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Amazing Facts - Wissen über die Streitkräftebasis

Fakten, Zahlen und Unglaubliches - was Sie schon immer oder noch nie über die Streitkräftebasis wissen wollten. Auf den ersten Blick braucht diese Informationen keiner, doch zeigen sie, was die Streitkräftebasis täglich im Inland und im Ausland leistet. Kurz und knapp werden die Kompetenzen der SKB erklärt – von der Menge des wiederaufbereiteten Trinkwassers bis zur Lautstärkegrenze auf dem Truppenübungsplatz.

Ein Soldat vor einem Hubschrauber
Benötigen genaue Wetterdaten (Quelle: Bundeswehr/ Bienert)Größere Abbildung anzeigen

METOC

Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Meteorologen und Ozeanografen des Amtes für Geoinformationswesen und dem Deutschen Wetterdienst findet bei der meteorologischen-ozeanografischen (METOC) Beratung statt. Denn Soldaten auf Schiffen und das fliegende Personal müssen, um ihren Auftrag erfüllen zu können, ständig über die neusten Wetter- und Seebedingungen informiert sein. So können unterschiedliche Strömungsverhältnisse nicht nur einen Einfluss auf die Geschwindigkeit von Schiffen haben, sondern sich zum Beispiel auch auf Sonarsichtweiten auswirken.

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Eine Satellitenantenne
Daten über weite Strecken übertragen. (Quelle: PIZ SKB/Wanninger)Größere Abbildung anzeigen

Weitverkehrsanbindung

Die Verbindung ins Heimatland ist wichtig – egal ob Videokonferenz zwischen den Truppen in Afghanistan und dem Einsatzführungskommandos in Deutschland oder der Anruf des Soldaten bei seiner Familie. Um die Anbindung nach Deutschland sorgen sich die Führungsunterstützer der Streitkräftebasis mit einer Weitverkehrsanbindung. Mit dieser bezeichnet man die Kommunikationsanbindung über weite Strecken. Um Daten über weite Strecken zu übertragen, nutzt die Bundeswehr seit 2010 eigene Satelliten. In 36.000 Kilometern Höhe befinden sich die Satelliten COMSATBw-1 und 2 auf einer geostationären Umlaufbahn. Am Boden befinden sich Bodenstationen des satellitengestützten Kommunikationssystems der Bundeswehr (SATCOMBw).

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Drei Soldaten vor einem Tisch mit Spielfiguren
Im Berufsleben gecoacht werden. (Quelle: LogBtl 172)Größere Abbildung anzeigen

Coaching

Coaching kennt man hauptsächlich aus dem Sport. So betreut der Coach das Team und unterstützt die Spieler bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Nicht nur im Sport sondern auch im Beruf wird das Verfahren Coaching oft angewendet. Meist umfasst es eine längerfristige Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung von persönlichen Zielen und Perspektiven. Wichtig dabei: Der Coach unterstützt nur bei der eigenständigen Bewältigung von Veränderungen, er ist kein Lehrer, Problemlöser oder Tröster. In der Bundeswehr wird das Verfahren des Coachings auch angewendet. Die militärische Form des Coachings heißt Führungsbegleitung in militärischen Organisationen. Dafür gibt es am Zentrum Innere Führung Spezialisten, die direkt in den unterschiedlichsten Dienststellen ihre beratende Kompetenz anbieten. Vor Ort werden Beobachtungen über das Zusammenarbeiten in der Dienststelle gemacht, ausgewertet und besprochen. Mit diesem zielgerichteten Coaching ist es jedem Vorgesetzten möglich, sein Führungskönnen zu optimieren.

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Ein Mann mit einem Sandstrahler
Alte Lackschichten werden abgetragen. (Quelle: Bundeswehr/Kemper)Größere Abbildung anzeigen

Strippen

Das Militärhistorische Museum in Dresden hat einen ganz speziellen Auftrag – das Sammeln, Bewahren und Erhalten von Sachzeugen der deutschen Militärgeschichte. Diese Sammlungsgegenstände müssen auch restauriert werden. Fachkundige Restauratoren kümmern sich dabei um den Erhalt der einzigartigen Exponate und verwenden dabei spezielle Verfahren – so auch das Strippen. Mit Strippen bezeichnet man in der Restauration das Entlacken, also das Abtragen alter Farbschichten von Gegenständen, beispielsweise mittels "Sandstrahlverfahren" – wobei statt Sand auch kleine Aluminiumkugeln oder ähnliches benutzt werden können.

