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Als Brandschützer bei der Streitkräftebasis

Wenn hier etwas passiert wird es brenzlig: Das „Tanklager-Nord“ auf dem Truppenübungsplatz Putlos. Auf dem weitläufigen Gelände an der Ostsee üben Pipelinepioniere des Spezialpionierbataillons 164 aus Husum den Betrieb einer Tankanlage. Immer mit dabei: Die Brandschützer von der 8. Kompanie. Stabsunteroffizier Dominik Fischenich und seine Kameraden sichern die Übung ab. Vorsorglich – falls etwas passiert.

Ein Feuerwehrmann
Bestens ausgebildet (Quelle: WBK I/ Wendt)Größere Abbildung anzeigen

Denn geübt wird hier mit echtem Kraftstoff. An jeder Station der Anlage stehen signalrote Feuerlöscher bereit, das ist Vorschrift. Den ganzen Tag über nehmen Straßentankwagen Flugbetriebstoff für den nahegelegenen Flugplatz Hohn auf. 17.000 Liter Kraftstoff werden mit bis zu 80 bar durch die Leitungen gepumpt. Wenn hier etwas passiert sind die Brandschützer mit ihren Fahrzeugen direkt vor Ort.

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Ein Feuerwehrmann löscht Feuer.
Auf alles vorbereitet (Quelle: Bundeswehr/ Kazda)Größere Abbildung anzeigen

Verantwortungsvolle Aufgabe

Brandschutzunteroffizier Fischenich ist seit 2006 Soldat. Nach der ersten Verwendung als Sanitäter wurde er schließlich Feuerwehrmann: „Das Interesse am Brandschutz hat bei mir mein Vater geweckt. Jeder hat hier eine spezielle Aufgabe, das macht mir einfach Spaß“, so der 24-Jährige. Dabei hat er eine äußerst verantwortungsvolle Aufgabe und beherrscht seine Aufgaben. Als Atemschutzgerätewart ist er für die Funktionsfähigkeit der überlebenswichtigen Technik zuständig.

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Zwei Feuerwehrmänner vor einem großem Feuer.
Immer neue Herausforderungen. (Quelle: Bundeswehr/ Sahlinger)Größere Abbildung anzeigen

Erste praktische Erfahrungen

Bevor er sich „Brandschutzunteroffizier Streitkräfte“ nennen konnte, galt es in theoretischer und praktischer Ausbildung das nötige Rüstzeug zu erlernen. Unteroffizierlehrgang, Grundlehrgang, Führerscheinlehrgang – alles in allem dauert es zwei Jahre bis ein Brandschützer fertig ausgebildet ist. Das vorgeschriebene Praktikum absolvierte Fischenich bei der Truppenübungsplatzfeuerwehr in Klietz: „Dort haben wir geholfen einen Waldbrand zu löschen. Ein richtiger Großeinsatz mit Fahrzeugen und Hubschraubern“, erinnert sich der junge Soldat.

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Ein Gebäude.
Stützpunkt der Feuerwehr in Kunduz. (Quelle: Bundeswehr/ Seidemann)Größere Abbildung anzeigen

Besondere Herausforderung

Dass die Brandschützer der Bundeswehr zugleich Feuerwehrleute und Soldaten sind, wird besonders im Auslandseinsatz deutlich. Drei Mal war Fischenich schon in Afghanistan.
Der Schwerpunkt sind hier Aufgaben innerhalb der Feldlager oder als Flughafenfeuerwehr. Doch die Brandschützer können auch bei Bränden außerhalb des Lagers angefordert werden – immer eine besondere Herausforderung. „Einmal hat ein großes Kornfeld hat gebrannt und wir sollten unterstützen. Außerhalb des Feldlagers sind wir natürlich voll bewaffnet. Die Kampfmittelräumer suchten nach versteckten Sprengsätzen und erst als die Sicherung durch andere Kameraden stand, konnten wir die Waffen ablegen und das Feuer löschen“, berichtet Fischenich.

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Eine Portraitaufnahme eines Mannes
Ziel: Berufsfeuerwehr (Quelle: WBK I/ Wendt)Größere Abbildung anzeigen

Gewappnet für die Zukunft

Die Erfahrungen aus acht Jahren Dienstzeit bei der Bundeswehr möchte der Stabsunteroffzier nach Dienstende gerne direkt in das Zivilleben einbringen. „Mein Ziel ist die Berufsfeuerwehr“, erklärt er. Auf dem Truppenübungsplatz ist es heute zu keinem Vorfall gekommen – ein ruhiger Dienst für die Brandschützer.

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Stand vom: 08.08.12 | Autor: 


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