versorgung deutscher Kräfte, die außerhalb der Feldlager operierten.

Abschreiten der Front
Vizeadmiral Kühn und Rainer Erdel schreiten die Front ab. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Mit den Klängen des Luftwaffenmusikkorps 4 aus Berlin begrüßte Vizeadmiral Kühn seine Logistiker zurück in der Heimat. Er freue sich, sie gesund und wohlbehalten wieder bei ihren Familien zu wissen, sagte der Inspekteur.

So hob er die Leistungen der 171er im Einsatz hervor, wo sie zum Beispiel über 30.000 Kilometer Transporte auf afghanischen Straßen durchführten und rund 30 Millionen Liter Treibstoff für Luftstreitkräfte bereit stellten. Kühns Dank galt vor allem den Angehörigen, ohne deren Rückhalt kein Soldat seine Pflicht erfüllen könne. „Ich bin stolz darauf, Sie in meiner Streitkräftebasis zu haben“, rief er den angetretenen Soldatinnen und Soldaten zu.

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Angetretene Soldaten
Zurück in der Heimat: Die Soldaten des LogBtl 171. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Fordernde Aufgaben bewältigt

Die Spezialisten aus Sachsen-Anhalt gehörten zum ersten Kontingent, das der neuen Strategie des „Partnerings“ folgend, besonders eng mit afghanischen Verbündeten operierte. Eine ganz besondere Herausforderung, da immer öfter eigene Kräfte außerhalb der geschützten Feldlager arbeiten müssen. In einer Schweigeminute gedachten die Teilnehmer des Rückkehrerappells der drei gefallen Deutschen des Kontingents und der Toten der verbündeten Streitkräfte.

Ordensverleihung
Gute Leistungen werden ausgezeichnet. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Im Beisein von Rainer Erdel, MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses, zeichnete Kühn neben dem Kommandeur, Oberstleutnant Thilo Santüns, zwei weitere Soldaten mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr aus, stellvertretend für alle Angehörigen des Verbandes. In den hinter ihnen liegenden vier Monaten erlebten sie alle, was es heißt, als Soldaten in der militärischen Gemeinschaft unter Einsatzbedingungen zusammenzuarbeiten. Im Anschluss erhielten alle die Einsatzmedaille der Bundeswehr, die sie mit Stolz tragen dürfen. Kühn: „Als kleine Kampfgemeinschaft, als Gruppe und Zug, als Nachschub-, Instandsetzungs- und Stabs- und Versorgungskompanie, als Logistikunterstützungsbataillon haben Sie gemeinsam einen Auftrag erfüllt, haben ein gemeinsames Ziel erreicht!“.

Flagge von Burg.
Wieder daheim. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Dabei lobte der Inspekteur auch die Leistungen der in der Heimat verbliebenen Unterstützungskräfte, die im Inland die logistische Basis und Drehscheibe bilden. „Sie haben ebenso die Voraussetzungen geschaffen, dass sich Ihre Kameradinnen und Kameraden nach dem Einsatzende wieder in einem geordneten, funktionierenden Heimatverband eingliedern können.“ Ein Prozess, der mit dem Ende des Appells in Burg seinen Anfang nimmt.

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Stand vom: 01.04.11 | Autor: 

http://www.streitkraeftebasis.de/portal/poc/streitkraeftebasis?uri=ci%3Abw.skb_piz.servic.archiv.2011.april&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB040000000001%7C8FHERM803DIBR