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Ein Soladt mit einem roten Ballon.
Radiosonden dienen als Wetterballons. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Radiosonde

Sinn und Inhalt einer meteorologischen Meldung ist die Wiedergabe des jeweiligen Zustandes der Atmosphäre am Boden, an oder in der Umgebung der Messstation, und/oder in der freien Atmosphäre. Dieser Zustand ergibt sich aus der Beobachtung und der Messung verschiedener geophysikalischen Parameter, auch Wetterelemente genannt. Zur Erstellung solcher Meldungen und der Wettermeldungen für die Artillerie – die ballistischen Meldungen – werden Radiosonden bis in eine Höhe von 30 Kilometer und höher verbracht. Bei der direkten Messung werden Werte wie Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftdruck mittels dieser Radiosonde in der Atmosphäre gemessen und an die Bodenstation gesendet. Als Träger der Radiosonde dient ein mit Helium gefüllter Wetterballon der mit etwa 300 m/min in die Höhe steigt. Während des Aufstiegs nimmt das Volumen des Ballons bis auf das 100fache der Ausgangsgröße zu. In Höhen um 30-35 Kilometer ist die Elastizitätsgrenze des Materials erreicht: der Ballon platzt.

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Soldaten in einer Formation mit Schildern
Schutz vor Wurfgeschossen unter dem „Schilderhaus“. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Schilderhaus

Das Schilderhaus bietet Schutz gegen Wurfgeschosse sowie vor verschossener Leucht- und Signalmunition. Doch handelt es sich dabei nicht um ein Gebäude, sondern um die Formation einer Postenkette im Einsatz gegen gewaltbereite Demonstranten oder Menschenmengen. Die Taktik Schilderhaus kannte man bereits in der Antike. Römische Legionäre schützten sich mit ihren Schildern vor starkem Beschuss oder rückten auf befestigte Stellungen vor. Testudo – Schildkröte – nannten sie ihre Formation. Heute nehmen auf das Kommando: „Schilder – haus!“ die Mitglieder einer zweigliedrigen Postenkette diese zum Schutz ein. Dazu kniet das erste Glied ab und stellt den Schutzschild vor sich auf den Boden. Diese werden dabei so gehalten, dass die seitlichen Kanten überlappen. Das zweite Glied der Postenkette rückt dicht an das erste Glied heran und bildet mit dem Schutzschild ein schräges Dach.

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Fahrzeuge bei der Verladung auf ein Schiff
Fahrzeuge gelangen auf eigener Achse an und von Bord einer RoRo-Fähre. (Quelle: LogZBw)Größere Abbildung anzeigen

RoRo

Die Bundeswehr nutzt vermehrt zivile Ressourcen, um Verbände in ihre Einsatzgebiete zu verlegen oder sie zurückzuführen. RoRo ist eines der logistischen Verfahren dabei. Der Begriff hat seinen Ursprung im Englischen und wird im Seeumschlag verwandt. RoRo steht für Transportschiffe beziehungsweise -fähren, deren Ladung selbständig an und von Bord rollen kann – „roll on / roll off“. Meist nehmen diese Schiffe Fahrzeuge auf, welche demnach auf eigener Achse auf die Decks rollen. Hilfsmittel wie Kräne sind nicht notwendig und auch nicht vorhanden. RoRo-Fähren gibt es in den unterschiedlichsten Gewichtsklassen, einige können ganze Güterzüge „huckepack“ aufnehmen. Vorteil dieses Verfahrens: Die Fracht muss nicht von dem einen auf einen anderen Verkehrsträger umgeladen werden. Hafenumschlagkompanien der Logistikeinheiten übernehmen die Koordination am Hafen gemeinsam mit den Arbeitskräften vor Ort. Verbände können so komplett einsatzbereit auf die Reise gehen.

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Soldaten liegen auf dem Boden und blicken auf eine Karte.
Ausbildungsverfahren: Vormachen, Erklären, Nachmachen, Üben. (Quelle: WachBtl/Zand)Größere Abbildung anzeigen

VENÜ

VENÜ steht in der Bundeswehr für Vormachen, Erklären, Nachmachen, Üben und ist eines der wichtigsten Ausbildungsverfahren in den Streitkräften. Das Verfahren besteht aus mehreren Einzelschritten, die es dem Auszubildenden ermöglichen ein vorgegebenes Lernziel zu erreichen. Zuerst wird der gesamte Ablauf einer Tätigkeit durch den Ausbilder ohne Unterbrechung vorgemacht. So erhält der Soldat einen Gesamteindruck von seiner zukünftigen Aufgabe. Erst danach wird die Tätigkeit in einzelne Schritte zerlegt. Der Ausbilder erklärt dabei den Auszubildenden jeden einzelnen Handgriff und lässt diese im Anschluss jeden einzelnen Schritt nachmachen und üben. Wird der Einzelabschnitt beherrscht, wird mit dem nächsten begonnen – bis der Auszubildende die Gesamttätigkeit beherrscht.

