Führungsunterstützung - IT in der Bundeswehr


Die Bundeswehr muss Informationen effektiv übertragen, verarbeiten und managen. Darin unterscheidet sie sich nicht von großen, weltweit agierenden zivilen Unternehmen. Doch die Bundeswehr muss noch viel mehr können: Sie muss nicht nur die Kasernen in ganz Deutschland mit Informationstechnik (IT) versorgen, sondern auch die Feldlager im Einsatz.
Die militärische Informationstechnik wird Führungsunterstützung genannt. Sie spielt bei der Bundeswehr eine große Rolle, nicht nur bei der Büroarbeit, sondern auch bei militärischen Operationen. Wenn Panzer, Schiffe, Flugzeuge und Soldaten per Computernetz verbunden sind, spricht man von Vernetzter Operationsführung. Weil sich Heer, Marine und Luftwaffe alle gemeinsam auf die IT verlassen müssen, ist bei der Bundeswehr die Streitkräftebasis für die IT verantwortlich. Soldaten der Streitkräftebasis sorgen dafür, dass das IT-System überall in der Bundeswehr zuverlässig funktioniert.
Die Führungsunterstützung hat stationäre und mobile Kräfte. Die stationären Kräfte betreiben das Informations- und Kommunikationssystem der Bundeswehr in Deutschland. Die mobilen Kräfte sorgen dafür, dass auch die Einsatzkontingente und Bundeswehrdienststellen im Ausland informationstechnisch angeschlossen sind. Die Soldaten der Führungsunterstützung können beispielsweise auch Videokonferenzanlagen betreiben. Dabei müssen sie darauf achten, dass die Übertragung verschlüsselt ist und dass beim Ausfall von Geräten sofort Ersatz bereit steht. Die wichtigsten Standbeine sind dabei Satellitenkommunikation und Hochfrequenztechnik. Auch die verbündeten Streitkräfte der NATO können bei Bedarf angeschlossen werden.