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Zwei Soldaten mit Paketen
Viel Arbeit besonders zur Weihnachtszeit. (Quelle: PIZ SKB/Ströter)Größere Abbildung anzeigen

1.389.517

1.389.517 Sendungen, von der Postkarte bis zum Paket, sind im Jahr 2010 durch die Hände der Feldpostsoldaten in Darmstadt gegangen. Besonders zu Weihnachten erhöht sich das Postaufkommen noch mal erheblich. Egal ob schriftliche Weihnachtsgrüße oder selbstgebackene Plätzchen, viele der Angehörigen wollen ihren Soldaten im Einsatz eine kleine Freude bereiten. Damit auch alles rechtzeitig ankommt arbeiten dann bis zu 17 Reservisten in der Drehscheibe des Feldpostverkehrs.

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Studenten in einem Hörsaal
Beste Bedingungen (Quelle: Fotolabor HSU HH)Größere Abbildung anzeigen

1:31 zu 1:57

Studieren unter besten Bedingungen – möglich an den Universitäten der Bundeswehr. Mit einem Verhältnis von einem Professor auf 31 Studenten im Studienjahr 2009/2010 ist an der Helmut-Schmidt-Universität die intensive wissenschaftliche Betreuung gewährleistet. Das Einzelgespräch mit dem Professor, die ausgiebige Beratung während der Diplom- oder Masterarbeit oder die Vorlesung in Kleingruppen sind somit kein Problem. Im gleichen Jahr betrug beispielsweise das Verhältnis von Studenten und Professoren an der Hamburger Universität 1:57. Ein Professor betreut somit fast doppelt so viele Studenten.

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Vier Spielzeuge vor einer grauen Wand
Exponate aus dem Kinderzimmer (Quelle: PIZ SKB/Ströter)Größere Abbildung anzeigen

10.547

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden zeigt nach seiner Wiedereröffnung am 15. Oktober rund 10.500 Ausstellungsstücke. Neben Großexponaten wie einem Elefanten, dem französischen Militärhubschrauber Alouette oder einem angesprengten Dingo aus dem aktuellen Afghanistan-Einsatz sind auch moderne Installationen sowie klassischen militärhistorische Stücke, wie Orden, Uniformen oder historische Waffen ausgestellt.

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Drei Soldaten vor einer Kanone
Die Feldhaubitzen feuern. (Quelle: Bundeswehr/WachBtl)Größere Abbildung anzeigen

Typ FH 105

Die Feldhaubitzen Typ FH 105 mm sind bei der Bundeswehr eine absolute Rarität. Neben zwei Geschützen, die im Museum stehen, sind zehn weitere Exemplare im Besitz des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung. Mit exakt 21 Salutschüssen aus den zweieinhalb Tonnen schweren Kanonen begrüßen die Soldaten des Salutzugs Staatsgäste auf dem Flughafen. Die genaue Schussanzahl im Abstand von exakt fünf Sekunden hat einen historischen Hintergrund. In der Seefahrt des 14. Jahrhunderts waren die Schiffe meistens mit 20 Vorderlader-Kanonen bestückt. Vor Einfahrt in den Hafen haben die Seeleute 20 Kanonenkugeln abgefeuert um ihre friedliche Absicht zu zeigen. Die Wache im Hafen antwortete daraufhin mit einem Schuss. So entstand die Anzahl von 21 Schüssen als Salut zur Begrüßung. Die Tradition hat sich bis heute gehalten. Auf der ganzen Welt knallt es bei besonderen Staatsvisiten 21 Mal, das deutsche Protokoll ist keine Ausnahme.

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Im Vordergrund eine Standarte und im Hintergrund Militärmusiker.
Schellenbaum die Standarte der Militärmusiker. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Der Schellenbaum

Der Schellenbaum ist ursprünglich ein reich verziertes Feld- oder Siegeszeichen, dass bei feierlichen Anlässen der Musikkorps genutzt wurde. Musikalisch kommt der Schellenbaum mit seinen Glocken und Schellen nur während des Marsches zum Einsatz und ist somit nicht als Instrument zu verstehen. Der Schellenbaum wurde früher so auch nicht von einem Musiker sondern von Angehörigen der Truppe dem Musikkorps voran getragen.

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Ein Langläufer
Medaillen abonniert – Sportsoldaten aus Oberhof. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

315 G / 185 S / 125 B

Die Sportsoldaten der Bundeswehr – erfolgreich im Winter und Sommer. Seit 1963 haben die Sportler aus Oberhof 315 Goldmedaillen, 185 Silbermedaillen und 125 Bronzemedaillen erkämpft. Die 625 Medaillen sprechen für die Sportförderung in der Bundeswehr. 247 Medaillen errangen dabei die Sportler des Armeesportklub Vorwärts Oberhof, ein Wintersportclub im DDR-Sportsystem. Nach der Wiedervereinigung 1990 übernahm die Bundeswehr den Verein und es entstand die Sportfördergruppe Oberhof. Die Sportler der Bundeswehr erarbeiteten sich weitere 378 Medaillen. Alleine bei der letzten Winterolympiade 2010 in Vancouver schossen, rodelten und liefen die Sportsoldaten zu vier Gold-, sieben Silber- und zwei Bronzemedaillen.

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Eine Luftaufnahme
Luftaufnahme des Depots in Utzedel. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Utzedel

Im mecklenburg-vorpommerschen Utzedel liegt das Betriebsstoffdepot der Bundeswehr. Hier werden rund 5.000 Dieselkraftstoff und die gleiche Menge Flugkraftstoff gelagert. Das entspricht rund 10.000.000 Liter. Die Streitkräftebasis betreibt hier außerdem ein Schmierstofflager mit rund 1.000 Freilagerfläche und 2.000 überdachten Lagerflächen. In den letzten Jahren wurde der Standort Utzedel zu einem Aus- und Weiterbildungszentrum für logistische Kräfte ausgebaut.

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Collage: Explosion mit einer Strukturfomel des PETN-Sprengstoffes.
Sprengstoff PETN für die kontrollierte Sprengung. (Quelle: PIZ SKB)Größere Abbildung anzeigen

Pentaerythrityltetranitrat (PETN)

Das Bild zeigt die Strukturformel von PETN (C5H8N4O12) – einem Sprengstoff, der sich aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff zusammensetzt. PETN nutzen die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungszentrum der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt beispielsweise zur Vernichtung von Munitionsfunden. PETN ist als leistungsstarker und chemisch stabiler Sprengstoff bekannt, der durch seine Eigenschaften gezielt und kontrolliert eingesetzt werden kann.

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Ein Container wird verladen
Verladung von Seecontainern. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

5,910m x 2,345m x 2,385m = 33,05m³

Rund 33,0 Rauminhalt ergibt die obige Berechnung. Dies entspricht einem genormten 20-Fuß-ISO-Container, die in der internationalen Logistik das Verladen, Befördern, Lagern und Entladen von Gütern vereinfachen und beschleunigen. Die Bundeswehr nutzt diese Größe auch für die Feldlagercontainer mit Unterkünften, Büros und Sanitäranlagen.

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Ein Soldat auf einem Truppenübungsplatz
Die Bundeswehr achtet auf Lärmbelastung. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Peak-Wert = 137 Dezibel (C)

Lärm, wie er beispielsweise beim Schießen entsteht, verläuft nach einer Kurve. Der höchste Wert, der bei der Knallentwicklung gemessen wird, ist der Peak-Wert. Dieser darf an der Grenze des Truppenübungsplatzes maximal 137 Dezibel (C) betragen. Damit ist gewährleistet, dass die Anwohner durch die Geräusche nicht zu sehr belastet werden. Innerhalb des Geländes kann dieser Wert auch überschritten werden.

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Blick auf mehrere anschlüsse einer Pipeline.
Spezialpioniere der Streitkräftebasis. (Quelle: PIZ SKB/ Ströter)Größere Abbildung anzeigen

3.942.000 Liter Wasser

Um Soldaten Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten, bereitet die Bundeswehr in den Feldlagern eigenes Trinkwasser auf. Allein in der Trinkwasserabfüllstation in Mazar-e Sharif laufen rund 600 Flaschen jede Stunde vom Band – 18 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Insgesamt rund vier Millionen Liter Trinkwasser für die Soldaten vor Ort. Hauptverantwortlich für die Wasseraufbereitung sind die Spezialpioniere der Streitkräftebasis.

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Ein Flugzeug auf einem Rollfeld
Das Beobachtungsflugzeug Saab 340. (Quelle: Bundeswehr/ Sandra Elbern )Größere Abbildung anzeigen

17.799.997 km² offener Himmel

17.799.997 Quadratkilometer ist die Gesamtfläche des Gebietes, das von der deutschen Offener-Himmel-Mission beobachtet wird. Dieses Gebiet ist rund 50-mal so groß wie die Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Das Gebiet reicht von Vancouver bis Wladiwostok.

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Stand vom: 17.08.12 | Autor: 


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